LTB 285

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Lustiges Taschenbuch

Band 285

Die Suche nach dem Superkraut
LTB 285.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 24. April 2001
Chefredakteur: Harald Saalbach
Übersetzer: Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Dorothee Maack, Julia Heller
Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
Besonderheiten:
  • Aufmacher: „100 Jahre Walt Disney“
  • „100 Jahre Carl Barks“ – Teil 2
  • Barks-Fan-Card Motiv 2 von 4, „Die Mutprobe
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+285 LTB 285 Infos zu LTB 285 beim Inducks


Walt Disneys Lustiges Taschenbuch Nr. 285 erschien am 24. April 2001 unter dem Titel „Die Suche nach dem Superkraut“. In diesem Jahr wurde der 100. Geburtstag von Walt Disney gefeiert, was auf allen 13 Ausgaben anhand eines goldenen Logos erkennbar ist. Wie einem Hinweis im Vorwort dieses LTBs entnommen werden kann, wird zudem im gleichen Jahr der 100. Geburtstag von Carl Barks zelebriert, der am 27.03.2001 gewesen wäre. In diesem LTB gibt es daher „zu Ehren des ‚guten Zeichners‘“ die zweite von insgesamt vier Barks-Fan-Cards sowie den zweiten Teil von redaktionellen Texten zum Thema „100 Jahre Carl Barks“.

Inhalt[Bearbeiten]

Eine seltene Gabe[Bearbeiten]

D 97555

Nachdem Donald vor laufender Kamera bei einer Fernseh-Umfrage einen Wutanfall erlitten hat, wird er von den empörten Bürgern als Vorbild gefeiert, der sich traut, seinen in Wallung geratenen Emotionen öffentlich Ausdruck zu verleihen. Durch zahlreiche folgende Auftritte im Fernsehen wächst jedoch nicht nur sein Ruhm, sondern auch die zügellose Aggression der Zuschauer untereinander, die ihm nachahmen. Tick, Trick und Track schaffen es unter Mühen, zu Donald vorzudringen. Sie erzählen ihm, dass sein Manager Wringaus die Einnahmen selbst einsteckt und zeigen ihm, dass durch seine Wutreden inzwischen alle Bürger tobsüchtig geworden sind. Daraufhin gibt sich Donald bei seinem nächsten Auftritt gelassen und bringt seine Fans dazu, zur Ruhe zu kommen. Wringaus wird verhaftet, Donald schließt sich nach einem Gespräch mit seinen Neffen und Daisy in seiner Garderobe ein und lässt dort ungestört seiner Wut freien Lauf.


Angriff der Drokonier[Bearbeiten]

I TL 2328-2

Daniel Düsentrieb wird von Außerirdischen vom Planeten Halblikon um Hilfe gebeten. Ihr Planet wird von Meteoriten vom Planeten Drokon angegriffen. Bei einer Reise zu den Drokonern, die im Vergleich zu Daniel und den Halblikonern riesig, aber ansonsten ganz normale Menschen sind, erkennt Daniel durch die Hilfe des Präsidenten des Planetenrates und dessen Sohnes, dass die angeblichen Meteoriten in Wahrheit die Bälle des berühmten Baseball-Spiels sind, die zum Höhepunkt jedes Mal in den Himmel und damit ungewollt auf Halblikon geschossen werden. Durch einen Satelliten mit Greifarm, der die ins All geschleuderten Bälle auffängt, wird die Gefahr für Halblikon gebannt.


Ein absolutes Ass![Bearbeiten]

I TL 2331-2

Donald hat einen neuen Beruf: Er ist Zahlungsbefehlzusteller. Sein neuester und härtester Fall ist der Milliardär Kaprizius Kleff, der völlig isoliert in einer Villa auf einem Berg wohnt. Mehrere Versuche, den Zahlungsbefehl abzuliefern, scheitern durch das eingreifen des Butlers Harakiro, einen ehemaligen Sumo-Wrestler, bis es Donald gelingt, diesen als Kleff verkleidet zu täuschen. Dann überbringt er Kleff als Harakiro verkleidet den Zahlungsbefehl, den er als Lieferschein ausgibt. Herr Kleff hat allerdings durch einen Fehler bemerkt, dass er es nicht mit seinem Butler zu tun hat, und mit Spezialtinte unterschrieben. Da er sich aber sehr amüsiert hat, unterschreibt er freiwillig. Donalds Chef gibt Donald nun die Akte des größten Schuldners der Stadt: Donald selbst.


