LTB 231

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 231

Phantomias und die Zauberer
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(© Egmont Ehapa)

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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 4. Februar 1997
Chefredakteur: Harald Saalbach
Übersetzung: Alexandra Ardelt
Geschichtenanzahl: 7
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
A: öS 52
CH: sFr 7,50
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+231 LTB 231 Infos zu LTB 231 beim I.N.D.U.C.K.S.


Inhalt[Bearbeiten]

Phantomias und die Zauberer[Bearbeiten]

I PK 28-1

Zusehends ist Donald genervt von dem um sich greifenden Esoterik-Tick, der in Entenhausen um sich greift. Seine eigenen Neffen Tick, Trick und Track vertrauen im Fernsehen auf die Ratschläge von Ben Zensurio, dem Schul-Wahrsager, de rim TV seine "Areo-Tipps" anpreist. Der Spüldienst bleibt daher an Donald hängen, der nicht nachvollziehen kann, wie vernünftige Menschen auf derartige Spinner hören können. Allerdings zeigt sich auch seine Freundin Daisy Duck äußerst empfänglich für die Prophezeihungen von Duola, der Prophetin der Zweisamkeit oder Sultano, dem Deuter des Unterbewussten. Als Donald fälschlicherweise auf der Straße für Alakin, den Turbanpropheten gehalten wird und Daisy kaum noch Zeit für ihn hat, sagt Donald den Scharlatanen in der Stadt den Kampf an. Als Phantomias deckt er einen Hokuspokus nach dem anderen aus und macht öffentlich, mit welchen Tricks die angeblichen Magier arbeiten und sich dabei eine goldene Nase mit durchaus weltlichen Geschäften verdienen. In Andro, dem Andenzauberer hat Phantomias jedoch einen mächtigen Gegner vor der Brust, der sich nicht so leicht durchschauen lässt. Aus diesem Grund verkleidet sich Phantomias und wird zu Detlef Druck, einem bisher unbekannten Unternehmer. In dieser Verkleidung kann Phantomias den Anden-Zauberer in die Falle locken und hat damit auch den letzten angeblichen Magier in Entenhausen in die Schranken gewiesen. Der maskierte Rächer hält Zauberer weiterhin für ein Hirngespinst, doch er soll sich irren.

Der Fluch des Drachen[Bearbeiten]

I TL 2115-1

Der junge Ritter Goof of Goofingham ist ein angesehener Edelmann, hält allerdings nichts von unverhältnismäßigen Standesunterschieden. Mit seinem besten Freund, dem ungestümen Müllersknecht Micky, geht er durch Dick und Dünn und verlebt mit den Freundinnen Minna und Bellaklara ein angenehmes Leben. An einem schönen Tag unternehmen die vier Freunde einen Ausflug mit anschließendem Picknick. Dabei hört Ritter Goof die Hilfeschreie einer Frau, die mit ihrer Kutsche in der überschwemmten Furt eines Flusses stecken geblieben ist. Der Edelmann bietet sogleich tatkräftig seine Hilfe an und verliebt sich infolgedessen Hals über Kopf in die eitle und missgünstige Lady Hulda. Deren Vater Lord Hexter will seine Tochter nur einem Ritter zur Frau geben, der sich im Kampf erprobt und eine Heldentat begangen hat. Goof hat seine alte Flamme Bellaklara schon völlig verdrängt und will um jeden Preis einen Drachen besiegen. Jedoch bringt er sich dabei selbst in Gefahr und wird mit einem schrecklichen Fluch belegt. Glücklicherweise verzagt sein Freund Micky nicht und setzt alles daran, den Bann zu brechen. Ihm gelingt es, durch die Höhle des Drachen in die Welt des Schwarzen Zauberers zu gelangen, der in seiner finsteren Burg haust. Indem Micky sich und seinen guten Vorsätzen treu bleibt, kann er über den Schwarzen Zauberer obsiegen und den Fluch brechen. Sein Kumpel Goof will nun kein Ritter mehr sein und schon gar nicht die arrogante Hulda heiraten. Am Ende bilden Goof und Bellaklara sowie Micky und Minna zwei schöne Paare.

