LTB 117

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 117

Die Ducks… vom Winde verweht
Ltb117.jpg
(© Egmont Ehapa)

Die Ducks… vom Winde verweht
Ltb 117 neu.jpg
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 13. Januar 1987
Chefredakteur: Dorit Kinkel
Übersetzung: Gudrun Penndorf M. A.
Geschichtenanzahl: 4
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,20
A: öS 48
CH: sFr 6,20
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+117 LTB 117 Infos zu LTB 117 beim I.N.D.U.C.K.S.


Cover mit alternativem LTB-Logo (© Egmont Ehapa)

Inhalt[Bearbeiten]

Die Ducks… vom Winde verweht[Bearbeiten]

I TL 1396-AP

Mitwirkende:
Donald Duck ........................ Rettnald Butler
Daisy Duck .......................... Daislett O‘Hara
Dagobert Duck .................... Dago McDuck
Gustav Gans ....................... Gustavley Wilkes
Klaas Klever ........................ Clay Jaffrey
Daniel Düsentrieb ................ Dr. Düsenmied
Tick, Trick und Track ............ Tarleton-Söhne
Oma Duck ............................ Tante Pittypatt
Die Panzerknacker ............... Schiffsleute

Rahmenhandlung[Bearbeiten]

Auf der Suche nach einem Geschenk für Daisy findet Donald ein Buch über seinen Vorfahren Rettnald Butler, der während des Sezessionskrieges gelebt hat, und liest den Neffen daraus vor.

Kapitel 1[Bearbeiten]

  • Seiten: 26

Nachdem der Südstaatler Rettland Butler sowohl in der Akademie als auch zuhause rausgeworfen wurde, reist er nach, wo sein Onkel Dago einen Laden hat. Da dieser ihm kein Geld gibt, holt er sich Taler von Dagos Rivalen, dem Bankier Clay Jaffrey, der die Gegenleistung erst einfordern will, sobald der Krieg, den er vorausahnt, ausgebrochen ist. Wieder im Laden seines Onkels, lernt Rettnald Daislett O'Hara sowie die Geschwister Charles und Melanie Hamilltion kennen.
An einem abendlichen Ball beobachtet Rettnald, wie Daislett sich mit ihrem Freund Gustavley Wilkes streitet. Daislett ist empört, versöhnt sich aber rasch wieder mit Rettnald, nachdem ihm ein anderer Gast Wasser über den Kopf geleert hat, im Glauben, der Becher, mit dem Daislett ihn versehentlich getroffen hat, sei von ihm.

Kapitel 2[Bearbeiten]

  • Seiten: 23

Als tatsächlich Krieg ausbricht, zieht Gustavley als Soldat fort. Rettnald ahnt bereits, dass die Nordstaatler im Vorteil sind. Tatsächlich werden die Südstaatler zurückgeschlagen. Es bricht eine Lebensmittelknappheit herein, da die Erntefelder angezündet werden. Dago behauptet, durch diese Missstände keine Waren mehr zu haben, was Rettnald anzweifelt. Tatsächlich treffen er und ein als Zivilist verkleideter Spion der Südstaatler Charles, der Dagos geheimes Vorratslager gefunden hat und Lebensmittel für seine kranke Schwester holen will. Gemeinsam durchbrechen sie die Mauer zum Versteck und versorgen mit den Lebensmitteln die Hungernden, zu Dagos Ärger. Nach Rettnalds Besuch bei Daislett wird sie von einem Deserteur angegriffen, der ihr Haus ausrauben will.

Kapitel 3[Bearbeiten]

  • Seiten: 23

Rettnald und Daislett gelingt es, den Deserteur zu überwältigen. Kurz darauf bittet Clay Jeffrey Butler, Dagos Baumwolle anzuzünden, doch Butler winkt ab, da er zuvor seinem Onkel nur zugunsten der Bevölkerung geschadet hatte. Jaffrey beauftragt seinen Gehilfen, den Indianer Fuchsauge, zu verhindern, dass Butler seine Pläne verrät. Bei einem Angriff der Nordstaatler bringt Rettnald Daislett, Melanie und die von Daislett aufgenommenen Tarleton-Söhne in das von Dr. Düsenmied geführte Lazarett. Rettnald verspricht Düsenmied, die Baumwolle seines Onkels zu holen, um damit in England Waffen zu kaufen. Daislett bittet Rettnald, zu ihrer Villa zurückzureiten und den Degen ihres Großvaters, den sie vor dem Deserteur gerettet hatten, an sich zu nehmen.
Auf dem Weg stellt Rettnald fest, dass Dagos Baumwolllager angezündet wurde, jedoch nicht von den Nordstaatlern, sondern von den Indianern unter der Führung von Fuchsauge, der Rettnald gefangen nehmen lässt und am nächsten Tag seinem Chef übergeben will.

