LTB 26: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Robobert''' ist ein Roboter, der im Lustigen Taschenbuch 026 gleich aussieht wie sein Erbauer Dagobert Duck.
'''Robobert''' ist ein Roboter, der im [[LTB 26|Lustigen Taschenbuch Nr. 26]] vorkommt. Er sieht genauso aus wie sein "Meister" Dagobert Duck.


==Vorgeschichte==
==Vorgeschichte==


Onkel Dagobert gewinnt vor Gericht einen Prozess gegen 6 Panzerknacker, die vorläufig hinter Gitter müssen. Dem Gerichtsprozess wohnen auch sein Neffe Donald und dessen Neffen Tick, Trick und Track bei. Bei einem kurzen Besuch im Geldspeicher werden sie von Dagobert gebeten, ihn alleine zu lassen. Der Milliardär, der immer wieder sagt, Zeit sei Geld, hatte enorme Umtriebe wegen den Panzerknackern und hegt nun einen neuen Plan: Er besucht einen Elektronikkurs und legt sogar das beste Prüfungsergebnis ab. Was er im Sinn hat, sagt er niemandem: Er will einen Roboter bauen, der gleich aussieht wie er und ihm viel Arbeit abnehmen soll. Erst muss er viel elektronisches Material bestellen. Donald und seine Neffen haben von ihrem Einfamilienhaus aus eine direkte Sicht zum Geldspeicher und sehen, wie zwei Lastwagen elektronisches Material hinfahren. Sie machen sich Sorgen. Dagobert verbietet seinem Butler Johann, seine privaten Räumlichkeiten aufzusuchen oder hineinzuschauen, um seinen eigenen Roboter zu erstellen. Donald will seinen Onkel besuchen, muss aber vor einem Kugelhagel fliehen.
Onkel Dagobert gewinnt vor Gericht einen Prozess gegen die Panzerknacker, die vorläufig hinter Gitter müssen. Dem Gerichtsprozess wohnen auch sein Neffe Donald und dessen Neffen Tick, Trick und Track bei. Bei einem kurzen Besuch im Geldspeicher werden sie von Dagobert gebeten, ihn alleine zu lassen, mit der Begründung: "Zeit ist Geld". Er hatte enorme Umtriebe wegen den Panzerknackern und hegt nun einen neuen Plan: Er besucht einen Elektronikkurs und legt sogar das beste Prüfungsergebnis ab. Was er im Sinn hat, sagt er niemandem: Er will einen Roboter bauen, der gleich aussieht wie er und ihm viel Arbeit abnehmen soll. Erst muss er viel elektronisches Material bestellen. Donald und seine Neffen haben von ihrem Einfamilienhaus aus eine direkte Sicht zum Geldspeicher und sehen, wie zwei Lastwagen elektronisches Material hinfahren. Sie machen sich Sorgen. Dagobert verbietet seinem Butler Johann, seine privaten Räumlichkeiten aufzusuchen oder hineinzuschauen, um seinen eigenen Roboter zu erstellen. Donald will seinen Onkel besuchen, muss aber vor einem Kugelhagel fliehen.


