Roberto Gagnor

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Roberto Gagnor (* 11. Oktober 1977 in Turin) ist ein italienischer Autor für Disney-Comics. Seit 2004 aktiv, schreibt er hauptsächlich Geschichten mit Mäusen, aber auch Duck-Comics sind ihm nicht fremd.

Biographie[Bearbeiten]

Bereits als Kind war Roberto Gagnor ein großer Fan von Disney-Comics. Nach eigener Angabe hat er mit Topolino lesen gelernt und sogar einige Geschichten selbst gezeichnet (seiner Meinung nach sehr schlecht). Im Jahre 2003 beschloss er dann, sich bei Topolino zu bewerben, allerdings nur als Geschichtenschreiber, nicht als Zeichner. Er wurde aufgenommen und 2004 wurde sein erster Comic Eta Beta campione intergalattico (Topolino 2531, in Deutschland noch unveröffentlicht) veröffentlicht.

Anfangs schrieb er nur Füllgeschichten, obwohl er schon sehr früh mit neuen Charakteren auf sich aufmerksam machte, wie Franz-Fu oder Dusslos von Kreta (später wird er auch noch die Romantische Rächerin, Alter Ego von Gitta, seiner Lieblingsfigur, erfinden). Doch schon bald macht er hauptsächlich durch längere und komplexere Geschichten auf sich aufmerksam, nach mit Bis(s) zum Schluss (LTB 421, eine Parodie zu Twilight) folgen Höhepunkte, wie Der unbezwingbare Berg (LTB 503, zusammen mit Giorgio Cavazzano, gilt unter einigen Fans als eine der besten Micky-Geschichten überhaupt), aber auch Tiefpunkte, wie Das Rennen durch die Elemente (LTB Premium 24, die von vielen äußerst schlecht aufgenommen wurde). Gleichzeitig startet er einige neue Serien-Projekte, wie Mickys Kunstgeschichte oder Die Geschichte des Films.

Sur 2020 arbeitet Gagnor auch an der Serie PKNE (die Teile sind auf Deutsch noch unveröffentlicht), allerdings stieß er hier bislang auf viel Kritik, unter anderem weil er nicht den alten Plot der Serie fortführt, sondern mit einem völlig neuem Plot beginnt. In den neuesten Teilen wird er hier von Alessandro Sisti unterstützt.

Roberto Gagnor ist äußerst experimentierfreudig, weshalb sich seine Geschichten sehr von anderen unterscheiden. Das führt zu einigen Erfolgen, aber eben auch zu einigen Misserfolgen. Außerdem baut er in seine Geschichten öfters wissenschaftliche oder historische Hintergründe ein, um seine Figuren menschlicher zu machen: „Donald und Micky sind nicht nur einfache Witzfiguren, nein, sie sind menschliche Lebewesen mit einem Schnabel und Mauseohren.“ Tatsächlich sind vor allem die historischen Hintergründe eines seiner Markenzeichen. Seine Eltern sind Professoren für griechische und lateinische Literatur, sodass er von Anfang an mit der Geschichte aufwuchs. Heute bindet er sie, sowie die alten Sprachen, häufig in seine Geschichten ein und parodiert sie auch, wie in Serien wie Die Legenden von Dusslos von Kreta am Anfang seiner Karriere oder aktuell Kunos & Gittas sagenhafte Funde. Anderes Beispiel ist seine Adaption Die Duckyssee (Zeichnungen von Donald Soffritti, LTB 545), in dem er die antike Odyssee parodiert.

Deutsche Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Serien[Bearbeiten]

Einzelne Geschichten[Bearbeiten]

Quellen und Weblinks[Bearbeiten]