LTB 119

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Lustiges Taschenbuch

Band 119

Fern von Entenhausen
LTB119.jpg
(© Egmont Ehapa)

Im Lande Liliput
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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 21. April 1987
Chefredakteur: Dorit Kinkel
Übersetzer: Gudrun Penndorf
Geschichtenanzahl: 6
Seitenanzahl: 262
Preis: D: DM 6,20
A: öS 48
CH: sFr 6,20
Besonderheiten:

neue Gestaltung

Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+119 LTB 119 Infos zu LTB 119 beim Inducks



Änderungen[Bearbeiten]

Das Lustige Taschenbuch Nr. 119 ist der erste Band im neuen Gewand. Mit verändertem Logo und einem erstmals beginnenden Buchrückenmotiv sind alle Seiten von nun an farbig abgedruckt. Gleichzeitig eröffnet das LTB 119 eine Reihe von Bänden, die aus 262 anstatt der üblichen 254 Comicseiten bestehen. Mit diesem Band wird auch die Trennung zwischen „Duck- und Mausbänden“ endgültig aufgehoben. Siehe zu den Änderungen LTB Hauptartikel mit den Änderungen von Anfang bis heute.

Das LTB 119 beinhaltet sechs Geschichten. Das moderner gestaltete Inhaltsverzeichnis findet sich zusammen mit dem Vorwort von Donald Duck auf Seite 4.

In den Neuauflagen ab 1999 trägt das LTB den Titel „Im Lande Liliput“.

Inhalt[Bearbeiten]

Die Abenteuer des Marco Polo – Episoden 1 bis 4[Bearbeiten]

4 Episoden, zusammen 126 Seiten
Onkel Dagobert möchte einenn vierteiligen Fernsehfilm über das Leben und die Abenteuer von Marco Polo so kostengünstig wie irgendmöglich produzieren. Daher verpflichtet er seine Freunde und Verwandten für die Filmrollen. Als Drehbuchautor fungiert Micky Maus, der dem Drehteam sein vierteiliges Skript vorträgt und dabei immer wieder von Onkel Dagobert unterbrochen wird, der in seinem Sparzwang die Handlung immer weiter zusammenstreicht, sodass Micky frustriert ein Kapitel nach dem anderen zerreißt.
Alle Teile wurden im LTB Spezial 32 nachgedruckt.

Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 1: Die Arche[Bearbeiten]

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Als frischgebackener Eigentümer eines Fernsehsenders hat sich Onkel Dagobert in den Kopf gesetzt, für das Debut einen gewaltigen, mehrteiligen Kolossalfilm um das Leben und die Abenteuer des Handelsreisenden Marco Polo zu drehen. Statt bekannte Filmstars zu engagieren, die hohe Gagen fordern könnten, spannt Dagobert seine Freunde und Verwandte ein und verteilt bereits die Rollen. Während Daniel Düsentrieb als Ausstatter die Dreharbeiten mit technischen Spielereien ausrüsten soll, zeichnet Micky Maus als kostenlos arbeitender Drehbuchautor verantwortlich.

Das erste Kapitel beginnt etwa Mitte des 13. Jahrhunderts mit der Heimkehr von Marco Polo, seinem Vater Nicolao und seinem Onkel Maffeo in die Lagunenstadt Venedig. Die Familie Polo wird weder von ihren Freunden noch von ihrem Hausdiener Bortolo erkannt, da die Polos längst als verschollen gelten und für geisterhafte Erscheinungen gehalten werden. Selbst die eigene Familie erkennt die Heimkehrer nicht sofort, erst die gutherzige Großmama lässt ein großes Fest ausrichten und die drei Abenteuerer feiern. Um die letzten Zweifler zur Raison zu bringen, schlitzen die Polos ihre zerschlissenen Mäntel auf, aus denen prachtvolle Juwelen purzeln, die sie aus dem fernen Osten mitgebracht haben. Sie beabsichtigen, mit diesen einen Palast in San Giovanni Crisotomo zu errichten. Am Feuer sitzend beginnt Marco Polo, den Anwesenden von seinen Abenteuern zu berichten.