Kapitel 4[Bearbeiten]

  • Seiten: 29

Die drei Jungs befreien Rettnald mithilfe eines Schlafmittels von Dr. Düsenmied. Dieser stürmt mit Daisletts Degen bewaffnet Jaffreys Büro und zwingt ihn, 100.000 Dollar als Entschädigung zu zahlen. Zusammen mit Charles und einer Bande von Sträflingen, die aus Patriotismus mitmachen und denen Begnadigung versprochen wurde, will Butler nach England segeln, um mit dem Geld Waffen zu kaufen. Auf dem Weg stoßen sie auf ein Schiff, auf dem sie Clay Jaffrey und Fuchsauge sehen.
Rettnald und seine Leute entern das Schiff und finden Waffen, die sie, nachdem sie Jaffrey und Fuchsauge auf einer einsamen Insel ausgesetzt haben, General Morgan übergeben. Sie erkennen, dass es sich um den Südstaatlern gestohlene Waffen handelt. Jaffrey wollte den Südstaatlern ihre eigenen Waffen verkaufen, die er ihnen gestohlen hatte. Butler und die anderen fahren zurück zur Insel, um Jaffrey zu befragen, doch er und Fuchsauge fliehen mit dem unbewachten Boot zu Rettnalds Schiff. Rettnald, Charles und zwei weitere Besatzungsmitglieder segeln mit einem selbstgebauten Floß hinterher.

Kapitel 5[Bearbeiten]

  • Seiten: 28

Die vier Segler landen an einer Klippe und finden ein Schiff voll Proviant vor. Rettnald merkt, dass es scheinbar einen Kampf in der Nähe gab. Er reitet zum Lazarett und erfährt, dass ein Waffenstillstand unterzeichnet wurde. Melanie ist wieder gesund und zusammen mit Daislett zurück in deren Villa, die Jaffrey kaufen will, doch Daislett schickt ihn fort. Rettnald kommt kurz darauf bei der Villa an und schenkt ihnen Essen. Das Geld, das Morgan ihm als Belohnung für die Wiederbeschaffung der Waffen gegeben hatte, will Daislett nicht annehmen, zumal er ihr nicht genau sagen will, woher er es hat. In diesem Moment wird er von Soldaten der Nordstaatler verhaftet. Jaffrey hatte ihn als Dieb und Kriegsgewinnler angezeigt.
Durch eine Aussage von Charles wird Rettnalds Unschuld bewiesen, das Geld übergibt er Daislett. Jaffrey und Luchsauge landen zusammen mit Rettnalds Crew, deren Begnadigung als Entscheidung der Südstaatenbehörde für die Nordstaatler nichtig ist, im Gefängnis. Abends wird ein Ball gefeiert, bei dem auch der bisher als vermisst gegoltene Gustavley teilnimmt. Nur Dago kann sich nicht freuen, da er durch den Krieg viel Geld verloren hat.
Als er erfährt, dass Rettnald Jeffrey, der Dagos Baumwolle anzünden lies, bereits Geld abgenommen, dieses aber Daislett gegeben hat, ergreift Dago den Degen von Daisletts Großvater und jagt Rettnald hinterher.

Das Reich der Töne[Bearbeiten]

I TL 1545-A

Nach einem Absturz mit einem Mini-Helikopter landet Donald im Reich des Leiermannvolkes, das sich von der habgierigen Außenwelt isoliert hat und dessen größte Leidenschaft die Musik ist. Nachdem er von ihnen gepflegt wurde, lernt er von ihnen, wunderbare Töne zu singen und nimmt Gesangsunterricht bei der schönen Tochter des Königs. Bisher hat er sein Umfeld mit seinen Gesangsübungen verschreckt und nur Hohn und Spott erhalten. Allerdings wird er gewarnt, dass man bei schlechten Gedanken Misstöne singt. Als die Prinzessin herausfindet, dass Donald zuhause noch drei Neffen hat, lässt sie ihn wenn auch widerwillig nach hause zurückkehren In Entenhausen erlangt Donald mit seiner Stimme und Onkel Dagobert als Sponsor großen Ruhm. Aber als er bei einem Auftritt ausgerechnet Gustav neben Daisy im Publikum sitzen sieht, singt er vor Neid erblasst schauderhaft. Die Leute verlangen ihr Geld zurück und Dagobert jagt Donald wieder einmal hinterher.

