LTB 243

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Lustiges Taschenbuch

Band 243

Heisse Tage in Afrika
LTB 243.jpg
Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 3. Februar 1998
Chefredakteur:

Harald Saalbach

Übersetzung:

Gerlinde Schurr, Eckart Sackmann, Michael Nagula

Geschichtenanzahl: 5
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
A: öS 54
CH: sFr 7,50
Weiterführendes
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Covergalerie
link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+243 LTB 243 Infos zu LTB 243 beim I.N.D.U.C.K.S.

Inhalt[Bearbeiten]

Der Eskimo-Schatz[Bearbeiten]

D 95056

Die beiden größten Tageszeitungen in Entenhausen sind ganz wild darauf zu erfahren, welches große Projekt Onkel Dagobert als nächstes vorantreiben wird und woran der reichste Mann der Welt seit einiger Zeit arbeitet. Onkel Dagobert hat sich daher, um vor den neugierigen Blicken potenzieller Störenfriede zurückzuziehen, zusammen mit Donald und Herrn Düsentrieb in einer stillgelegten Fabrik zurückgezogen und dort eine geheime Kommandozentrale eingerichtet. Diese ist mit allerlei hoch entwickelten Gerätschaften und dutzenden Computerbildschirmen ausgestattet. Diese von Ingenieur Düsentrieb hergestellten Geräte dienen allein dem Zweck, überall auf der Welt geheime Schätze und versteckte Kostbarkeiten ausfindig zu machen. Bedauerlicherweise ist es ausgerechnet Klaas Klever gelungen, sich als Daniel Düsentriebs Assistent einzuschleichen und mit seinen altbewährten Methoden Onkel Dagoberts Pläne auszukundschaften. Klevers Identität kann jedoch von Donald enttarnt werden, nachdem der Supercomputer ein Ziel gefunden hat. Dabei handelt es sich um einen riesigen Eisberg im Nordpolarmeer.

Bevor Herr Düsentrieb weitere Informationen recherchieren kann, was an diesem Eisberg so wertvoll sein soll, befördert Onkel Dagobert seinen alten Widersacher Klever ebenfalls mit bewährten Mitteln unsanft vor die Tür. Draußen stellt Klaas Klever eine offenbar obdachlose Frau in seinen dienst, die heimlich an der Tür lauscht und ihrem windigen Auftraggeber sogleich Bericht erstattet. So erfährt auch Klaas Klever davon, dass sich in dem großen Eisberg das geheimnisvolle Grabmal eines alten Inuit-Häuptlings befinden soll, der vor gut dreihundert Jahren gestorben und mit reichhaltigen Grabbeilagen bestattet worden sei. Als Onkel Dagobert von dem Grab von Häuptling Omnatopek hört, will er sofort eine Schatzsuche in den hohen Norden starten. Doch er und Donald haben mitbekommen, dass Klever eine Spionin hatte und stellen ihn zur Rede. Klever hält nicht viel von den technischen Spielereien und Tricks von Onkel Dagobert und schlägt einen Wettlauf um den Schatz von Omnatopek vor.

Während Onkel Dagobert gemeinsam mit Donald und Daniel Düsentrieb einen supermodernen Jet besteigt, beordert Klever einen trotteligen Piloten mit einer alten Frachtmaschine, die sich mehr schlecht als recht in der Luft halten kann. Die Ducks setzen zum Landeanflug am Nordpol an, um ihr Flugzeug nachzutanken. Eine gar allzu neugierige Geschäftsfrau namens Franzi, die Schlittenhunde vermietet, wird auf das Expeditionsteam aufmerksam und hört aufmerksam dem schnatternden Donald zu. Später schafft es auch Klaas Klever mit seinem Piloten, die Versorgungsstation zu erreichen. Nach einem weiteren Gefecht der beiden Kontrahenten kommen sie fast zeitgleich am Bärenzahn-Gletscher an. Dort holt Daniel Düsentrieb eine tragbare Laser-Kanone hervor, mit der man in kurzer Zeit einen Eingang in den besagten Eisberg schmelzen kann. Tatsächlich stoßen die Abenteurer im Inneren auf die geheime Grabkammer und die vielen Schätze der Inuit. Allerdings ist es auch Klaas Klever und seinem Piloten gelungen, einen Eingang in die Schatzhöhle zu entdecken, sodass ein neuer Streit entbrennt. Die Großkapitalisten haben die Rechnung jedoch ohne die skrupellose Franzi gemacht, die alle Anwesenden mit einer Maschinenpistole bedroht. Am Ende stürzt der Eisberg völlig in sich zusammen, nachdem alle entkommen konnten, doch das Grab von Omnatopek ist für immer verloren.

