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Ich Donald Duck

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Ich Donald Duck
Cover der Erstauflage von 1974 (© Walt Disney)
Ich Donald Duck
Cover der Neuauflage von 1984 (© Walt Disney)

Allgemeines[Bearbeiten]

Der Band Ich Donald Duck beinhalt acht Geschichten von Carl Barks, die Donald Duck charakterisieren sollen. Zeitgleich erschien der zweite Teil unter dem Titel Ich Donald Duck – Band 2. Am Anfang des Bandes befindet sich ein Text mit Ausschnitten aus Comics anderer Künstler, der die Entstehung und Entwicklung Donalds erklärt. Außerdem sind die Geschichten nicht in ihrem normalen Format (4 Reihen pro Seite) sondern in einem engeren Format (6 Reihen pro Seite) abgedruckt. Zudem wurden oft einzelne Bilder umgezeichnet, beschnitten oder um einige Panels verkürzt. Fünf der acht Geschichten wurden in diesem Band zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht.

Die Geschichten wurden von Renate und Peter O. Chotjewitz, einem Dichterehepaar, übersetzt, viele davon zum ersten Mal in deutscher Sprache. Sie weichen daher nicht nur im Titel von den heute als klassisch angesehenen Erika-Fuchs-Übersetzungen ab. Von etlichen Fans wird diese Übersetzung als schlechter, „missglückt“ und gar „minderwertig“ gegenüber der Fuchs-Übersetzung angesehen, was nicht unbedingt gerechtfertigt ist, aber doch zeigt, wie sensibel auf andere prosaische Übersetzungen der Duck-Geschichten von Carl Barks reagiert wird.[1]

Übersicht[Bearbeiten]

Neuauflage[Bearbeiten]

Das Album wurde im Jahr 1984 von Horizont und Ehapa unter dem Titel Ich Donald Duck – Band 1 neu aufgelegt. Das Covermotiv wurde geändert. In dieser Version wurde die Übersetzung von Dr. Erika Fuchs verwendet. Die ummontierte Fassung und die abgeänderten Titel der Geschichten blieben aber trotz der Fuchs-Vertextung unverändert. Zwangsläufig kam es also zu leichten Anpassungen durch die Redaktion. Für Donald Duck in Afrika, Donald Duck und der Wikingerschatz und Donald Duck und der Unglücksgroschen wurde die zweite Übersetzung von Erika Fuchs verwendet, von den anderen fünf Geschichten gibt es nur eine Übersetzung.

Steckbrief[Bearbeiten]

Anzahl der Geschichten: 8
Anzahl der Seiten: 144
Format: 24,5cm x 34,3cm
Gewicht: 1100g
Erstauflage
Titel: Ich Donald Duck
Erscheinungsdatum: 1974
Verlag: Melzer und Bertelsmann
Übersetzung: Renate und Peter O. Chotjewitz
ISBN: 978-3-7704-3311-7
Neuauflage
Titel: Ich Donald Duck – Band 1
Erscheinungsdatum: 1984
Verlag: Horizont und Ehapa
Übersetzung: Dr. Erika Fuchs
ISBN: 978-3-7704-0176-5

Inhalt[Bearbeiten]

Vorwort[Bearbeiten]

  • Titel: Die Donald Duck Story – Teil 1
  • Autor: unbekannt (evtl. Hilla Krombach)
  • Seiten: 9
  • Handlung: Neben Hintergrundinformationen zu Geschichte der Figur Donald Duck gibt es auch einige kurze Comic Strips aus den ersten Tagen. Dabei tritt er meist gemeinsam mit Micky Maus auf.

Donald Duck am Nordpol[Bearbeiten]

  • Alternativtitel: Nordische Nächte
  • Originaltitel: Frozen Gold
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track und Bob Wolf
  • Seiten: 10 5/6 (in der Originalmontage 24 Seiten)
  • Storycode: W OS 62-02
  • Barksbase: Four Color 62
  • Erstveröffentlichung: 1. Dezember 1944
  • Besonderheiten: Deutsche Erstveröffentlichung; Barks verwendete in dieser Geschichte wieder einmal die Figur „Kater Karlo“ unter anderem Namen. Er nannte ihn diesmal „Pete de Fox“, Erika Fuchs übersetze ihn mit „Fatty Footsore“ und Chotjewitz nannte ihn „Bob Wolf“

Donald Duck im Reich der Inkas[Bearbeiten]