Das Geheimnis der Inka-Prinzessin[Bearbeiten]

I TL 1280-A

Neuerdings schwört Onkel Dagobert sehr zur Belustigung von Donald sowie Tick, Trick und Track auf Horoskope und die Dienste des südamerikanischen Astrologen Quizzo. Als am gleichen Tag Daisy Duck zu Besuch im Geldspeicher ist, erkennt Quizzo in ihr die wiedergeborene Inka-Prinzessin Coniraya. Auf sein Dafürhalten hin packen Onkel Dagobert, Daisy, Donald und die Fieselschweiflinge ihre Koffer und reisen in das entlegene Peru, wo sie darauf hoffen, ein Dorf der Nachfahren der Inkas zu finden. Dabei gilt es, einige Gefahren zu bestehen, bei denen ihn Quizzo allerdings keine große Hilfe ist. Als Daisy des Nachts entführt wird, können nur Tick, Trick und Track eine Suchaktion nach ihr starten, da Dagobert und Donald von Quizzo mit einem Schlafmittel betäubt worden sind. Die Nachfahren der Inkas sehen in Daisy ebenfalls die zurückkehrte Coniraya und wollen sie für immer und ewig in den geheimen Tempel voller Schätze einschließen. Es gelingt Tick, Trick und Track den Verrat von Quizzo mit der Hilfe der südamerikanischen Fieselschweiflinge aufzudecken und Daisy zu befreien. Der Schatz soll für wohltätige Zwecke eingesetzt werden und dem einfachen Volk zugute kommen.

Der Retter von Venedig[Bearbeiten]

I TL 1446-BP

Eines schönen Abends ist Onkel Dagobert nach einem genussvollen Mahl wieder einmal bei Donald und Tick, Trick und Track zum Fernsehen. Gezeigt wird ein verzweifelter Bericht aus der historischen Lagunenstadt Venedig, die wohl oder übel dem Untergang durch weitere Überschwemmungen geweiht ist, wenn nichts dagegen unternommen wird. Gesucht wird ein Finanzier für ein cleveres Projekt zum Schutz der Stadt, die durch beschwerte „Würste“ rund um die Lagune vor eindringendem Wasser geschützt werden soll. Auch auf Anraten seiner Familie fliegt Onkel Dagobert am nächsten Tag nach Venedig, um sich als Retter der Stadt zu inszenieren, der sogar historische Vorfahren von dort hat. Voller Stolz wird Onkel Dagobert unter dem prestigeträchtigen Namen Bertolo di Dagopolo als neuer Doge von Venedig ausgerufen und zeigt sich als großzügiger Wohltäter, der vor allem das Hochwasserschutzprojekt aus eigenen Mitteln finanzieren will. Dagobert setzt alle Hebel in Bewegung und verrät seinen Verwandten, dass der die Würste in der Lagune gar nicht mit schrottreifem Altmetall füllen will, sondern mit seinen geliebten Goldtalern, die dort sicher sein. Er rechnet aber nicht damit, dass sich die venezianische Sektion der Panzerknackerbande auch schon mit dem Altmetall zufrieden geben würde.

Die Panzerknacker stehlen die bereits gefüllten Wülste mit Unterwasser-Kettenfahrzeugen. Nun ist Onkel Dagobert verzweifelt und bittet um Unterstützung der Bewohner von Venedig. Hier tut sich vor allen Dingen der findige Gondoliere Toni Forcolini hervor, der dem neuen Dogen seine treuen Dienste anbietet und schließlich von seinem alten Kumpel Nane den entscheidenden Hinweis erhält. Als die Ducks die Panzerknacker aufspüren können, haben diese die Schutzwürste noch überhaupt nicht geöffnet und wissen nicht, dass sich darin echtes Gold befindet. Es gelingt Onkel Dagobert, die geläuterten venezianischen Panzerknacker zu überzeugen, ihr Diebesgut zum Wohle aller zurückzugeben und spendiert ihnen auch noch eine größere Summe. Am Ende erkennt Onkel Dagobert, dass er als reichster Mann der Welt zu wenig Zeit hat und übergibt sein Amt als Doge an seinen würdigen Nachfolger Toni, der verspricht, das Hochwasserschutzprojekt fortzuführen.

Trivia[Bearbeiten]

Die Ausgabe erschien wie zuvor auch LTB 116 zusätzlich als Testausgabe mit anderem Logo und komplett farbigem Inhalt in Berlin und München. Die Berliner Ausgabe erkennt man am Coverpreis 6,50 DM, die Münchener am Coverpreis 6,20 DM. Die Preisangaben sind hierbei entgegen den „üblichen“ Ausgaben auf der Rückseite des Buchs zu finden.[1]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. „Das Lustige Taschenbuch von außen“. fieselschweif.de