Nach Jahren härtester Entbehrungen auf dem gefahrenvollen Weg gen Osten ist es den venezianischen Reisenden trotz aller Widrigkeiten gelungen, die Stadt Chemenfu im fernen Catai zu erreichen, wo sich der Palast des Kublai Khan befindet. Der Khan empfängt die Polos herzlich, da er Nicolao und Maffeo schon von der letzten Reise kennt. Auf Nachfrage erläutert Marco, dass er die fremde Sprache von seinem Tatarendiener Piedro während der Reise erlernt habe. Vor ihrer Ankunft bereisten die Kaufleute die Turcomanie und Armenien, wo sie sich an den saftigen Weiden erfreuten und den Berg Agherdag erreichten, auf deren Spitze sich angeblich die Überreste der biblischen Arche Noah befinden sollen. Auf dem verschneiten Gipfel können sie die Arche zwar tatsächlich entdecken, kommen aber nicht in deren Nähe, um dem Khan ein Stück davon als Geschenk mitzubringen, woraufhin sie den Abstieg bestreiten, um ihren Weg fortzusetzen.

Onkel Dagobert unterbricht die Erzählung von Micky, um eine Werbe-Unterbrechung einzuspielen, für die er Daisy Duck eingespannt hat. Micky verwehrt sich jedoch dagegen, dass sein Gesamtwerk durch nervige Werbung zerteilt und verhunzt wird. Da Dagobert immense Ausgaben für realistische Kulissen und eine originalgetreue Kopie der Arche Noah befürchtet, ohne dafür auf Werbeeinnahmen setzen zu können, streicht er kurzerhand die erste Episode und zerknüllt das Skript vor Mickys Augen. Aus seiner Sicht könne sich in der heutigen schnellebigen Zeit sowie kein Zuschauer mehr daran erinnern, ob er vor einer Woche den ersten Teil gesehen habe oder nicht, solange er nur zu Beginn des zweiten Teils eine vonn Daisy vorgetragene Zusammenfassung erhalte.

Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 2: Bis zur großen Mauer[Bearbeiten]

Marco Polo, Nicolao Polo und Maffeo Polo haben das Königreich Kerman erreicht, wo es riesige Türkis-Vorkommen geben soll. Sie entdecken in der Ferne eine gut bewachte Mine, in der Sklaven schuften müssen, um für den König nach den blau schimmernden Edelsteinen zu graben. Auf Anraten des gierigen Maffeo suchen nun auch die Polos nach Türkisen, werden jedoch von einer bärenstarken Wache überrascht, der sie nur dank des mutigen Einsatzes von Marco entkommen können. Nachdem sie eine Ebene voller großer Büffel mit Höckern durchzogen haben, rasten die Wanderer an den Ruinen einer einst prächtigen Siedlung, die von den blutgierigen Ischaren zerstört wurde, bevor sie die Große Wüste durchqueren wollen. Ein Wandereremit erklärt den Polos, was es mit dem schwarzen Brennöl auf sich hat, das sich für krigerische Zwecke verwenden lässt. In der letzten Stadt vor der Wüste zeigt sich kein kundiger Führer bereit, Familie Polo zu begleiten, da die königliche Tafel Unheil voraussage. Daraufhin tauscht die Familie ihre Pferde gegen Kamele ein und rüstet sich mit Proviant.

Die Durchquerung der Wüste gestaltet sich als strapaziöser als gedacht und vor durst völlig erschöpft wird Marco Polo Opfer einer Sinnestäuschung. Zum Glück erreichen des Nachts berittene Eilboten des Großkhans Kublai das Lager der völlig ausgezehrten Venezianer. Gerettet und umfassend versorgt setzen Marco, Nicolao und Maffeo die Reise in Begleitung der Boten die Reise fort, erblicken beeindruckende Städte und kommen schließlich einen Monat später am Lager der Nomadenrebellen vorbei, die vom schrecklichen Caidu angeführt werden. Mit Mühe und Not erreichen die Reisenden einr gigantische Mauer, die das Kaiserreich Catai vor feindlichen Angriffen schützt und können damit den bedrohlichen Reiterhorden entkommen. Pai-Tan, der Zeremonienmeister des Großkhans, empfängt die Venezianer mit diplomatischen Ehren und verspricht, dass von nun an keine Gefahren auf der Weiterreise mehr drohen.

Erneut setzt Onkel Dagobert dem Bericht von Micky ein Ende und verweist auf seine Werbe-Chancen für Erdöl und die hohen Ausgaben für die Türkise, die Buckelrinder, ein mongolisches Zeltlager und vor allem die elend lange Mauer. Micky versteht zähneknirschend, worauf Onkel Dagobert hinauswill, und zerteilt das Skript für den zweiten Teil sinnbildlich in zwei Teile.

Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 3: Mission in Saiafun[Bearbeiten]

Nach monatelanger Reise durch Freundesland gelangen Marco Polo und seine beiden Verwandten schließlich nach Chemenfu, wo sie von der Pracht der Paläste sichtlich beeindruckend sind und sich über den schieren Reichtum des Großkhans an Gold, Silber und wertvollen Edelsteinen wundern. Sie überbringen dem mächtigen Herrscher von Catai das venezianische Angebot für ein Treuebündnis und ein prachtvolles Juwel, das kurzerhand in der ausufernden Schatzkammer des Khans landet. Dieser führt die Abgesandten herum und erläutert, dass seine Macht auf allerlei goldenen Befehlstäfelchen (Païza) fußt, von denen die Tafel mit dem Jagdfalken darauf ihn als Herrscher legitimiert. Der Khan befiehlt seinem Großtebot Klever-Tschang, bei dessem Anblick Marco jedoch nichts Gutes schwant, für das Wohl der Gäste zu sorgen. Die Familie Polo lernt das Papiergeld kennen und erfreut sich an den langen Nudeln und den anderen Erfindungen des asiatischen Reiches, zum Beispiel dem Löffelkompass.

Als die Goldtäfelchen und der Druckstpck für das Papiergeld aus dem Palast gestohlen werden, ist der Großkhan außer sich vor Sorge und bittet Marco Polo, die Ermittlungen aufzunehmen. Dieser entlarvt schnell Klever-Tschang als Täter, der sich aber bereits in eine entlegene Stadt Saianfu abgesetzt hat, die auf einer Bergkuppe gelegen als uneinnehmbar gilt. Nachdem die Polos Zeuge weiterer spektakulärer Brauchtümer der Asiaten geworden sind und das erste Falschgeld in Umlauf gebracht wird, schickt der Großkahn (nach der Befragung seines Hofmagiers) Marco Polo und dessen Diener Piedro los, um Klever-Tschang das Handwerk zu legen. Die beiden erklimmen den Berg, schleichen sich in die Festung und entkommen mit den Golftäfelchen und dem Druckstock gerade so den riesigen Saianfu-Ringern, in dem sie magisches Pulver ausstreuen und die Brücke zerstören. Auf ihrer Rückreise an den Hof des Khans werden Marco und Piedro allerdings von dem auf Rache sinnenden Caidu erwischt und gefangen genommen.

Den finanziellen Aufwand für die vielen Tiere, die Pagode und die weiteren Kulissen hält Onkel Dagobert für zu groß und entsorgt damit auch den dritten Teil trotz der Einreden von Tick, Trick und Track sowie Minnie Maus im Papierkorb. Micky kündigt Marcos Abenteuer mit der holden Weiblichkeit für den vierten und letzten Teil an.

Die Abenteuer des Marco Polo – Episode 4: Die Prinzessin Cocacin[Bearbeiten]

Der auf Rache sinnende Caidu hat Marco Polo gefangen genommen und liefert ihn seiner wuchtigen Tochter Aigiaruc aus, die als erbitterte Kämpferin gilt und sich nur demjenigenn unterwerfen wird, der sie im Kampf bezwingt, was bisher noch keinem gelungen sei. Caidu befiehlt, dass Marco im Duell gegen Aigiaruc antreten soll und sich ihm im unwahrscheinlichen Falle des Sieges zu Füßen werfen würde. Trotz ungleicher Waffen und der schieren Muskelkraft der Räubertochter kann Marco Polo den Sieg erringen, indem er auf Anraten seines Dieners Piedro den letzten Rest Zauberpulver gegen Aigiaruc verwendet. Wider Erwarten halten Caidu und Aigiaruc Wort, doch an eine Hochzeit denken beide Parteien nicht. Als der Großkhan in einer Karawane aus Elefanten auftaucht, ist Marco Polo hocherfreut und überreicht dem Herrscher die Goldtäfelchen und den Druckstock.

Marco hat von nun an nur noch Augen für die schöne Prinzessin Cocacin, die als „Perle des Catai“ gerühmte Nichte des Großkhans. Cocacin ist allerdings bereits dem König vonn Persien versprochen und soll die Reise dorthin auf dem Landweg antreten, sodass ihr und Marco nur eine kurze Zeit vergönnt ist. Zurück in der Hauptstadt machen Nicolao und Maffeo Polo Marco mit ihren neusten Erkenntnissen vertraut und bejubeln die Heldentaten des jungen Venezianers. Doch nach vielen Jahren haben die drei Polos genug vom Land im Osten und wollen zurück in die Heimat reisen, was ihnen der Großkhan zunächst verwehrt. Erst als die völlig erschöpfte Cocacin auftaucht, von Marco Polo in den Palast gebracht wird und von dem Überfall einer Räuberbande auf dem Weg nach Persien berichtet, besinnt sich der Großkhan eines Plans. Marco, Nicolao und Maffeo Polo sollen die schöne Cocacine mit reich beladenen Dschunken auf dem Seeweg nach Persien begleiten und anschließend heimkehren dürfen.

