LTB 579: Rezension

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© Egmont Ehapa
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In diesem Artikel wird das LTB 579 rezensiert. Ist dieser Band einen Kauf wert oder sollte er lieber im Kiosk stehen bleiben? Du weißt es nicht? Dann lies das! Einen neutralen enzyklopädischen Artikel findest du unter LTB 579.

Jeder kann hier seine persönliche Meinung zu den in LTB 579 erschienenen Geschichten verfassen. Eine Unterschrift unter jedem Kommentar ist erwünscht (einzufügen mit ~~~~). Die Geschichten können mit Highlight Highlight, Gut Gut, Mittelmaß Mittelmaß oder Schlecht Schlecht bewertet werden. Bei der Bewertung sollten Zeichnungen, Plot und Übersetzungen mit einbezogen werden. Eine genaue Anleitung zum Verfassen einer Rezension findest du hier. Viel Spaß!

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Cover[Bearbeiten]

Gut Die letzte Ausgabe des LTB-Jahres wartet noch einmal mit einem sehr stimmigen Cover-Motiv auf. Passend zum Titel wird hier die Heimat unserer Helden, Entenhausen gefeiert, indem die Emil Erpel-Statue sowie die fünf Stammducks, Donald, Dagobert und Tick, Trick und Track schön in Szene gesetzt sind. Zwar sagen mir die weit geöffneten Schnabel der Neffen weniger zu, insgesamt ist das Cover mit der Silhoutte der Stadt im Hintergrund aber wie gesagt doch schön ausgestaltet. Man mag sich nur fragen, ob der frühlingshaft wirkende Hintergrund so passend für eine Dezemberausgabe ist... Aber nun gut, kommen wir zum Inhalt. Gut. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Geheimnisse aus Entenhausen: Über den Dächern der Stadt[Bearbeiten]

I TL 3462-1

Dagobert folgt einer falschen Schatzkarte und landet mitten in einem Touristenmagnet. Der Spott im Milliardärsklub ist groß, sodass Dagobert wettet, er könne noch heute an einem beliebigen Ort einen unentdeckten Schatz finden. Klaas Klever schlägt ein – und bestimmt Entenhausen als Ort der Herausforderung. Tatsächlich kennt Primus noch einen nie gefundenen Schatz, mit einem Rätsel verbunden, das auf den Dächern Entenhausens spielt.

Gut Statt mit der üblichen Egmont-Eröffnungsgeschichte startet dieser Band mit einer Geschichte aus Italien. Diese ist Teil einer Reihe, in der unterschiedliche Autoren einen Blick auf bislang unbekannte Geheimnisse der Heimatstadt unserer liebgewonnenen Helden werfen. Bei der vorliegenden ersten Episode handelt es sich im Grunde eigentlich um eine recht klassisch gestaltete Schatzsuche: Eine Wette zwischen Dagobert und Klever, Primus, der Dagobert von einem schrulligen Einwohner Entenhausens erzählt, der einen Schatz versteckt haben soll und Dagobert, der sich unterstützt von seinem nicht ganz so euphorischen Neffen Donald darauf stürzt, die Hinweise zu entschlüsseln und das Rätsel um die Dächer der Stadt zu lüften. Das alles eben verknüpft mit der Geschichte der Stadt. Das ist nicht allzu originell, aber doch flott und mit einigem Witz erzählt. Die Gags sitzen und die Zeichnungen sind wirklich sehr gelungen. Nett ist die Idee, am Anfang und Ende die Stadt Entenhausen selbst, als Quasi-Protagonist, sprechen zu lassen, untermalt von einigen wirklich schönen Panels. Ein gelungener Einstieg in den Band. Gut. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

In der Ruhe liegt die Schreibkraft[Bearbeiten]

I TL 3103-4

Angestachelt von Gustavs Erfolg als Autor versucht sich auch Donald an einem literarischen Werk. Weil er jedoch weder zu hause noch auf Oma Ducks Bauernhof die notwendige Ruhe findet, macht er sich auf, einen ungestörten Ort zu suchen, bis er auf eine inspirierende Entdeckung stößt.

Mittelmaß Auch die folgende Kurzgeschichte bedient sich schon allzu bekannter Grundelemente, das aber bei weitem aber nicht so witzig und charmant wie die Vorgängergeschichte: Donald übernimmt sich mal wieder selbst mit dem hochgesteckten Ziel, einen Literaturpreis zu gewinnen. Was folgt, ist eine Aneinanderreihung eher mäßig witziger Gagepisoden (Prügelei mit einem Künstler, sprechende Raben(???) auf Omas Hof, der schwafelnde Nachbar...). Alles in allem liest sich diese Geschichte wie schon x-mal dagewesen. Hinzu kommt, dass mir die Zeichnungen des mittlerweile leider verstorbenen Giulio Chiercheni nach wie vor nicht zusagen. Ich kann diesem Stil nichts abgewinnen. Mittelmäßig-. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Mehr als ein Oldtimer[Bearbeiten]

I PPK 52-1

Donald tritt dem städtischen Oldtimer-Klub bei. Während einer klubinternen Ausfahrt rauben Autodiebe sämtliche Oldtimer. Um zu verhindern, dass die Diebe hinter die Geheimnisse von Donalds 313 gelangen, nimmt Phantomias die Verfolgung auf. Doch die Ganoven entdecken schnell die Möglichkeiten seines Gefährts und so wird die Auseinandersetzung hitziger als gedacht.

