LTB 109

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Lustiges Taschenbuch

Band 109

Das Lied der Prärie
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(© Egmont Ehapa)

Das Lied der Prärie
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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 10. Januar 1985
Chefredakteur: Dorit Kinkel
Übersetzung: Gudrun Penndorf M. A.
Geschichtenanzahl: 8
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,20
A: öS 48
CH: sFr 6,20
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+109 LTB 109 Infos zu LTB 109 beim I.N.D.U.C.K.S.



Inhalt[Bearbeiten]

Es war einmal im Wilden Westen...: Fliegende Nuggets[Bearbeiten]

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Der etwas träge Pionier Donald wurde mitsamt seiner Neffen Tick, Trick und Track irgendwann im 19. Jahrhundert von ihrem reichen Onkel Dago in die Stadt beordert. Sie treten daher die beschwerliche Reise durch ein völlig ausgetrocknetes Gebiet an, wo es kaum Wasser gibt und zudem verfeindete Indianerstimme ihr Revier verteidigen wollen. Nachdem die Ducks endlich Wasser gefunden haben, müssen sie feststellen, dass dieses ein Schlafmittel enthält. Die gerissenen Schleichfußindianer, welche die Eindringlinge schon ausgiebig beobachtet haben, wollen sich nun doch mit Donald verbünden. Bei einem Angriff auf die Postkutsche werden die herannahenden Indianer des anderen Stammes glücklicherweits von Banditen abgelenkt und in die flucht geschlagen. Donald und die Jungs erreichen die Stadt, wo sie Bekanntschaft mit den dortigen Bewohnern machen. Donalds Cousine Daisy bändelt sofort mit Gustav an, was Donald ganz und gar nicht gefällt. Um sich zu bei ihr in Stellung zu bringen, nimmt er doch noch einen Auftrag seines knickerigen Onkels an. Er soll des nachts die Fensterscheiben des Rivalen Clay Clever mit Steinen einwerfen, die Dago vor einer alten Hütte aufgeschüttet hat. Als es dunkel ist, kommt Donald der Aufgabe zwar nach, verwendet aber die schmutzigen Steine, die er im Inneren der Hütte gefunden hat. Nach einigen Nächten und Tagen stellt sich nun heraus, dass es sich mitnichten um Steine gehandelt hat, sondern um angemalte Goldnuggets, die Donald bereitwillig an Onkel Dagos Erzfeind abgetreten hat.

Es war einmal im Wilden Westen...: Der Saloon-Star[Bearbeiten]

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Der Saloon-Besitzer Don Dago Duck macht in ganz Duck-Town Werbung für den Aufsehen erregenden Auftritt der wunderschönen Sängerin Lilly, die in seinem Saloon am nächsten Abend die Herzen der anwesenden Cowboys höher schlagen lassen soll. Der Unternehmer hofft, gut an den ausgeschenkten Getränken zu verdienen und knausert bei der Gage der Sängerin. Wohl auch aufgrund des Zutun von Clay Clever und dessen Handlanger Lusky staunt Onkel Dago nicht schlecht, als sich in der Postkutsche nur ein einfacher Priester befindet. Von der Diva fehlt jedoch jede Spur, da ihr offensichtlich die angebotene Gage deutlich zu gering war. Mangels einer Alternative muss Donald seine Freundin Daisy fragen, ob diese in die Rolle der Saloon-Sängerin schlüpft und für die Männer das Tanzbein schwingt. Doch die emanzipierte Daisy lehnt mit schlagkräftigen Argumenten ab. Aus diesem Grund verpflichtet Onkel Dago ausgerechnet Donald, in ein abgenutztes Damenkleid zu steigen. Weiterhin bekommt Donald eine aus Pferdehaar gemachte Perücke. Da er nicht singen kann, kommt das von Danny Rushhoure erfundene Vociphon hinter der Bühne zum Einsatz. Zuerst sieht es so aus, als könnte der Schwindel funktionieren, doch die von Clay Clever angestiftete Bamberos-Bande taucht auf und entführt die vermeintliche Musikerin. Tick, Trick und Track machen sich auf, die dreisten Entführer aufzuspüren und Donald zurückzubringen, bevor die echte Lilly in Duck-Town einkehrt.

Es war einmal im Wilden Westen...: Ein wirksames PR-Mittel[Bearbeiten]

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In Duck-Town soll eine Schank-Lizenz neu vergeben werden und sowohl Don Dago Duck als auch Clay Clever würden alles dafür geben, ihren eigenen Saloon eröffnen zu dürfen und ihre jeweiligen Limonaden an den Mann zu bringen. Dafür greifen beide Unternehmer zu unlauteren Mitteln und bestechen insgeheim den Stadtkämmerer Don Pedro, der den genauen Betrag kennt, den der Bürgermeister der Stadt für die Lizenz angesetzt hat. Am Tag der Vergabe stellt sich nun heraus, dass beide Konkurrenten den exakt gleichen Betrag angesetzt haben und somit keiner von beiden die Oberhand hat. Der Bürgermeister entscheidet salomonisch, dass beide eine halbe Schank-Lizenz und quasi einen halben Saloon erhalten, der mit einer dicken weißen Linie räumlich voneinander getrennt wird. Dago und Clay Clever überbieten sich folglich mit ihren immer preiswerteren Angeboten und wollen sich gegenseitig ausstechen, bis der andere aufgibt. Um den Geschmack seiner billigst hergestellten Limo zu verbessern, verwendet Don Dago ein Haarwuchsmittel von Danny Rushhoure und rührt dieses unter die Zutaten. Es dauert nicht lange, bis allen Besuchern des Saloons lange Haare wachsen und sich sogar die weiblichen Stadtbewohner über Bartwuchs beklagen. Daraufhin kauft Clay Clever auf Drängen des Bürgermeisters Dagos Hälfte der Kneipe und macht daraus den ersten Friseur der Stadt. Die abgeschnittenen Haare verschenken Tick, Trick und Track sowie Donald an ihre Freunde vom Stamm der Seufzerindianer, wo Haarwuchs eine echte Seltenheit ist. Es entwickelt sich ein durchaus lohnendes Geschäft.