Pizza Pomposa[Bearbeiten]

I TL 2258-2

Donald und Dussel haben eine Pizzeria eröffnet und wollen mit ihrer „Pizza Pomposa“ ihre Kunden glücklich machen. Ihre ersten Kunden sind jedoch zwei Ausbrecher, von denen der eine telefonisch eine Pizza bei Dussel bestellt. Donald will die Pizza als Lieferbote pünktlich abliefern, doch der andere, cleverere Gauner verkleidet sich und seinen Kumpanen in Angst vor der Polizei. Nach mehreren Zustellversuchen, bei denen nun auch Dussel mit von der Partie ist, haben die Ganoven die Besuche satt und werden handgreiflich. Donald und Dussel verteidigen sich mit ihren Pizzas, bis die Verbrecher über die Feuerleiter fliehen wollen, in der Hektik aber aus dem falschen Fenster springen und unsanft landen. Durch die Ergreifung der beiden wird die Pizzeria von Donald und Dussel berühmt und floriert von nun an.


Mysteriöser Maskenball[Bearbeiten]

D 98200

Auf einem Maskenball begegnet Micky, verkleidet als Graf Dracula, einem Gespenst namens Gisbert, das ihn um Hilfe anfleht. In seiner Welt versucht der böse Zauberer Mahlzahn, der Gisberts Freunde versklavt hat, ein Portal in die Menschenwelt zu bauen und seine Dämonenarmee hindurchzuschicken, um die Macht an sich zu reißen. Micky hält das zunächst für einen Scherz, bis Gisbert sich selbst, Micky, Minni (verkleidet als Vampira), Goofy (als Krankensteins Monster) und Klarabella (verkleidet als Hexe) tatsächlich in die Geisterwelt teleportiert, wo sie durch einen Zauber auch noch die Fähigkeiten ihrer Kostüme erhalten. Da Gisbert sie nicht mehr zurückschicken kann, wollen sie das Portal nach dem Sieg über den Zauberer zur Rückkehr benutzen. Schließlich schafft es Klarabella durch Mickys Ablenkung, Mahlzahn in einen Bäcker zu verwandeln, während Goofy das Portal zum Einsturz bringt. Die Freunde schaffen es noch in letzter Sekunde in ihre Welt, wobei sie ihre Kräfte verlieren. Während bei Minni und Klarabella bald wieder Normalität einkehrt, laufen Micky und Goofy immer noch verkleidet durch die Stadt – in Vorfreude auf den nächsten Maskenball...


Es grünt so grün...[Bearbeiten]

I TL 2310-4

Donald und Zorngiebel streiten sich, wer den besseren Garten hat. Nachdem Donald seinen Garten in einen sprichwörtlichen Urwald verwandelt hat, erkennt er, dass sein Nachbar Kunstrasen im Garten hatte. Diesen kann er einfach wieder aufrollen, Donald dagegen muss in seinem Dschungel mit den Tieren zurechtkommen, die Tick, Trick und Track dorthin gebracht haben.


Die Suche nach dem Superkraut[Bearbeiten]

I TL 2322-1

Die Panzerknacker haben unter der Anleitung von Opa Knack eine unglaublich leckere Suppe gekocht. Onkel Dagobert will die Suppe unter seinem Markennamen vermarkten und erfährt, dass der besondere Geschmack von einem Kraut kommt, das die Panzerknacker von einem Raub auf einer Insel haben und als geheime Zutat für ihre Suppe verwenden. Opa Knack und Onkel Dagobert schließen einen Vertrag über die Gewinnbeteiligung der Panzerknacker ab. Donald und der Panzerknacker 176-176 werden dorthin geschickt und schaffen es, nachdem sie Morast und fleischfressende Pflanzen überwunden haben, das Kraut mitzubringen. In Entenhausen produziert Dagobert es in Massen und verkauft es in seiner neuen Dosensuppe. Allerdings erfährt er bald darauf, dass seine Restaurants pleite gehen, da alle Leute nur noch zuhause seine Suppe essen.