Der unglückliche Hund[Bearbeiten]

I TL 2110-1

Als gewiefter Geschäftsmann will Onkel Dagobert seinem Neffen ein Lehrstück in Sachen Geschäftsgeist und Sparsamkeit präsentieren. Er möchte versuchen, dem sanftmütigen Hundenarr Thomas Terrier dessen großzügiges Grundstück abzukaufen, und zwar zu einem Kaufpreis von weniger als einer Million Taler. Der Besitzer bietet zur Verwunderung der Ducks an, Onkel Dagobert das Anwesen sogar zu schenken, wenn es ihm gelingt, den trägen und regelrecht melancholischen Hund Bubi wieder glücklich und fröhlich zu machen. In der Folge setzt Onkel Dagobert alles daran, den Hund aufzumuntern und serviert ihm beispielsweise exklusives Futter und setzt ihm sogar eine adrette Hundedame vor. Wie sich jedoch herausstellt, hat Bubi Sehnsucht nach seiner älteren Vorbesitzerin Susi Cocker, in der kleinen Stadt Wauhausen an der Hunte wohnt. Dort angekommen finden die Freunde heraus, dass Bubi eigentlich Oliver heißt und sein altes zuhause vermisst, das aber längst dem Erdboden gleich gemacht wurde. Entschlossen lässt Onkel Dagobert das Haus wieder aufbauen und mit allen nötigen größeren und kleineren Details wieder vollständig einrichten. Schlussendlich ist Hund Oliver tatsächlich glücklich und zufrieden, doch Onkel Dagoberts immense Ausgaben belaufen sich auf 999.999 Taler. Dagobert ist dennoch erfreut, einen Taler gespart zu haben, doch Donald weiß es besser, da er Onkel Dagoberts Liebe zu Tieren kennt.

Der „Glückstag“[Bearbeiten]

I TL 2060-2

Der arme Donald wird wieder einmal von seinem Pech verfolgt und erleidet einen Fehlschlag nach dem anderen, obwohl er im Grunde nichts dafür kann. In seiner Niedergeschlagenheit begegnet er auf der Straße seinem Vetter Dussel Duck, der ihn davon überzeugt, dass selbst die größten Pechvögel der Welt an einem Tag im Jahr statistisch betrachtet Glück haben, wie er aus einer Zeitschrift weiß. Da dieser Tag ausgerechnet heute sei, macht er Donald Mut, heute ausnahmsweise gefährliche Wagnisse einzugehen, zum Beispiel einen Drachenflieger auszuprobieren. Doch Donalds Pech haftet weiterhin an ihm, denn Dussel hat seinen Fachartikel nicht bis zuende gelesen.

Der Geistesblitz[Bearbeiten]

D 93271

Goofy fällt ein, wie die bunten Blumen unterhalb der großen Trauerweide dennoch genug Licht bekommen.

Terror in Entenhausen[Bearbeiten]

D 95071

Das böse Schwarze Phantom treibt am stadtrand von Entenhausen in einem geheimen Labor sein Unwesen und bereitet sich auf seinen großen Plan vor, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Es malt sich bereits aus, als Gebieter über alle Menschen seine fiesen Machenschaften umzusetzen, indem er sich des wichtigen „Sastra-Satelliten“ bemächtigen und die Leute über das Fernsehen hypnotisieren will. Außerdem beabsichtigt das Phantom, den guten Ruf seines Widersachers Micky Maus zunichte zu machen und ihn als Ausgangspunkt einer Katastrophe darzustellen, der hinter Schloss und Riegel gehört. Derweil arbeitet Detektiv Micky beim Entenhausener Kurier und tut sich schwer damit, den Anforderungen des Chefredakteurs gerecht zu werden. Zeitgleich hat in der Stadt ein neues Restaurant unter dem Namen „Zum Weißen Phantom“ eröffnet, das sich schon bald großer Beliebtheut erfreut. Der Eigentümer des Ladens ist niemand geringeres als der gutherzige Bruder des Schwarzen Phantoms namens Philotheos. Dieser kann nicht so recht verstehen, weshalb alle Welt so sauer auf seinen Bruder ist, zu dem er schon als Kind aufgeschaut hat. Philotheos kann zwar keiner Fliege etwas zuleide tun und möchte eigentlich nur Kochen, zieht aber mit einem TV-Interview den Zorn seines Bruders auf sich. Das Schwarze Phantom hat es nun auch darauf abgesehen, Philotheos aus der Stadt zu treiben und das Lokal schließen zu lassen. Micky wird selbst Zeuge davon, wie das Schwarze Phantom das Essen vergiftet und alle Restaurantbesucher Magenschmerzen bekommen.