Donald Duck im Reich der Inkas
Panel aus Ich Donald Duck von Melzer & Bertelsmann, 1974
(© Egmont Ehapa)
  • Alternativtitel: Im Land der viereckigen Eier
  • Originaltitel: Lost in the Andes
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track und viele Würfelshausener
  • Seiten: 11 5/6 (in der Originalmontage 32 Seiten)
  • Storycode: W OS 223-02
  • Barksbase: Four Color 223
  • Erstveröffentlichung: 21. Oktober 1948
  • Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus 11, 12, 13, 14 und 15/1963 (Version wurde wegen Überleitungstexten um eine halbe Seite gekürzt)
  • Besonderheiten: Einige Details der Story wurden durch den Disney-Film Saludos Amigos inspiriert; „Würfelshausen“ heißt in der bekannteren Fuchs-Übersetzung „Eckenhausen“

Donald Duck in Afrika[Bearbeiten]

  • Alternativtitel: Wudu-Hudu-Zauber oder ein Zombie geht durch die Stadt
  • Originaltitel: Voodoo Hoodoo
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Dagobert Duck, Bombie und der Zaubermeister
  • Seiten: 13 5/6 (in der Originalmontage 32 Seiten)
  • Storycode: W OS 238-02
  • Barksbase: Four Color 238
  • Erstveröffentlichung: 21. Juni 1949
  • Besonderheiten: Deutsche Erstveröffentlichung; Der „Zaubermeister“ heißt in der Fuchs-Übersetzung „Häuptling Fuda“ und im Original von Barks Foola Zoola

Donald Duck in Indien[Bearbeiten]

Donald Duck in Indien
Panel aus Ich Donald Duck von Melzer & Bertelsmann, 1974
(© Egmont Ehapa)
  • Alternativtitel: Maharadscha für einen Tag
  • Originaltitel: Maharajah Donald
  • Personen: Donald Duck und Tick, Trick und Track
  • Seiten: 12 2/6 (in der Originalmontage 28 Seiten)
  • Storycode: W MOC 4-01
  • Barksbase: March of Comics 4
  • Erstveröffentlichung: 13. August 1946
  • Besonderheiten: Deutsche Erstveröffentlichung

Donald Duck und der Wikingerschatz[Bearbeiten]

  • Alternativtitel: Familie Duck auf Nordpolfahrt
  • Originaltitel: Luck of the North
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track und Gustav Gans
  • Seiten: 13 5/6 (in der Originalmontage 32 Seiten)
  • Storycode: W OS 256-02
  • Barksbase: Four Color 256
  • Erstveröffentlichung: 18. Oktober 1949
  • Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Sonderheft 3 (1953)

Donald Duck und das Einhorn[Bearbeiten]

Donald Duck und das Einhorn
Panel aus Ich Donald Duck von Melzer & Bertelsmann, 1974
(© Egmont Ehapa)
  • Alternativtitel: Die Jagd auf das Einhorn
  • Originaltitel: Trail of the Unicorn
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track, Dagobert Duck, Gustav Gans und das Einhorn
  • Seiten: 10 4/6 (in der Originalmontage 24 Seiten)
  • Storycode: W OS 263-02
  • Barksbase: Four Color 263
  • Erstveröffentlichung: 20. Dezember 1949
  • Besonderheiten: Deutsche Erstveröffentlichung

Donald Duck im Land der Totems[Bearbeiten]

  • Alternativtitel: Die Macht der Töne, Im Land der Totempfähle
  • Originaltitel: Land of the Totem Poles
  • Personen: Donald Duck, Tick, Trick und Track und Daisy Duck
  • Seiten: 10 5/6 (in der Originalmontage 24 Seiten)
  • Storycode: W OS 263-02
  • Barksbase: Four Color 263
  • Erstveröffentlichung: 20. Dezember 1949
  • Besonderheiten: Deutsche Erstveröffentlichung

Donald Duck und der Unglücksgroschen[Bearbeiten]

  • Alternativtitel: Weihnachten für Kummersdorf
  • Originaltitel: A Christmas For Shacktown
  • Personen: Donald Duck, Daisy Duck, Dagobert Duck, Gustav Gans und Tick, Trick und Track
  • Seiten: 14 3/6 (in der Originalmontage 32 Seiten)
  • Storycode: W OS 367-02
  • Barksbase: Four Color 367
  • Erstveröffentlichung: 20. November 1951
  • Deutsche Erstveröffentlichung: Micky Maus Sonderheft 21 (1954)
  • Besonderheiten: In dieser Geschichte wird Jakob Duck das erste Mal erwähnt, Chotjewitz nennen ihn aber „Onkel Anaklet“; Der Stadtteil, der nach Erika Fuchs als „Kummersdorf“ bekannt ist, heißt in dieser Version „Barackenviertel Feuchte Lunge“

Siehe auch[Bearbeiten]

Zweiter Band
Weitere Bände der Reihe

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Bohn: Das Erika Fuchs Buch. Disneys deutsche Übersetzerin von Donald Duck und Micky Maus: Ein modernes Mosaik. Dreidreizehn, Lüneburg 1995: 79.