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LTB Enten-Edition 8: Rezension

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(© Egmont Ehapa)

In diesem Artikel kann jeder seine persönliche Meinung zu den im LTB Enten-Edition 8 erschienenen Geschichten, verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht, mit 3 oder 4 Tilden. Die Geschichten können mit Higlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen miteinbezogen werden.


Cover / Erster Eindruck[Bearbeiten]

Zum dritten Mal innerhalb von 8 Bänden Enten – Edition ein Band, der ausschließlich Phantomias – Geschichten enthält! Nachdem im vergangenen Band die Story - Länge stark abgenommen hatte, findet man dieses Mal wieder durchschnittlich 34 Seiten pro Geschichte vor! ZicheFan 17:23, 8. Mär 2006 (CET)


Der Pakt der Superhelden[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Einmal im Jahr treffen sich die Superhelden der Städte Entenhausen, Hundlingen, Lurchfurt und Ochsenstett in der Pension eines ihrer „Fans“. An diesem Abend erzählen sich die vier Helden neues aus den jeweiligen Stätten und tauschen sich auch über persönliche Probleme aus. In diesem Jahr jedoch wartet eine Überraschung auf die Gäste, denn einer von ihnen, mit Namen Wunderwau, hat aus Altersgründen beschlossen, seinen Job als Beschützer von Hundlingen aufzugeben. Fortan setzen sich die vier Superhelden mit ihren jeweiligen Bürgermeistern auseinander, um eine Pension (oder wie Phantomias sagt: „Piepen für den Ruhestand“) für Helden durchzusetzen. Doch die Bürgermeister sind nicht so ohne weiteres bereit, Geld an ihre Beschützer zu überweisen und gehen in die Offensive... Originelle Story rund um Beamtentum und Bürokratie, die von amüsanten Zeichnungen wunderbar untermalt wird. Note: 1 ZicheFan 17:23, 8. Mär 2006 (CET)


Kampf den Umweltsündern[Bearbeiten]

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Highlight Wie schon in den Enten – Editionen 4 („Der Autokrieg“) und 7 („Der saure Regen“) gibt’s auch hier eine Umwelt – Geschichte. Donald und Daniel Düsentrieb wollen angeln gehen, doch der gesamte Angelplatz ist zugemüllt. Da reicht es Donald. Er reicht einen Protestbrief beim Bürgermeister ein. Als dieser ihn abblitzen lässt, greift Donald als Phantomias zu härteren Mitteln, um die Bürger von Entenhausen wachzurütteln... Locker geschriebenes Plädoyer für saubere Städte mit erstklassigen Zeichnungen. Note: 1- ZicheFan 17:23, 8. Mär 2006 (CET)


Ärger mit den Superkräften[Bearbeiten]

Gut Phantomias wird durch das Anfassen eines abgestürzten Kometen mit echten Superkräften ausgestattet. Doch wie er schon bald merkt, sind solche Riesenkräfte mit großer Vorsicht zu genießen... Die Grundidee ist nicht allzu originell, aber super umgesetzt worden mit reißerischen Dialogen und witzigen Zeichnungen wird auch diese Geschichte zum absoluten Lesetipp. Hier einige Stilblüten:

  • ein Radiomoderator namens „Ladislaus Laberzak“
  • Ganove zu Komplizen: „Jetzt kommst du locker durch die Mauer, ohne dass es jemand mitkriegt!“ Phantomias: „Hier irrt der böse Bube!“
  • Phantomias: „Der Falke der Nacht kreist bereits über euch!“ *kraschepper* „Dass es in diesen düsteren Gassen auch immer an Licht fehlen muss!“

Note: 2+ ZicheFan 17:24, 8. Mär 2006 (CET)


Ein toller Hecht[Bearbeiten]

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Mittelmaß Dies ist der dritte Auftritt in diesem Band von Lucio Leoni als Zeichner! Dimitri Duck, ein entfernter Vetter von Donald, mit dem dieser in seiner Kindheit immer gespielt hat, kommt nach Entenhausen zu Besuch. Doch irgendwas ist offensichtlich faul an dem Knaben und schon bald ist Phantomias’ Einsatz gefragt... Nicht besonders tolle Story, dafür aber gute Zeichnungen. Note: 3+ ZicheFan 17:25, 8. Mär 2006 (CET)


Unterwegs in geheimer Mission[Bearbeiten]

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Gut Die Story ist schnell erzählt: Phantomias begleitet als „Schutzengel“ für den Geheimdienst einen Gefahrentransport, der eine Wegstrecke von 6000 km zurücklegen muss. Als Begleiterin stellt man ihm ausgerechnet Daisy zur Verfügung... Die Geschichte hätte man durchaus auch auf 30 Seiten kürzen können, doch das sehr originelle Konzept und die passablen Zeichnungen bleiben positiv im Gedächtnis. Note: 2 ZicheFan 17:25, 8. Mär 2006 (CET)