Kampf der Giganten[Bearbeiten]

I TL 2332-1

Als Donald erfährt, dass Klaas Klever ein Videospiel auf den Markt gebracht hat, in dem man als „Superquack“ den Helden Phantomias fertig machen muss, ist Donald außer sich. Er rächt sich, indem er in seinem Alter Ego Phantomias Klaas Klever in ein Schloss entführt und ihn mit der Ausrüstung der Spielfigur Superquack ausstattet, damit die beiden das Spiel in der Wirklichkeit nachspielen können. Wenn Klever verliert, muss er das Spiel vom Markt nehmen – gewinnt er, wird Phantomias nichts mehr gegen den Verkauf der Spiele unternehmen. Schließlich schafft es Phantomias, Klever zu besiegen, dieser verlässt betrübt die Burg, während Phantomias triumphiert, er dürfe nicht einmal in einem Videospiel besiegt werden.


Träume sind Schäume[Bearbeiten]

D 98294

Der Sandmann und die Wunschfee streiten sich, ob Wünsche oder Träume wichtiger sind. Sie erwählen Donald, um ihren jeweiligen Standpunkt zu beweisen. Dieser ist gezwungen, Onkel Dagobert zu vertreten, der nach einem Sturz in einen Bottich in der Kaugummi-Fabrik seinen Backenbart entfernen lassen musste und somit unkenntlich geworden ist. Donald ist statt seiner jedoch beim Treffen mit ein paar Geschäftsleuten völlig überfordert, gibt zum Ärger seines Onkels, der ihn im Fernsehen sieht, völlig falsche Antworten und flieht in seiner Not zu einem See, wo er ungestört angeln will. Die Geschäftsleute und Dagobert, der für einen Verrückten gehalten wird, folgen ihm. Plötzlich kommt ein Tornado, der alle durcheinander wirbelt. Die Geschäftsleute, die zuerst keinen guten Eindruck vom angeblichen Dagobert und seinem luxuriösen Lebensstil hatten, sind nun der Meinung, dass es in Entenhausen nicht einmal beim Angeln Frieden gäbe und dass sich Dagobert nur deshalb so in kostspielige Vergnügungen stürzen würde. Das Geschäft kommt so zu einem guten Abschluss, während der echte Dagobert durch den Tornado erneut in einem Bottich in der Kaugummi-Fabrik landet. Schließlich hat Dagobert einen Traum, in dem er den Sandmann und die Wunschfee zwingt, ihm die Kaugummireste aus dem Bottich zu entfernen.


100 Jahre Carl Barks – Teil 2[Bearbeiten]

Der zweite Abschnitt des redaktionellen Teils anlässlich von Carl Barks 100. Geburtstag wurde von Wolfgang J. Fuchs verfasst und findet sich im LTB auf den Seiten 2 und 3. Teil 2 steht unter der Überschrift „Das bekannteste Gebäude Entenhausens“ und beschäftigt sich mit der historischen Entwicklung des Geldspeichers. Bevor man in den Comics ein „McDuck Building“ in der Innenstadt sah, bewahrte Onkel Dagobert sein Geld in einem aus Holz gezimmerten, siloartigen Verschlag vor den Toren der Stadt auf. Erst nach den frühesten Darstellungen eines Geldspeichers in Der Selbstschuss und Eingefrorenes Geld und einigen anderen verrückten Versionen wurde aus dem trotzigen Geldspeicher das Wahrzeichen von Entenhausen.

Barks-Fan-Card[Bearbeiten]

Auf einer kartonierten Seite etwa in der Mitte des LTBs befindet sich die Barks-Fan-Card mit Motiv 2 von 4. Dieses wurde von Marco Rota in Anlehnung an Carl Barks umgesetzt. Die zweite Karte zum Ausschneiden und Sammeln widmet sich der Geschichte Die Mutprobe. Auf der Rückseite finden sich neben dem Entstehungszeitpunkt und den deutschen Veröffentlichungen Informationen zum ersten Auftritt von Onkel Dagobert, der ursprünglich nur für diese eine Geschichte angedacht war und sich optisch noch von späteren Versionen unterschied.

Siehe auch[Bearbeiten]