Entenhausener Münster

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Entenhausener Münster (© Disney)

Das Entenhausener Münster ist die Kathedrale von Entenhausen und eines der meistbesuchten und auch mysteriösesten Bauwerke der Stadt. Im Original heißt die Kirche „Cathedral of Notre Duck“, eine Anspielung auf „Notre Dame“ in Paris.

Geschichten[Bearbeiten]

Bauweise[Bearbeiten]

Der Sakralbau in hochgotischem Stil ist mitten im Stadtzentrum von Entenhausen inmitten in einer parkartigen Freifläche loziert. Über ihre Entstehung gibt es mehrere Theorien. Nach Wessely[1] wurde sie als Bestandteil einer Klosteranlage im frühen 16. Jahrhundert errichtet; dass der gotische Stil zu dieser Zeit schon lange nicht mehr Bestandteil der architektonischen Formsprache war, erklärt er mit einer umstrittenen Theorie zur Herkunft der Errichter. Alternativ wird von einer wesentlich späteren Errichtung ausgegangen und ein Bau Ende des 19. Jahrhunderts im "neugotischen" Stil erwogen (zu einer Zeit, als die Gothik wieder „in“ war und man andere unfertige Bauwerke aus der Zeit der Spätgotik, etwa den „Kölner Dom“ oder das „Ulmer Münster“, vollendete oder auch neue Bauwerke in gotischem Stil errichtete, etwa den Palast von Westminster mit dem berühmten Glockenturm "Big Ben"). Wackerhagen vermutet sogar eine noch spätere Errichtung im Zuge der Entenhausener Weltausstellung. Wenig ist über die Bauweise der Kathredrale bekannt, man sieht nur eine komplette Außenansicht sowie einige Innenansichten, davon nur eine des Kirchenschiffs. Nachgewiesen ist die Ausstattung mit sieben Türmen und die ungewöhnliche Platzierung des Geläutes im zentralen Vierungsturm. In der deutschen Version wird gesagt, dass das Münster so groß sei wie der Stephansdom in Wien, „nur nicht ganz so schön“.

Galerie[Bearbeiten]

Besonderheiten[Bearbeiten]

  • Das Münster hat einen Brunnen im Eingangsbereich, in der man Münzen hinein wirft, um sich Glück zu wünschen, ähnlich der „Fontana di Trevi“ in Rom. Ein dort eingetauchter Gegenstand bleibt auf ewig unversehrt, sagt man.
  • Es lebt ein Phantom im Münster, ein Exzentriker, der das Münster aus Münzen nachbauen will
  • Eines der Deckengemälde des Münsters zeigt den Kampf mit einem Drachen, möglicherweise die Darstellung des Drachenkampfes des heiligen Georg
  • Die Kirchenruhe scheint im Münster nicht zu gelten, da die Ducks in der Geschichte Das Münstermännchen schreiend durch die Kirche rennen, Kissen stapeln, Orgel spielen, auf dem Dach herumkraxeln etc. (dies z.B. im Kölner Dom zu versuchen, sollte man unterlassen)

Verwendung nach Barks[Bearbeiten]

In der brasilianischen Geschichte Die Rückkehr des Münstermännchens aus dem Jahr 1981 schwelgen die Ducks in Erinnerungen an die Geschehnisse aus der Originalgeschichte. Das Münstermännchen taucht wieder auf und Dagobert verhält sich wie in Trance. Es stellt sich heraus, dass Gundel ihn mit einer Zauberflöte hypnotisiert hat. Er nimmt seinen Glückszehner und wirft ihn in den Wünschelbrunnen. Um sie zurückzuerhalten nehmen sie den Geheimgang hinter der Rüstung und folgen Gundel bis aufs Dach.[2]

Das Münster wird ein weiteres Mal in einer brasilianischen Geschichte verwendet. Hier heiraten Donald und Daisy im dritten Teil der Geschichte Endlich Hochzeit (Teil III – Die Hochzeit) in der Entenhausener Münster. Am Ende stellt es sich nur als (Alb)traum heraus.[3]

In der Geschichte Münstermännchen auf Abwegen versteckt sich Phantomias in der Entenhausener Münster vor den Menschen, da er gegen eine Belohnung gesucht wird. Dabei hat in Wahrheit das Münstermännchen die Münzen gestohlen und es Phantomias unter die Schuhe geschoben. Hinter der Maske des Münstermännchens versteckt sich ein Architekt mit dem Beinamen „Der Münzmeister“. Er hat einst ein Milliardärsgebäude aus Münzen bauen lassen, das eingestürzt ist. Nun hat er seinen Unterschlupf in den Katakomben der Münster und versucht seinen Traum wahr werden zu lassen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Wessely: Das Entenhausener Münster – eine erste Annäherung (Der Donaldist 145; DDSH 338 (hier um 14 Seiten auf 2 Seiten verkürzt), donaldistischer Forschungsbeitrag zum Entenhausener Münster)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Donaldist 145/2013, 4-20
  2. Saidenberg, I. (1981). Onkel Dagobert - Die Anthologie: Die Rückkehr des Münstermännchens (Bd. 5). (S. Presta, Übers.) Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH. S. 268-278
  3. Guilherme, I., & de Andrade, J. (1987). Daisy Duck - Die Anthologie: Endlich Hochzeit! (Bd. 4). (M. Kegler, Übers.) Berlin: Egmont Verlagsgesellschaften mbH. S. 251-253