==Das kurze Leben eines Roboters==
==Das kurze Leben eines Roboters==
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Nach grossem Aufwand ist Onkel Dagoberts Roboter fertiggestellt. Der Milliardär bestellt bei Daniel Düsentrieb eine Puppe, um noch aus dem Roboter einen richtigen Doppelgänger zu machen. Robobert macht alles, was sein Meister von ihm verlangt. Er verhandelt mit den Leuten, die den Geldspeicher aus geschäftlichen Gründen aufsuchen, ganz im Sinne von Onkel Dagobert. Dieser hat im Roboter einen Gedankenleser installiert, der alle üblen Tricks ausfindig machen soll, und hält sich bei jeder Besprechung versteckt. Laufend lässt er sich Verbesserungen für Robobert einfallen und kann diesen nun an externe Sitzungen schicken. Stolz glaubt Dagobert, nun der mächtigste Mann der Universums zu sein. Erst hat er mit seinem Vorgehen Glück: Die andern Teilnehmer der Verwaltungs- und Aufsichtsratssitzungen glauben, der richtige Dagobert Duck sitze neben ihnen. Sie sind erstaunt, dass ihr Gegenüber nie den Zylinder abnimmt. Drunter sind die Miniantennen versteckt, was die andern Leute nicht merken dürfen.
Nach grossem Aufwand ist Onkel Dagoberts Roboter fertiggestellt. Der Milliardär bestellt bei Daniel Düsentrieb eine Puppe, um noch aus dem Roboter einen richtigen Doppelgänger zu machen. Robobert macht alles, was sein Meister von ihm verlangt. Er verhandelt mit den Leuten, die den Geldspeicher aus geschäftlichen Gründen aufsuchen, ganz im Sinne von Onkel Dagobert. Dieser hat im Roboter einen Gedankenleser installiert, der alle üblen Tricks ausfindig machen soll, und hält sich bei jeder Besprechung versteckt. Laufend lässt er sich Verbesserungen für Robobert einfallen und kann diesen nun an externe Sitzungen schicken. Stolz glaubt Dagobert, nun der mächtigste Mann der Universums zu sein. Erst hat er mit seinem Vorgehen Glück: Die andern Teilnehmer der Verwaltungs- und Aufsichtsratssitzungen glauben, der richtige Dagobert Duck sitze neben ihnen. Sie sind erstaunt, dass ihr Gegenüber nie den Zylinder abnimmt. Drunter sind die Miniantennen versteckt, was die andern Leute nicht merken dürfen.


Damit ist für Onkel Dagobert nicht genug. Er gibt seinem Doppelgänger ein phänomenales elektronisches Gedächtnis und sieht vor, diesen auf längere Auslandreisen zu schicken. Vorsicht, Onkel Dagobert, man soll es nicht übertreiben! Denk an das Schicksal des Zauberlehrlings. Der Roboter, der nun den Intelligenzgrad eines erwachsenen Menschen hat, ist es satt, jede Nacht in der Ecke zu stehen und tagsüber nur das zu machen, was sein Meister von ihm verlangt. Als dieser abends die Fernbedienung ausschaltet, bekommt Robobert einen Wutanfall und schaltet sich eigenhändig wieder ein. Dagobert kontert, wird aber von seinem bärenstarken Doppelgänger niedergeschlagen und in eine Kammer gesperrt. Robobert freut sich und sieht sich als Chef über den Geldspeicher. Er findet, der Eingesperrte solle nicht Hungers sterben und bringt diesem auch etwas zu essen. Er nutzt die Zeit, um sich beliebig mit elektrischer Energie aufzuladen und Geschäfte zu machen. Etwas Anderes hat er in seinem Roboterleben nie kennengelernt. Daher ist er viel zu unerfahren und stürzt das Ducksche Finanzimperium in eine Katastrophe. Er wird von den verantwortlichen Wirtschaftsexperten zu mehr Vorsicht ermahnt, treibt diese aber in die Flucht, indem er das Pult emporhebt, was nur ein Roboter mit seiner Bärenkraft kann. Die beiden Berater alarmieren Dagoberts Neffe Donald. Tick, Trick und Track haben die Idee, ihrem Onkel Apfelküchlein zu offerieren, da diese Onkel Dagoberts Lieblingsspeise sind. Es gelingt den Grossneffen auch, ihren vermeintlichen Onkel anzulocken. Doch dieser schlägt die Apfelküchlein aus und sagt, der Appetit stehe ihm nach Strom. Donald und seine Neffen wissen nicht, was geschehen war. Dann steht Onkel Dagoberts Doppelgänger auf und geht. Die besorgten Neffen folgten ihm heimlich. Von weitem sehen sie einen Roboter, der sich ölt und Energie tankt. Es gelingt ihnen, unbemerkt ihren wirklichen Onkel, der die ganze Zeit eingesperrt war, zu finden. Sie überlegen sich, wie man den gefährlich gewordenen Roboter vom Strom abhängen könnte. Dieser wird vom Butler Johann entdeckt, der glaubt, einen Marsmenschen zu sehen, und die Flucht ergreift. Beim Roboter brennen alle Sicherungen durch, und er verfolgt alles was sich bewegt. Plötzlich verlassen ihn seine Kräfte, und er löst sich in seine Bestandteile auf.
Damit ist für Onkel Dagobert nicht genug. Er gibt seinem Doppelgänger ein phänomenales elektronisches Gedächtnis und sieht vor, diesen auf längere Auslandreisen zu schicken. Vorsicht, Onkel Dagobert, man soll es nicht übertreiben! Denk an das Schicksal des Zauberlehrlings. Der Roboter, der nun den Intelligenzgrad eines erwachsenen Menschen hat, ist es satt, jede Nacht in der Ecke zu stehen und tagsüber nur das zu machen, was sein Meister von ihm verlangt. Als dieser abends die Fernbedienung ausschaltet, bekommt Robobert einen Wutanfall und schaltet sich eigenhändig wieder ein. Dagobert kontert, wird aber von seinem bärenstarken Doppelgänger niedergeschlagen und in eine Kammer gesperrt. Robobert freut sich und sieht sich als Chef über den Geldspeicher. Er findet, der Eingesperrte solle nicht Hungers sterben und bringt diesem auch etwas zu essen. Er nutzt die Zeit, um sich beliebig mit elektrischer Energie aufzuladen und Geschäfte zu machen. Etwas Anderes hat er in seinem Roboterleben nie kennengelernt. Daher ist er viel zu unerfahren und stürzt das Ducksche Finanzimperium in eine Katastrophe. Er wird von den verantwortlichen Wirtschaftsexperten zu mehr Vorsicht ermahnt, treibt diese aber in die Flucht, indem er das Pult emporhebt, was nur ein Roboter mit seiner Bärenkraft kann. Die beiden Berater alarmieren Dagoberts Neffe Donald. Tick, Trick und Track haben die Idee, ihrem Onkel Apfelküchlein zu offerieren, da diese Onkel Dagoberts Lieblingsspeise sind. Es gelingt den Grossneffen auch, ihren vermeintlichen Onkel anzulocken. Doch dieser schlägt die Apfelküchlein aus und sagt, der Appetit stehe ihm nach Strom. Donald und seine Neffen wissen nicht, was geschehen war. Dann steht Onkel Dagoberts Doppelgänger auf und geht. Die besorgten Neffen folgen ihm heimlich. Von weitem sehen sie einen Roboter, der sich ölt und Energie tankt. Es gelingt ihnen, unbemerkt ihren wirklichen Onkel, der die ganze Zeit eingesperrt war, zu finden. Sie überlegen sich, wie man den gefährlich gewordenen Roboter vom Strom abhängen könnte. Dieser wird vom Butler Johann entdeckt, der glaubt, einen Marsmenschen zu sehen, und die Flucht ergreift. Beim Roboter brennen alle Sicherungen durch, und er verfolgt alles was sich bewegt. Plötzlich verlassen ihn seine Kräfte, und er löst sich in seine Bestandteile auf.

