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DuckTales 1

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DuckTales
DuckTales Titelbildschirm.png
Titelbildschirm der NES-Version

(© Disney/Capcom Amerika)

Entwickler: Capcom
Publisher: Nintendo
Release: 14.09.1989 USA.png
26.01.1990JPN.png
14.12.1990 EU.png
Systeme: NES, Game Boy
Genre: Jump ’n’ Run


1989 erschien für das NES das Spiel DuckTales zur gleichnamigen Serie. Ein Jahr später erschien der Game Boy- Ableger dieses Spiels. Die amerikanische Zweigstelle des Entwicklerstudio Capcom, welches sich mit der Mega Man-Reihe bereits einen Namen in der Videospielindustrie gemacht hat, entwickelte dieses Spiel innerhalb von nur einem halben Jahr. 2013 erschien mit DuckTales: Remastered eine Neuauflage des Klassikers. DuckTales ist auch in der Spielekollektion The Disney Afternoon Collection erhältlich und somit auch auf aktuellen Geräten spielbar. 1993 erschien mit DuckTales 2 eine direkte Fortsetzung.

Wichtige Charaktere dieses Spiel[Bearbeiten]

Story[Bearbeiten]

Dagobert Duck sucht mal wieder das Abenteuer und will in fünf verschiedenen Gebieten (auch Schatzländer in der deutschen Anleitung genannt) kostbare Schätze suchen, um seinen Kontostand aufzubessern. Doch einfach wird die Reise nicht! Dagobert hat schließlich zahlreiche Feinde, die alles tun werden, damit er keinen Schatz mit nach Hause bringt.

Spielbeschreibung[Bearbeiten]

Bevor das Spiel gestartet werden kann, muss sich der Spieler auf einen Schwierigkeitsgrad festlegen. Erst dann kann entschieden werden, welches Gebiet Dagobert erkunden soll und wo er versuchen kann, die Schätze dieser Gebiete zu erbeuten. Dabei können alle Level von Beginn des Spiel ausgewählt werden und in beliebiger Reihenfolge gelöst werden. Ziel ist es, in jedem Gebiet den jeweiligen Schatz zu finden. In jedem Level gibt es ein Zeitlimit von 500 Sekunden. Dabei stellen sich ihm mehrere Gegner in den Weg. Das Spiel ist ein klassisches Jump ’n’ Run Spiel, dennoch ist es nicht mit den meisten Spiele dieses Genres zu vergleichen. Dagobert kann seine Gegner nur besiegen, wenn mit er seinem Spazierstock auf die Gegner drauf hüpft. Diese Aktion kann ausgelöst werden, wenn man im Sprung das Steuerkreuz nach unten drückt und zeitgleich den B-Knopf drückt. Der sogenannte Pogo-Sprung gestaltet sich für viele Spieler als schwierig und erfordert eine hohe Präzision, wenn man auf den Gegnern landen will. Er schützt Dagobert außerdem vor Stacheln und kann auch als eine Art Golfschläger verwendet werden. Auch das Leveldesign hebt sich von anderen Genrevertretern ab. So sind diese nicht linear aufgebaut, der Spieler kann sich an bestimmten Stellen entscheiden, welchen Weg er nehmen will. Das Spiel zählt noch heute zu den Klassikern der 8 Bit-Ära der Videospiele.


Gebiete[Bearbeiten]

Die Gebiete
(© Disney/Capcom Amerika)
  • Der Amazonas
  • Transsylvanien
  • Die afrikanischen Minen
  • Der Himalaja
  • Der Mond
  • Die letzte Schlacht

Erst wenn alle Level durchgespielt und somit auch alle Schätze gefunden sind, schaltet man das Level Die letzte Schlacht frei.


Zu den Gebieten[Bearbeiten]

  • Der Amazonas (The Amazon)
Ausschnitt aus dem Amazonas Gebiet NES-Version
(© Disney/Capcom Amerika)

Hier durchforscht Dagobert weite Gebiete des wilden Dschungels sowie dunkle Höhlen. Auch Quack ist mit seinem Helikopter dabei, um Dagobert zu helfen. Obwohl dieses Level an erster Stelle steht, ist es aufgrund der Fallen und vielen Stacheln extrem schwierig. Der Schatz dieses Landes ist das Zepter des Inka-König.

  • Transsylvanien (Transyvania)
In Transsylvanien sind auch die Panzerknacker mit dabei.
(© Disney/Capcom Amerika)

Bevor Dagobert Schätze suchen kann, muss er Tick befreien, der von den Panzerknackern entführt wurde. Um allerdings an die Münze des untergegangenen Reiches zu gelangen, muss Dagobert Gundel Gaukeley in einem Kampf besiegen.

