Augsburger Puppenkiste: Unterschied zwischen den Versionen
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Dies war der Beginn einer großen Kariere. Weitere Inszenierungen fanden großen Anklang. | Dies war der Beginn einer großen Kariere. Weitere Inszenierungen fanden großen Anklang. | ||
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Auch sprach das Esemble Disney Cartoons und Filme für Disney ein. Die Skripte schrieb [[Manfred Jenning]]. | Auch sprach das Esemble Disney Cartoons und Filme für Disney ein. Die Skripte schrieb [[Manfred Jenning]]. | ||
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Aktuelle Version vom 13. Januar 2024, 20:53 Uhr
Die Augsburger Puppenkiste ist ein Marionettentheater aus Deutschland. Standort ist, dadurch auch der Name, Augsburg. Die Puppenkiste besitzt Kultstatus in Deutschland, sowie Bekanntheit im Ausland. Das Museum zum Theater die Kiste ist eines der meistbesuchten Museen Europas.
Geschichte[Bearbeiten]
Im Jahre 1948 gründeten die Eheleute Walter (1901–1977) und Rose (1901-1985) Oehmichen mit ihren beiden Töchtern die Augsburger Puppenkiste. Zuvor besaßen sie ein anderes Theater, den Puppenschrein. Dieser wurde aber beim Bombenangriff auf Augsburg im Zweiten Weltkrieg zerstört. Zum ersten Mal öffnete die Augsburger Puppenkiste ihre Pforten im Heilig Geist Spital mit dem Märchen des Gestiefelten Katers. Dies war der Beginn einer großen Kariere. Weitere Inszenierungen fanden großen Anklang. 1950 entdeckte das Fernsehen das Marionettentheater. 1951 erlangten sie internationalen Durchbruch mit dem Film Der Kleine Prinz. 1969 landete die Puppenkiste einen weiteren Hit mit „Urmel aus dem Eis“. Weitere bekannte Stücke sind „Jim Knopf“, „Kater Mikesch“ und der „Löwe ist los“.
Die Puppenkiste und Disney[Bearbeiten]
Anfang der siebziger Jahre begann die Arbeit der Puppenkiste mit Disneyland Records. Unter anderem wurden die Fernsehproduktionen der Puppenkiste herausgebracht, aber auch Hörspiele, wie zum Beispiel „Bill Bo und die geheimnisvollen Reiter“ oder „Kasperle – Der gestohlene Wagen“. Auch sprach das Esemble Disney Cartoons und Filme für Disney ein. Die Skripte schrieb Manfred Jenning.