Auf der Fahrt weiß sich Marco gegen anrückende Piraten und die Naturgewalten durchzusetzen; er erkennt gleichwohl, dass er und Cocacin nicht zusammenkommen können, da für sie unterschiedliche Schicksalswege vorbestimmt sind. Wohlbehalten erreicht die Gesandtschaft Persien, wo ein rauschendes Fest gefeiert wird. Beschützt von einer schwer bewaffneten Eskorte des Königs treten die venezianischen Edelleute ihre Rückreise über Galiläa an, wo sie sich zum eigenen Schutz als Bettler verkleiden. Ohne ihren Kompass völlig aufgeschmissen wirft Marco Polo wütend ein goldenes Täfelchen weg, das er vom Großkhan zum Abschied erhalten hat. Ein mysteriöser Lichtschein weist den Polos in diesem Augenblick den Weg zum Meer, wo sie auf ein venezianisches Handelsschiff stoßen. Zurück in Venedig werde sie von ihrer Familie und ihren Freunden als Helden gebührend in Empfang genommen.

Als Daisy hört, dass Onkel Dagobert gedenkt, die Rolle der wunderschönen Prinzessin Cocacin an Dolly Duck zu vergeben, entlädt sich ihre Wut an Onkel Dagobert und dem armen Donald. Micky kann sich nur noch schutzsuchend die beiden großen Ohren zuhalten.

Die Sternenamazone[Bearbeiten]

B 850070

Beim Austesten seines neuen Energie-Impulses trifft Daniel Düsentrieb am Abendhimmel ausgerechnet die fliegende Unterasse der resoluten Außerirdischen Valquirix. Noch bevor Zeit für größere Erklärungen ist, tritt die Armee in Aktion und trasportiert das Raumschiff in eine Militärbasis. Da Herr Düsentrieb das sicherheitssystem der Basis konzipiert hat, ist es für ihn und Valquirix ein Leichtes, wieder an das UFO zu gelangen. Der leidenschaftliche Daniel Düsentrieb wünscht Valquirix alles Gute für ihre Heimreise und ahnt nicht, dass es sich bei ihr um eine Androidin ohne echtes Herz handelt.

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde[Bearbeiten]

I TL 1466-BP

Ein Arzt empfiehlt dem sich schlapp fühlenden Onkel Dagobert, wieder einmal seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Auffinden verschollener Schätze, nachzugehen. Da er auf der Erde fast schon alle Orte bereist hat, machen ihn Tick, Trick und Track darauf aufmerksam, es doch einmal unterhalb der Erdoberfläche zu probieren. Gemeinsam mit seinen drei Großneffen und Donald, der vergeblich in seinem Garten gegen eine Schwadron Maulwürfe angekämpft hat, besteigt Onkel Dagobert seinen alten Mississippi-Dampfer Glorious, um nach Schottland zu fahren, wo er in seiner allerersten Kohlemine weiter in den Untergrund vordringen will. Noch bei der Ankunft im Hafen des schottischen Tassgow verkauft der reichste Mann der Welt den Dampfer an einen schottischen Millionär. Nachdem vor allem Donald in der Mine geschuftet hat, bricht der Stollen ein und die Ducks landen in einem unterirdischen Meer. Tick, Trick und Track kommen schnell zu dem Entschluss, dass es sich bei dem Ort im Erdinneren nur um die im Roman von Jules Verne beschriebene Welt handeln kann.

Mit einem selbstgebauten Floß will die Familie Duck an Land kommen und einen Weg hinauf an die Erdoberfläche finden, wird jedoch von furchteinflößenden Meeresungeheuern in Angst und Schrecken versetzt. Da taucht ein bärtiger Kapitän auf und verscheucht die prähistorischen Monster. Der Unbekannte stellt sich als Professor Lindenbrock vor und erzählt Dagobert, Donald und den Jungs seine Geschichte. Er genieße die friedliche und ruhige Welt ohne die Hektik und die kriegerischen Auseinandersetzungen der alten Welt. Schließlich können Tick, Trick und Track ihren goldgierigen Onkel Dagobert davon überzeugen, auf die Schätze der Welt im Untergrund zu verzichten und damit den Frieden des Professors und seines putzigen Haustiers Dino zu sichern. Durch den isländischen Vulkan Snoeffelsjökull, durch den Professor Lindenbrock einst den Abstieg in die Tiefe wagte, können die Ducks wieder in die ihnen bekannte Welt gelangen.