Mittelmaß Hier gefallen mir zwar die Zeichnungen deutlich besser, inhaltlich sieht es aber ähnlich mau aus wie in der Vorgängergeschichte: Der Aufhänger mit dem Oldtimer-Club ist im Grunde recht interessant, dann schwingt die Geschichte aber um. Phantomias' Waffen in der Hand von Schurken, das lesen wir im LTB auch nicht zum ersten Mal und hier ist der Plot auf 18 Seiten auch viel zu hastig umgesetzt, um wirklich für Spannung zu sorgen. Schade. Zudem etwas seltsam, dass dem Mechaniker bei der Kontrolle des Wagens auf Originalität die durch Daniel Düsentrieb verbauten Gadgets nicht auffallen, der Anführer der Ganoven die Waffen aber auf Anhieb findet... Mittelmäßig. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Das Rätsel der weißen Rose[Bearbeiten]

I TL 3318-4

Durch eine Verwechslung wird Micky für einen Spion gehalten – und so zufällig zum Helden.

Mittelmaß Der Auftritt des guten Herrn Maus fällt mit 8 Seiten doch enttäuschend gering aus - und ist auch sonst nicht wirklich gelungen. Die Gags aus der Verwechslung Mickys mit einem Geheimagenten nutzen sich doch auch trotz nur weniger Seiten recht schnell ab, weder Auflösung noch Schlussgag können mich überzeugen. Gleiches gilt auch für die recht detailarmen Zeichnungen. Mittelmäßig-. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Stark gegen Schikane[Bearbeiten]

I TL 3175-2

Trick ist ins Basketballteam gewechselt ist, in dem er allerdings ganz unten in der Hackordnung steht – neu, kleinwüchsig und ohne Freunde. Der Star des Teams, genant T. Rex, ist ein hervorragender Sportler, spielt fair und hat auch noch gute Noten – aber sobald das Team in der Umkleide ist, kehrt er den arroganten Unsympathen heraus, dessen „Fans“ auch nicht zimperlich sind. Dadurch wird Trick gemobbt.

Trick flüchtet und findet bei Daniel Düsentrieb Unterschlupf, der ihm erzählt, dass seine Schulzeit auch kein Zuckerschlecken war: Sein großer Widersacher hatte ihn ebenfalls schikaniert und zum Beispiel Daniel seine Hausarbeiten machen lassen. Nur bei der Schulschönheit war er aufgrund seines Charakters abgeblitzt.

Daniel verrät Trick, dass praktisch kein erfolgreicher Erwachsener in seiner Schulzeit immer beliebt war. Der Erfolg hatte sich bei denen eingestellt, die immer sie selbst geblieben sind oder entdeckt haben, wie sie wirklich sind. Wer mobbt, hat dagegen oft andere Probleme, die er an anderen abarbeitet. Als Bestätigung kommt eben jener Widersacher am Fenster vorbei und bestätigt das – an seiner Hand seine Ehefrau, die ehemalige Schulschönheit. Er hatte unter massivem Druck seiner Eltern gestanden und dank Daniels Hilfe gleichzeitig einen Erfolg vorweisen können, begriffen, was los ist, und sich geändert. Heute arbeiten er und seine Frau als Erziehungsberater.

Trick begreift: Er will wissen, warum T. Rex so ist, wie er ist. Genau rechtzeitig, denn T. Rex steht kurz vor einem fundamentalen Problem: Ein neuer Schüler ist größer, stärker und spielt besser Basketball...