Die Spezialistin[Bearbeiten]

I TL 2161-4

Die Entenhausener Polizei wird zu einem mehr als merkwürdigen Einbruch in einer herrschaftlichen Villa eines steinreichen Ehepaars gerufen. Kommissar Hunter und Detektiv Micky Maus staunen nicht schlecht darüber, dass ausschließlich eine niedliche Puppe namens Dolly entwendet worden sein soll, an der die Ehefrau seit Kindestagen hängt. Für die anderen Wertgegenstände und die teure Medaillen-Sammlung scheint sich der Einbrecher nicht interessiert zu haben. Am Tatort machen Kommissar Hunter und Micky zudem Bekanntschaft mit der eigensinnigen Kriminaltechnikerin Edelgard Expert, die einer speziellen Sondereinheit angehört und sofort die Ermittlungen an sich reißt. Mit ihren neumodischen Methoden, Spuren am Tatort zu finden und sich als Profilerin bereits ein Bild des potenziellen Täters zu machen, ist sie Kommissar Hunter schon nach wenigen Minuten ein Dorn im Auge. Auch gegenüber dem stadtbekannten Privatdetektiven Micky Maus vergreift sich die selbsternannte Expertin im Ton, erhält aber Rückendeckung von ihrem Chef und bekommt sogar das große Büro des Herrn Kommissars zugeteilt. Schon einige Zeit später tritt Edelgard Expert vor die Presse und präsentiert mit dem angesehenen Geschäftsmann Lukas Luchs sogar ihren Hauptverdächtigen, den sie anhand ihrer Computeranalyse ermittelt hat. Micky zweifelt jedoch an der Schuld des beleibten Industriellen und überzeugt auch Kommissar Hunter, dass es sich bei dem Angeklagten nicht um den wahren Täter handeln könne.

Aus diesem Grund beschließt Micky, zusammen mit seinem Freund Goofy selbst Ermittlungen aufzunehmen und findet schnell heraus, dass es schon seit einem Jahr ungewöhnliche Einbrüche gegeben hat, für die sich aber kaum jemand interessiert hat, weil nur banaler Kleinkram entwendet worden ist. Micky und Goofy fahren mit dem Zug ins Gebirge, um dort Ludwig Tronka, einen ehemaligen Bergsteiger zu befragen, dessen Talisman gestohlen wurde und der sich seitdem zur Ruhe gesetzt haben will. Da Tronka merkwürdigerweise seine nächste Erklimmung vorbereitet, grübelt Micky weiter darüber, ob nicht doch mehr hinter der Sache steckt als angenommen. Nach der Befragung eines zweiten Zeugen bekommen die beiden Detektive heraus, dass hinter den Einbrüchen auch horrende Erpressungen folgten, um wieder an die jeweiligen Talismane zu gelangen. Sie stellen fest, dass alle Opfer Mitglied in einem ominösen Klub für Superreiche waren, wo sie zu Gast in einer Art Kurklinik waren. Nun ist Mickys Tatendrang geweckt. Mit der Unterstützung von Kommissar Hunter verpasst sich Micky eine falsche Identität als Großreeder Mister Ozeanic und checkt in der Kurklinik ein, um das Interesse des Täters auf sich zu lenken. Schlussendlich hilft Micky auch ein Hilfsmittel von Edelgard Expert weiter, die am Ende bloßgestellt wird und zugeben muss, dass sie den Falschen eingesperrt hat.