  • Die afrikanischen Minen (African Mines)
Ohne den Skelett-Schlüssel ist in den afrikanischen Minen nicht viel zu holen.
(© Disney/Capcom Amerika)

Das Leveldesign erinnerte verdächtig an Indiana Jones and the Temple of Doom. Interessant: Bei der Stelle, wo Dagobert und seine Neffen mit der Lore fährt, diese aber kurz darauf in den Abgrund stürzt, springt nur Dagobert raus. Um das Level vollständig erkunden zu können, muss der Spieler den Skelett-Schlüssel in Transsylvanien finden. Als Belohnung winkt der Große Diamant falls Dagobert es schafft, den König der Kuller zu besiegen.

  • Der Himalaja (The Himalayas)
Im Himalaja kann Dagobert auch im Schnee steckenbleiben.
(© Disney/Capcom Amerika)

Im Himalaja sucht Dagobert natürlich nicht nach Ruhe und Frieden, nein, hier sucht er nach der verlorenen Krone Dschingis Khans. Auf den Schneehügeln stehen ihm mächtige Bergziegen und Schneehasen als Gegner gegenüber. Allerdings bekommt der Spieler in diesem Level auch Hilfe von Bubba, wenn er ihn aus seinem eisigen Versteck befreit.

  • Der Mond (The Moon)
Auf dem Mond kann Dagobert auch ein UFO besichtigen.
(© Disney/Capcom Amerika)

Das vermutlich bekannteste Level überhaupt. Dagobert versucht auf dem Mond den Grünen Käse von Longvity zu finden. Dafür muss Dagobert auch ein Ufo mit Außerirdischen erkunden. Dabei bekommt er Hilfe von Krachbumm-Ente. Die Stage-Musik ist zugleich auch einer der berühmtesten NES-Soundtracks überhaupt.

  • Die letzte Schacht (Dracula Duck Manor)

Kein vollwertiges Level. Es kann erst betreten werden, wenn alle Schätze gesammelt wurden. Dagobert muss Dracula Duck gegenüberstehen, um seine gesammelten Schätze wiederzubekommen. Er ist eine Parodie auf Graf Dracula.

Die Grafik[Bearbeiten]

Die Grafik des Spiels befindet sich für das Nintendo Entertainment System und Gameboy auf einem hohem Niveau. Einzig die Kolorierung von Dagobert Ducks Überrock ist falsch, sowie die Farbe des Hemdes von einem seiner Neffen (bei der Levelauswahl) welche auf technische Limitationen zurückzuführen sind. Die grafische Gestaltung der Level orientiert sich stark an Spielen wie Mega Man und Mega Man 2.

Der Game Boy Port[Bearbeiten]

Weiterer Ausschnitt aus dem Amazonas Gebiet Game Boy-Version (© Disney/Capcom Amerika)

1991 erschien DuckTales auch für den Game Boy. Das Spiel ist zum großen Teilen identisch mit der NES-Version. Es fehlen allerdings kleinere Levelabschnitte, wodurch das Durchspielen insgesamt leichter ist als auf der Heimkonsole. Zudem wurde der Pogo-Sprung vereinfacht: es genügt nun im Sprung den B-Knopf zu drücken. Wird das Spiel auf einem Game Boy Color oder einem Game Boy Advance gespielt, besteht die Möglichkeit es in Farbe zu spielen.

Interessanterweise ist Dagobert laut der Spielanleitung des Game Boy Port nur Millionär und nicht der reichste Mann der Welt.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Spiel erhielt überwiegend positive Wertungen.[1] Auch auf Bestenlisten ist es regelmäßig zu finden. Die Multimediaseite IGN platzierte DuckTales auf Platz 10 der besten NES-Spiele aller Zeiten.[2]

In einer Umfrage nach dem besten Soundtrack der Videospielgeschichte auf der Internet-Seite Gametrailers wurde der Soundtrack aus dem Mondlevel auf den 6. Platz gewählt.[3] Die Hintergrundmusik des Mondlevel gehört heute zu den populärsten der 8-Bit Ära. So hört man es unter anderem in der Zeichentrickserie DuckTales (2017) in mehreren Episoden.[4] [5]

Der Angry Video Game Nerd verfasste ein durchaus positives(!) Feedback über dieses Spiel, wunderte sich aber über diesen Vorfall.

Weblinks[Bearbeiten]

Über die echten Gebiete[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]