Das Rundschreiben[Bearbeiten]

YD 68-11-27

  • Story: Bob Karp
  • Zeichnungen: Al Taliaferro, Frank Grundeen
  • Erstveröffentlichung: 27.11.1968
  • Genre: Einseiter
  • Figuren: Dagobert Duck
  • Seiten: 1
  • Besonderheit: Die deutsche Handlung stimmt in keinster Weise mit der ursprünglichen Handlung überein, in der Onkel Dagobert einen geklauten Regenschirm von einem Unbekannten mit harschen Worten zurückfordert.

Onkel Dagobert diktiert einer jungen Sekretärin ein gepfeffertes Anschreiben, das seine Belegschaft zu harten Sparmaßnahmen auffordert und das er zu allem Übel auch noch mit herzlichen Grüßen unterschreiben lässt.

Dollivers Reisen – Ein Abenteuer in Lilliput[Bearbeiten]

I TL 1491-AP

Der muntere Geselle Dolliver wird von seinem reichen und hartherzigen Onkel Daglinbert an den Hafen gelockt, wo ein großes Handelsschiff vor Anker liegt, dass im Namen des Kaufmannes nach Indien segeln soll. Durch einen üblen Trick schafft es Daglinbert, den aufmüpfigen Dolliver unfreiwillig an Bord zu bringen, von wo aus er nicht mehr fliehen kann, da sich das Schiff bereits auf dem Ozean befindet. Um den niederen Tätigkeiten zu entgehen, versteckt sich Dolliver in eine Rettungsboot. Als ein verhängnisvoller Sturm aufzieht und sich über dem Meer entlädt, wird Dolliver mitsamt dem Rettungsboot fortgerissen und aufs Meer geschleudert. Wie durch ein Wunder hat er die Aktion überlebt und strandet an einer ihm unbekannten Insel. Ehe er es sich versieht, wird Dolliver von zwergengroßen Bewohnern am Strand festgezurrt und mit Speeren gepiesakt. Dolliver gelingt es, die Zwerge davon zu überzeugen, dass er ihnen nichts Böses will und großen Hunger leidet.

Als der strenge Regent, der sich Dolliver als Kaiser Dagobert Mully Ully Gue von Liliput vorstellt, verinnerlicht, welchen Nutzen der große Dolliver für ihn hat, erteilt er ihm einen Auftrag. Bereitwillig gräbt Dolliver einen Graben um die befestigte Stadt und setzt eine Schleuse an, mit welcher man den Graben im Nu fluten kann. Tatsächlich greifen die Piraten der Liliknackbande an, tappen in die Falle und werden von den Fluten weggespült. Einige von ihnen können allerdings von ihren Schiffen aus die Stadt mit brennenden Pfeilen in Brand stecken. Der gutmütige Dolliver will den Brand löschen und befördert einige Eimer voll Wasser hinter die Stadtmauer. Mit dieser unüberlegten Tat hat er jedoch die komplette Stadt überflutet und quasi unbewohnbar gemacht. Die verärgerten Bewohner unter ihrem Kaiser schlagen Dolliver in die Flucht, der mit den Booten der Liliknacker davonfährt und entkommt.

Dollivers Reisen – Im Reich der Riesen[Bearbeiten]

Der Seemann Dolliver hat dem Lande Liliput in eiliger Hast den Rücken gekehrt und hat erneut ein Schiff bestiegen. Dieses Mal jedoch landet er in einem Land voller bedrohlicher Riesen, die eine Oase in einer riesigen Wüste bewohnen. Der Bauer, der Dolliver findet, nimmt diesen zu sich mit nach hause und zeigt seinen Fang seiner Frau Fatima. Als diese erkennt, welcher Wert in dem kleinen Dolliver stecken könnte, wird Dolliver von dem gefälligen Bauern in einen Käfig eingesperrt, nachdem ihm die Flucht misslang. Von nun an muss Dolliver in Spelunken kleinere Tricks aufführen und wird als Attraktion bejubelt. Die fiesen Wüstenknacker entführen Dolliver und schmieden gemeinsam mit ihm einen Plan, um an die Schatzkammer des schwerreichen Großwesirs Abu Dag Ben Duckiff zu gelangen. Dolliver wird in einer Obstschale in den Palast geschmuggelt und soll den Schlüssel zur Schatzkammer stibitzen. Allerdings wird er von dem Großwesir ertappt, in dem Dolliver seinen Onkel Daglinbert zu erkennen scheint. Erneut gelingt ihm die Flucht und er entkommt aus dem Land der Riesen.

Siehe auch[Bearbeiten]