Version vom 18. Oktober 2006, 16:45 Uhr

Robobert ist ein Roboter, der im Lustigen Taschenbuch Nr. 26 vorkommt. Er sieht genauso aus wie sein "Meister" Dagobert Duck.

Vorgeschichte

Onkel Dagobert gewinnt vor Gericht einen Prozess gegen die Panzerknacker, die vorläufig hinter Gitter müssen. Dem Gerichtsprozess wohnen auch sein Neffe Donald und dessen Neffen Tick, Trick und Track bei. Bei einem kurzen Besuch im Geldspeicher werden sie von Dagobert gebeten, ihn alleine zu lassen, mit der Begründung: "Zeit ist Geld". Er hatte enorme Umtriebe wegen den Panzerknackern und hegt nun einen neuen Plan: Er besucht einen Elektronikkurs und legt sogar das beste Prüfungsergebnis ab. Was er im Sinn hat, sagt er niemandem: Er will einen Roboter bauen, der gleich aussieht wie er und ihm viel Arbeit abnehmen soll. Erst muss er viel elektronisches Material bestellen. Donald und seine Neffen haben von ihrem Einfamilienhaus aus eine direkte Sicht zum Geldspeicher und sehen, wie zwei Lastwagen elektronisches Material hinfahren. Sie machen sich Sorgen. Dagobert verbietet seinem Butler Johann, seine privaten Räumlichkeiten aufzusuchen oder hineinzuschauen, um seinen eigenen Roboter zu erstellen. Donald will seinen Onkel besuchen, muss aber vor einem Kugelhagel fliehen.