Wenig später tauchen Aufnahmen auf, die Micky als vermeintlichen Täter und Tierquäler zeigen, der außerdem die Umwelt mit einem Pflanzenschutzmittel vergiftet. Obwohl die Aufnahmen offensichtlich gefälscht sind, schenkt ihnen sogar Minnie Maus glauben und wendet sich von Micky ab. Philotheos ist nun auch nicht mehr gut auf Micky zu sprechen, doch als das Schwarze Phantom seinem guten Bruder droht und Teile seines Planes verrät, arbeitet Philotheos mit Micky Maus zusammen, um das Schwarze Phantom zu stoppen. Die beiden sind jedoch reichlich spät dran, denn das Phantom hat bereits den Sastra-Satelliten unter seine Kontrolle gebracht und seine grauenvolle Armee an fleischflessenden Pflanzen nach Entenhausen geschickt, die dort für Angst und Schrecken sorgt. Auf Drängen Mickys kann sich Philotheos daran erinnern, wo sich das Geheimversteck des Phantoms befinden könnte und so können die beiden Verbündeten dem Chaos in letzter Sekunde Einhalt gebieten. Nach dem alles entscheidenden Duell kann das Schwarze Phantom allerdings mit einem Helikopter entkommen, aber immerhin hat Micky eine gute Schlagzeile für den Entenhausener Kurier geliefert.

Das wahre Ich[Bearbeiten]

I TL 2116-4

Onkel Dagobert steckt bis zur Schnabelspitze in seinen Geschäften und ist spürbar im Stress. Seine Angespanntheit lässt er nicht nur an seinem treuen Butler Baptist aus, sondern auch dem Porträtmaler Meister Trübens, der für die Duck'sche Ahnengalerie im Geldspeicher ein möglichst kostengünstiges Porträt von Onkel Dagobert malen soll. Dafür bleibt dem Künstler jedoch nur wenig Zeit, denn Onkel Dagobert ist ständig in Bewegung, um überall in der Stadt seinen Willen durchzusetzen. Mit seiner prüden Art stößt Onkel Dagobert andere vor den Kopf und merkt gar nicht, wie frevelhaft er sich verhält. Sogar seine eigene Familie erkennt ihn nicht mehr wieder und wendet sich von ihm ab. Als Meister Trübens mit dem Porträt fertig ist, zeigt sich Dagobert überhaupt nicht mit dem Ergebnis zufrieden und kürzt daher das versprochene Honorar drastisch, woraufhin der Maler wutentbrannt den Geldspeicher verlässt. Sogar Baptist hat mittlerweile seinen Hut genommen und den Dienst quittiert. In der Nacht wird Dagobert von Albträumen geplagt und läuft durch die Galerie seiner Ahnen, wo er auf sein eigenes Bildnis blickt. Dieses zeigt ihn in einer widerwärtigen Verfassung, sodass es Dagobert ganz mulmig wird. Sein eigenes Gewissen spricht zu ihm und will ihn davon überzeugen, dass es nicht so enden muss wie auf dem Gemälde. Am nächsten Tag ist Onkel Dagobert wie ausgewechselt und zeigt sich plötzlich spendabel. Er bittet Baptist, zurückzukommen und bezahlt auch den Porträtmaler fürstlich. Dagobert bringt alles mit seiner Familie wieder ins Reine und erkennt, dass er zu hartherzig geworden ist. Am Ende freut er sich über ein neues Bildnis von ihm für seine Galerie.

Beilagen[Bearbeiten]

Auch in diesem LTB sind wieder die Comicstrips von Bob Karp und Al Taliaferro enthalten. Hier sind es die aus der Zeit vom 01.02.1941 bis 08.03.1941. Für detaillierte Informationen kann man hier nachschauen.


Siehe auch[Bearbeiten]