Das Superauto in Schurkenhand[Bearbeiten]

Mittelmaß Die zweite von Massimo de Vita gezeichnete Geschichte. Während Phantomias in einem See badet, klauen die Panzerknacker sein Auto. Keine besonders originelle Geschichte, die auch nicht gerade zum Lachen hinreißt. Die Zeichnungen sind ganz okay. Note: 3 ZicheFan 17:25, 8. Mär 2006 (CET)


Der Geruch der Gefahr[Bearbeiten]

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Gut Eine wirklich gelungene Geschichte, die als Fortsetzung von „Angriff der Androiden“ aus LTB 247 fungiert. Man hätte eigentlich den ersten Teil der Reihe auch in der Enten – Edition abdrucken müssen, aber das ist wahrscheinlich ein Werbetrick: Wenn man die Enten Edition mit den zweiten Teil der Geschichte liest, kauft man sich wahrscheinlich sofort LTB 247, falls man es nicht schon im Regal stehen hat... Kurze Zusammenfassung von „Angriff der Androiden“: Ein gewisser Professor Elektron hat künstliche Intelligenz in Form von Androiden erfunden. Diese ermorden schon bald ihren Erfinder und planen nun, alle Menschen auf der Erde durch Androiden zu ersetzen. Phantomias konnte diesen Plan verhindern, doch komplett ausgeschaltet hat er den elektronischen Professor Elektron offensichtlich nicht. Denn der plant seine fürchterliche Rache... Eine wunderbare, richtig spannende Geschichte, die ohne Probleme an den ersten Teil anknüpft und das vollkommene Gegenteil einer Gagstory ist. Die durchdachte Handlung überzeugt. Die guten Dialoge tun ihr übriges. Die Zeichnungen sind zwar okay, aber nicht so gut wie im ersten Teil (dort von Carlo Limido). Note: 2+ ZicheFan 17:26, 8. Mär 2006 (CET)


Der Liebling der Damen[Bearbeiten]

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Gut In der Entenhausener Damenwelt gibt es nur noch ein Thema: Phantomias. Die Frauen küren ihn sogar zum Mann des Jahres – und die Männer haben darunter zu leiden („Phantomias würde sich schämen, mit so einem Bierbauch rumzulaufen!“). Irgendwann haben die Männer die Schnauze gestrichen voll und verkleiden sich als Phantomias, um sich in seinem Namen bei den Frauen unbeliebt zu machen... Sehr unterhaltsame Geschichte über die Macken von Frauen (und Männern) mit sehr guten Zeichnungen. Note: 2+ ZicheFan 17:26, 8. Mär 2006 (CET)


Entenhausen im Sammelwahn[Bearbeiten]

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Highlight In Entenhausen ist der reinste Sammelwahn ausgebrochen. Irgendwas sammelt jeder, manche kleben Blätter in Alben, manche sammeln Steine und so weiter. Da Dagobert natürlich die größte und beste Sammlung von allen haben will, beschließt er, Sachen von Phantomias zu sammeln. Und schon bald kann sich der Beschützer der Entenhausener nirgends mehr sicher fühlen... Amüsante Story, sehr gute Zeichnungen. Note: 1- ZicheFan 17:26, 8. Mär 2006 (CET)


Dem Wandler auf der Spur[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

Highlight Der sogenannte Wandler schlägt in Entenhausen mehrfach zu. Der Wander kann perfekte Verkleidungen herstellen und Stimmen ebenso perfekt nachahmen, selbst wenn er sie nur ein einziges Mal gehört hat. Sogar Donald kann den als Dagobert verkleideten Wandler nicht von seinem echten Onkel unterscheiden. Phantomias macht sich daran, den Wandler endlich zu überführen. Zunächst läuft für den Verwandlungskünstler alles perfekt, doch dann begeht er einen schweren Fehler... Eine Krimi – Geschichte, wie sie auch für Micky perfekt wäre. Spannung und gleichzeitig eine ausgeklügelte Handlung machen diese Geschichte zusammen mit den sehr guten Zeichnungen zu einem absoluten Lese – Erlebnis. Einziges Manko: Selbst auf 30 Seiten wirkt die Geschichte etwas gequetscht. Note: 1- ZicheFan 17:27, 8. Mär 2006 (CET)


Fazit[Bearbeiten]

  • Highlight keine Egmont – Produktionen
  • Mittelmaß sehr Leoni- und de Vita – lastig
  • Highlight qualitativ hochwertige Geschichten
  • Highlight durchschnittlich 34 Seiten pro Geschichte
  • Highlight originelles und gut gezeichnetes Cover

Die beste der ersten acht Enten - Editionen! Gesamtnote: 1- ZicheFan 17:27, 8. Mär 2006 (CET)