Das kurze Leben eines Roboters

Nach grossem Aufwand ist Onkel Dagoberts Roboter fertiggestellt. Der Milliardär bestellt bei Daniel Düsentrieb eine Puppe, um noch aus dem Roboter einen richtigen Doppelgänger zu machen. Robobert macht alles, was sein Meister von ihm verlangt. Er verhandelt mit den Leuten, die den Geldspeicher aus geschäftlichen Gründen aufsuchen, ganz im Sinne von Onkel Dagobert. Dieser hat im Roboter einen Gedankenleser installiert, der alle üblen Tricks ausfindig machen soll, und hält sich bei jeder Besprechung versteckt. Laufend lässt er sich Verbesserungen für Robobert einfallen und kann diesen nun an externe Sitzungen schicken. Stolz glaubt Dagobert, nun der mächtigste Mann der Universums zu sein. Erst hat er mit seinem Vorgehen Glück: Die andern Teilnehmer der Verwaltungs- und Aufsichtsratssitzungen glauben, der richtige Dagobert Duck sitze neben ihnen. Sie sind erstaunt, dass ihr Gegenüber nie den Zylinder abnimmt. Drunter sind die Miniantennen versteckt, was die andern Leute nicht merken dürfen.

Damit ist für Onkel Dagobert nicht genug. Er gibt seinem Doppelgänger ein phänomenales elektronisches Gedächtnis und sieht vor, diesen auf längere Auslandreisen zu schicken. Vorsicht, Onkel Dagobert, man soll es nicht übertreiben! Denk an das Schicksal des Zauberlehrlings. Der Roboter, der nun den Intelligenzgrad eines erwachsenen Menschen hat, ist es satt, jede Nacht in der Ecke zu stehen und tagsüber nur das zu machen, was sein Meister von ihm verlangt. Als dieser abends die Fernbedienung ausschaltet, bekommt Robobert einen Wutanfall und schaltet sich eigenhändig wieder ein. Dagobert kontert, wird aber von seinem bärenstarken Doppelgänger niedergeschlagen und in eine Kammer gesperrt. Robobert freut sich und sieht sich als Chef über den Geldspeicher. Er findet, der Eingesperrte solle nicht Hungers sterben und bringt diesem auch etwas zu essen. Er nutzt die Zeit, um sich beliebig mit elektrischer Energie aufzuladen und Geschäfte zu machen. Etwas Anderes hat er in seinem Roboterleben nie kennengelernt. Daher ist er viel zu unerfahren und stürzt das Ducksche Finanzimperium in eine Katastrophe. Er wird von den verantwortlichen Wirtschaftsexperten zu mehr Vorsicht ermahnt, treibt diese aber in die Flucht, indem er das Pult emporhebt, was nur ein Roboter mit seiner Bärenkraft kann. Die beiden Berater alarmieren Dagoberts Neffe Donald. Tick, Trick und Track haben die Idee, ihrem Onkel Apfelküchlein zu offerieren, da diese Onkel Dagoberts Lieblingsspeise sind. Es gelingt den Grossneffen auch, ihren vermeintlichen Onkel anzulocken. Doch dieser schlägt die Apfelküchlein aus und sagt, der Appetit stehe ihm nach Strom. Donald und seine Neffen wissen nicht, was geschehen war. Dann steht Onkel Dagoberts Doppelgänger auf und geht. Die besorgten Neffen folgen ihm heimlich. Von weitem sehen sie einen Roboter, der sich ölt und Energie tankt. Es gelingt ihnen, unbemerkt ihren wirklichen Onkel, der die ganze Zeit eingesperrt war, zu finden. Sie überlegen sich, wie man den gefährlich gewordenen Roboter vom Strom abhängen könnte. Dieser wird vom Butler Johann entdeckt, der glaubt, einen Marsmenschen zu sehen, und die Flucht ergreift. Beim Roboter brennen alle Sicherungen durch, und er verfolgt alles was sich bewegt. Plötzlich verlassen ihn seine Kräfte, und er löst sich in seine Bestandteile auf.