„Celsius 154“[Bearbeiten]

I TL 2156-3

In einer dystopischen Welt eines zukünftigen Entenhausens ist das Besitzen und Machen von Musik jeglicher Art strengstens verboten. Um das Verbot mit aller Härte durchzusetzen, greift eine Feuerwehr als mobiles Einsatzkommando ohne Vorwarnung durch und führt im großen Stile Hausdurchsuchungen durch, um nach Kassetten, CDs und Radios zu suchen. Diese werden dann vor den Augen des Besitzers mit Flammenwerfern malträtiert, bis die Musikalien bei spätestens 154 Grad Celsius für immer zerstört sind. Während der arrogante Gustafin wegen seines unverschämten Glücks zu den besten Feuerwehrmännern gehört, kann der armselige Donaldag so gut wie nie eine CD finden und muss zur Strafe erneut einen Anfängerkurs belegen. Dort lernt man, dass das Verbot der Musik vom Präsidenten, dem Erhabenen Onkel, ausgegangen ist, der Musik verabscheut. Als Donaldag sich Herz über Kopf in die junge Daisetta verliebt, beginnt er langsam aber sicher, an seinem unfreiwilligen Job zu zweifeln und hört nun selbst immer öfter Musik.

Nachdem Gustafin ihn verrät, wird Donaldag von Daisetta und Danilo Düsentricus gerettet, die zur Widerstandsgruppe der Bewahrer gehören. Donald schließt sich ihnen unvermittelt an und lernt das geheime Dorf der Bewahrer kennen. Dort kann er in Erfahrung bringen, dass der Erhabene Onkel in seiner Jugend Musik mochte. Um zu ergründen, was den Sinneswandel hervorgerufen hat, schleichen sich Donaldag und Danilo Düsentricus in die Festung des Präsidenten und setzen ihn unter Hypnose. Schlussendlich muss auch der traumatisierte Tyrann erkennen, dass das Geräusch von klingenden Münzen Musik in seinen Ohren ist. Das Musikverbot wird aufgehoben und Donaldag und seine Freundin besteigen eine Rakete, um eine neue Heimat zu suchen.

Die Sensationsreporter[Bearbeiten]

I TL 2159-1

Micky freut sich bereits darauf, zusammen mit seinem Hund Pluto im ländlich gelegenen Ruhetal anzukommen, wo sein Freund Goofy bereits sehnsüchtig auf ihn wartet. In Ruhetal wohnt nämlich auch Goofys quirliger Onkel Goofius, der seit vielen Jahren die Tageszeitung „Der Landbote“ herausgibt. Die Auflage der Zeitung ist jedoch schon seit einiger Zeit in den Keller gegangen, weil auf dem Land nicht so schrecklich viel passiert und viele Leute bereits weggezogen sind. Goofy und Micky sollen dabei helfen, frischen Wind in die Zeitungsredaktion zu bringen und kreative Ideen einzubringen, wie man das Blatt retten kann. Die beiden Entenhausener packen die Sache mit viel Leidenschaft an und rühren die Werbetrommel, jedoch eher mit mäßigem Erfolg. Die Leute berichten sich den neusten Klatsch und Tratsch lieber direkt am Gartenzaun und auch ansonsten ist nicht viel los in der Gegend, was es wert wäre, darüber zu berichten. Auch Onkel Goofius würde es begrüßen, wenn endlich mal wieder etwas Großes passieren würde. Micky und Goofy, die bei dem verschlafenen Gasthausbesitzer Herrn Zack untergekommen sind, werden in der Nacht von einem lauten Geräusch und einer Erschütterung geweckt: Der hohe Wasserturm der Kleinstadt ist eingestürzt und der bissige Sheriff ist schrecklich verärgert über den Unfall. Aber Micky entdeckt, dass einer der tragenden Pfosten des Wasserturms angesägt wurde und schließt einen Unfall damit aus. Als in der nächsten Nacht auch noch ein voller Heuschober in Flammen aufgeht, glaubt Micky nicht mehr an einen Zufall, sondern wittert eine Verschwörung. Er und Goofy suchen nach Hinweisen und überlegen, wer von den Katastrophen profitieren könnte. Ihr Verdacht fällt irgendwann auf die zwei wandernden Musikanten der „Klimpernden Herzbuben“, die sich schon seit einiger Zeit merkwürdig verhalten haben.