Gut Die vorliegende Geschichte verfolgt in seiner Ausführung ein pädagogisches Ziel, nämlich der Vorbeugung von Mobbing bzw. der Suche nach Gründen für Mobbing. Solche Geschichten müssen oft die besondere Balance hinbekommen, einerseits die Moral angemessen zu transportieren und andererseits trotzdem eine interessante Geschichte zu erzählen, ohne die Botschaft mit dem Holzhammer in den Leser zu prügeln. Dieser Geschichte gelingt diese Aufgabe zumindest teilweise. Die ganze Geschichte kommt natürlich mit sehr viel Moralin daher und wartet mit einem klitscheebeladenen Happy End auf, um die Botschaft auch ja eindeutig nach Hause zu fahren. Andererseits sind aber die Konflikte von Autorin Teresa Radice aber schön herausgearbeitet und beide Schulrowdys - T. Rex in der Gegenwart und Bill Bullduck in der Vergangenheit - sind für Verhältnisse eines Disney-Comics doch recht vielschichtig ausgearbeitet. Mir gefällt an der Geschichte auch besonders der Kniff, dass Trick eine Lektion von Düsentrieb bekommt. Über dessen Kindheit erfahren wir ja oft nicht so viel wie bei anderen Charakteren a la Donni Duck, insofern ist diese Rückblende schon besonders und wie ich finde nett umgesetzt. Die Zeichnungen von Radices (Ehe)Partner Stefano Turconi gefallen mir dagegen an dieser Stelle aber weniger als üblicherweise. Irgendwie wirken seine Figuren - gerade Trick und Düsi - recht verzerrt. Dennoch eine insgesamt gelungene Geschichte zu einem durchaus wichtigen Thema, das sich eben vor allem an eine jüngere Zielgruppe wendet. Gut-. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Aus dem Leben eines Handwerkers: Voll abgezogen[Bearbeiten]

I TL 3503-01

Dussel montiert einen neuen Kaminabzug. Beim Probelauf stellt sich heraus, dass er viel stärker ist als erwartet.

Schlecht Komplett unlustiger Einseiter. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Die Goldene Gabel[Bearbeiten]

I TL 3460-5

Kater Karlo und Schnauz brechen gleichzeitig aus verschiedenen Motiven ins gleiche Haus ein, sehen sich nicht, stören sich aber gegenseitig. Die einzige, die alles überblickt, ist die Hauskatze, die das alles kommentiert.

Gut Auch die Zweit-Maus stellt mit 20 Seiten einen eher kurzen Vertreter der Kategorie Gaggeschichte da, allerdings ist diese wirklich sehr lustig geraten, was vor allem an den lustigen Einfällen und kleinen Gags am Rande liegt, die Valentini hier einfließen lässt. Die Ausgangslage, dass Karlo und Schnauz unabhängig und ohne voneinander zu wissen mit jeweils anderen Zielen ins selbe Haus einbrechen, hätte ähnlich auch von Tito Faraci stammen können, obwohl dieser aus der verzwickten Ausgangslage und dem Kater als stillen Beobachter und Kommentator (womit er natürlich etwas an Donalds eigenen zynischen Kater Schnurri erinnert...) sicherlich noch abstrusere und mehr Gags herausgeholt hätte. Nichtsdestotrotz ist diese Geschichte insgesamt sehr kurzweilig erzählt, hat keine Längen und auch wenn der Schlussgag im Grunde recht erwartbar ist, ist er gelungen umgesetzt. Panaros Zeichnungen sind wie immer grundsolide und passen zu der vorliegenden Geschichte, die eben nichts Besonderes darstellt, aber zu unterhalten weiß. Gut. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Der Ruf des Ozeans[Bearbeiten]

I TL 3512-2

Donald wird von Alpträumen geplagt: Eine große Flutwelle baut sich vor ihm auf und droht, ihn zu verschlingen. Primus interpretiert das so, dass Donald (ja bekanntlich als Matrose gekleidet) eine zu große Diskrepanz zwischen seinem Äußeren und Inneren hat, die er abbauen muss. Dazu muss er eine Prüfung bei einem Kapitän aus der weltumspannenden Organisation des Fähnlein Fieselschweifs erfüllen. Und die ist nicht ohne Einsatz – der besteht darin, dass Donalds Matrosenanzug von einer Vogelscheuche übernommen wird, wenn er verliert. Und die Prüfung ist nicht einfach zu durchschauen, Donald holt sogar den inzwischen noch älteren Hank aus Quackhausen zu Hilfe, aber er steht unmittelbar vor dem Scheitern...

Highlight Vito Stabile ist jetzt so ziemlich seit 10 Jahren Autor beim Topolino. Seine Ideen und Geschichten sind aber noch immer recht frisch und innovativ, wie die vorliegende beweist. Als Ausgangslage wählt Stabile eine eigentlich simple und naheliegende Frage: Wozu eigentlich Donalds Matrosenjäckchen, wenn dieser doch gar kein Seemann ist? Diese Frage scheint auch Donalds Unterbewusstsein zu beschäftigen. Donald muss nun also beweisen, dass er das Zeug zum Seemann hat - sich selbst, dem Leser und natürlich dem gestrengen Kapitän Meerschaum. Das alles wird mit viel Liebe zum Detail umgesetzt - dass mit Hank nun auch ein eigentlich in der Donni Duck-Reihe beheimateter Charakter auftaucht, spricht zudem für eine zunehmende Kontinuität im Topolino-Kosmos - und sinnvoll und stimmig aufgelöst. Zusätzlich sorgen auch die Zeichnungen für ein schönes Gefühl - nicht zuletzt dank der ungewöhnlichen Kolorierung, durch die besonders Donalds Albträume von den Wellenbergen schön zur Geltung kommen. Top. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Das geht in Serie[Bearbeiten]