Heisse Tage in Afrika[Bearbeiten]

D 95208

Im tief verschneiten Entenhausen bibbert der arme Donald Duck vor sich hin, da seine Heizung den Geist aufgegeben hat und sich der ewig klamme Erpel den teuren Monteur nicht leisten kann. Was Donald sucht, ist ein entspannter Urlaub im sonnigen Süden, der möglichst seinen Geldbeutel schont und nur für eine Hand voll Taler zu haben ist. Im Schaufenster eines dubiosen Reisebüros entdeckt Donald ein unschlagbares Angebot für eine Kreuzfahrt, die gerade mal einen Taler kosten soll. Sofort kommt Donald mit dem windigen Verkaufsberater ins Gespräch und erklärt, dass er den Betrag für die Reise gleich in bar begleichen werde. Dem Leiter des Reisebüros leuchten die Augen und er legt Donald sofort einen Vertrag vor, den dieser ohne zu Zögern unterschreibt. Dann aber folgt das böse Erwachen: Donald konnte das Schild im Schaufenster nicht richtig sehen und hat die vielen Nullen hinter der Eins nicht entdeckt. Um die enorm hohe Stornierungsgebühr nicht zahlen zu müssen, lässt sich Donald von dem Reisebürochef dazu überreden, selbst als Reiseführer auf Tour zu gehen. Mit einem Briefumschlag in der Hand soll sich Donald sofort zum Flughafen begeben, um dort von einem zweiten Chef weitere Informationen für seine Reise zu erhalten.

Vor dem Terminal stößt Donald unsanft mit einem bulligen Typen im Safari-Anzug zusammen, wobei er seinen Umschlag mit dem des Abenteurers vertauscht. So verwundert es nicht, dass Donald von dem gestressten Chef für einen erfahrenen Reiseleiter gehalten wird, der stets die Gefahr sucht und keine Furcht zu kennen scheint. Er schickt Donald sofort auf die Startbahn, wo Donald ein Flugzeug Richtung Afrika besteigt und schon bald auf dem schwarzen Kontinent ankommt. Auch in der Basisstation wird Donald für den bekannten Abenteurer Indiana Jupp gehalten, traut sich aber nicht, seine wahre Identität preiszugeben. Donald soll einen Trip in den Dschungel mit einem durchgeknallten Ehepaar unternehmen und diese bei Laune halten. Nach einer Tour mit einem ferngesteuerten Heißluftballon sollen die Entdecker durch den Urwald marschieren und im Tal des Nebels ein Camp finden. Nachdem die Touristen und Donald mit dem Ballon abgestürzt sind und auch noch ihre Ausrüstung verloren haben, versuchen sie, sich wieder in die Zivilisation zurück zu kämpfen. Das stellt sich in dem nebeligen Tal voller gefährlicher Tiere jedoch als echte Herausforderung heraus. Zumal es in dem Urwald besonders gefährliche Gorillas geben soll, denen ein hoher Intelligenzgrad nachgesagt wird. Das verängstigte Ehepaar wird in der Nacht von einem monströsen Gorilla verschleppt, woraufhin Donald die Verfolgung aufnimmt und schließlich eine verborgene Stadt entdeckt, die von den Affen bewohnt wird. Dort trifft Donald auch auf die hübsche Zoologin Daisy Danger wieder, die er bereits im Basislager kennengelernt hat. Nun nimmt Donald an, dass es sich bei dem Szenario nur um eine gestellte Attraktion für Touristen handelt und läuft zu wahren Höchstleistungen auf. Als gefeierter Held führt er das Ehepaar und Daisy Danger wieder zum Lager, wo ihm nunmehr mitgeteilt wird, dass es sich um keine Inszenierung gehandelt hat, sondern alle Gefahren überaus realistisch waren.

Siehe auch[Bearbeiten]