I TL 3432-1P

Dagoberts Billigproduktion will niemand sehen. Warum, erklärt ihm die Familie, und Daisy wird als Retterin in der Not (gemeinsam mit Henriette Huhn) engagiert. Zunächst muss ein Drehbuch her. Zwei renommierte Autoren lassen sich gewinnen, doch die sind so verschieden, dass jede Form der Zusammenarbeit zum Scheitern verurteilt ist. Daisy muss für die Produktion der Serie aber nicht nur mit den quasi verfeindeten Autoren kämpfen, sondern auch mit einem kapriziösen Regisseur, seinem Assistenten, einem drittklassigen Hauptdarsteller, der aber seine Rechte ganz genau kennt, sich aber schon mal unauffällig von einer Pappfigur vertreten lässt. Dass sich Dussel im Hintergrund um die Kulisse kümmert (die schon ohne ihn nicht passt) und sich zwischendrin noch ein Abmahnanwalt in vollem Irrsinn einschaltet, bringt bald alle an den Rand der Verzweiflung. Am Ende müssen nur noch Außenszenen gedreht werden – leider in einem Regenloch, mit einem überpeniblen Sheriff und einem zu coolen Stuntman. Kein Wunder, dass Daisy die Nerven mehrfach durchgehen.

Gut Wenn Silvia Ziche am Werk ist, dann verspricht die Geschichte zumindest ungewöhnlich und humorvoll zu werden. Zwar war hier als Autor Sergio Badino tätig, Ziches unverwechselbarer Zeichenstil zieht sich aber durch die gesamte Geschichte und drückt auch der Handlung eindeutig Ziches Stempel auf. Wie bei der Zeichnerin üblich, agieren hier die Figuren - allen voran Dagobert und Daisy - weit weniger rational als man es vielleicht gewöhnt ist. Im Vordergrund steht - mal wieder - der Spaß an irrsinnigen Gags. Diesmal haben sich Badino und Ziche die moderne Medienlandschaft, die aktuell ja auch bei uns von wirklich aufwendig ausproduzierten Serien bei diversen Streaming-Diensten dominiert wird... Alles wie immer bewusst überzeichnet mit karrikaturhaften Figuren, von den Drehbuchautoren über die Schauspielet bis zum Regisseur. Positiv ist auch zu erwähnen, dass Henriette Huhn hier mal ungewöhnlich prominent vertreten ist und wirklich Teil des Geschehens mit eigener Persönlichkeit sein darf. Eine stringente Handlung ist nicht zu erkennen, ist aber eben auch nur nebensächlich. Tatsächlich finde ich an dieser Stelle die Entscheidung, die 100 Seiten am Stück abzudrucken, dahingehend etwas ungünstig, da man als Leser so schnell Gefahr läuft, von der Gagdichte erschlagen zu werden. Ein Abdruck über den Band verteilt hätte sicherlich gut getan. Aber gut, auch so gilt: ein lustiges Endergebnis, typisch Ziche, ihre Fans werden voll auf ihre Kosten kommen. Gut+. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)

Fazit[Bearbeiten]

Gut Die letzte Ausgabe des Jahres schafft es nach einigen Bänden von schwankenden Qualität doch wieder, den Kurs bergauf zu halten. Auffällig ist, dass diese Ausgabe ohne Eigenproduktionen aus dem Hause Egmont auskommt - für mich kein Grund zum Ärgern, ich vermisse sie wenig und freue mich über die Vielzahl italienischer Comics. Dabei fällt der viele Kleinkram negativ auf, mit dem wohl noch Platz aufgefüllt werden sollte. Statt wie üblich die Lückenfüller über den Band zu verteilen, werden sie hier aber am Stück abgedruckt. Eine ungewöhnliche Maßnahme, die mir wenig einleuchtet. So können sie ihren Zweck als Lückenfüller kaum erfüllen. Der Rest des Bandes kann sich aber sehen lassen. Die Charakterstudie Stabiles über Donald und die 100-seitige Mediensatire von Badino und Ziche stechen dabei besonders hervor, aber auch die Titelgeschichte und die Gagstory um Karlo und Schnauz geraten erstaunlich kurzweilig und lesenswert. Kann man nur empfehlen, egal ob als Vorweihnachtslektüre oder als Weihnachtsgeschenk (trotz fehlenden Festtagsbezug, aber dafür gibt es ja auch entsprechende Nebenreihen...). Gut+. Professor von Quack (Diskussion) 18:06, 17. Dez. 2023 (CET)