Stadträuber auf dem Lande[Bearbeiten]

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Die Fieselschweiflinge Tick, Trick und Track verbringen die sommertage bei ihrer Oma Duck auf dem Land. Die Jungen sind ganz vernarrt in das Pony Blizzard, das gemeinsam mit dem bulligen Stier Siggi auf einer Koppel glücklich und zufrieden lebt. Als die Panzerknacker auf dem Land Schutz vor der Polizei suchen, wollen sie unter die Viehdiebe gehen und Blizzard stehlen. Dabei haben sie die Rechnung allerdings ohne Siggi und die Fieselschweiflinge gemacht.

Der Schilderstreich[Bearbeiten]

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  • Originaltitel: Rush Job
  • Story: unbekannt
  • Zeichnungen: Jack Bradbury
  • Erstveröffentlichung: 02.12.1973
  • Genre: Kurzgeschichte
  • Figuren: Goofy, Micky Maus
  • Seiten: 2

Goofy erleidet beim Versuch, ein Schild über der Tür aufzuhängen, so einige Arbeitsunfälle und ruft schließlich Micky zu hilfe.

Die Legende von Micky Kid: Goldschuß-Goofy gegen Dampfroß-Danny[Bearbeiten]

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  • Originaltitel: Topolino Kid contro "Jack la vaporiera"
  • Story: Giovan Battista Carpi
  • Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
  • Erstveröffentlichung: 30.11.1975
  • Genre: Western
  • Figuren: Goofy, Micky Maus
  • Seiten: 37
  • Besonderheit: neuer Titel Das Lied der Prärie, Fortsetzung mit Topolino & Pippo e i misteri di Gold City (auf Deutsch bisher unveröffentlicht)

Die beiden Cowboys Goldschuss-Goofy und Micky Kid sind unterwegs im Wilden Westen. Eines Tages werden sie Zeuge, wie ein maskierter Bandit auf einem stählernen Ross eine Postkutsche ausraubt und fette Beute macht. Obwohl sich die Cowboys unerschrocken gegen den Schurken zur Wehr setzen und ihre Pistolen auf den Unhold richten, sind sie in wenigen Augenblicken unterlegen. Das mechanische Pferd steckt voller trickreicher Überraschungen und bringt seinen Besitzer in Windeseile in Sicherheit. Später erfahren Micky und Goofy in der Stadt, dass es noch niemandem gelungen sei, das Versteck von Dampfross-Danny ausfindig zu machen. Der Sheriff erklärt, dass die Identität des Schurken noch immer unbekannt sei und deswegen eine hohe Belohnung auf ihn ausgesetzt ist. Micky vertritt die Auffassung, dass Dampfross-Danny einen gut informierten Komplizen haben muss oder sogar selbst inkognito in der Stadt ist. Mit seiner Vermutung liegt Micky-Kid goldrichtig, doch die beiden Hilfssheriffs müssen noch einige Fehlschläge erleiden, bis sie hinter das Geheimnis von Dampfross-Danny kommen.

Die Legende von Micky Kid: Besser sehen – Besser dastehen[Bearbeiten]

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Micky-Kid und Goldschuss-Goofy reisen mit dem Zug gen Westen nach Kalifornien, wo ein wahrer Goldrausch ausgebrochen ist. Der muntere Goofy soll im Auftrag seiner Tante Gila ihren verschwundenen Ehemann Gildo wiederfinden, der vor zwei Jahren aufbrach, um eine Zeitung zu kaufen und dabei leider seine Brille vergaß. Nun soll sich der schlecht sehende Onkel Gildo als Goldsucher einen Namen gemacht haben. Nur wenige Tage später haben Micky und Goofy Glück und treffen tatsächlich auf Onkel Gildo, der sich über das Wiedersehen freut und endlich seine Brille zurückhat. Allerdings baut er in seiner Mine kein glänzendes Gold ab, sondern lediglich schwarze Kohle, die er bei einem windigen Händler in der Stadt verkauft. Der clevere Micky und der unerschrockene Goofy entdecken, dass in der Mine von Onkel Gildo mitnichten ein Gespenst umgeht, sondern ein unbekannter Gauner eine riesige Goldader ausbeutet. Der Ganove kann jedoch entkommen und seinem Boss Bericht erstatten. Dieser lässt alle verfügbaren Männer zusammenziehen und Onkel Gildos Goldmine belagern. Mit vereinten Kräften gelingt es den Helden, die Angreifer in die Flucht zu schlagen, indem sie einen Brand in der Mine entfachen.

Der Palast des großen Plunka[Bearbeiten]

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Der angesehene Archäologe Professor Mortimer Maus ist seit einiger Zeit im Höcker-Gebirge verschollen und für die Rettungskräfte unauffindbar. Auf Anraten von Kommissar Hunter und ausgestattet von der Geographischen Gesellschaft fliegen Micky und Goofy in die Wüste, um Mickys Onkel aufzuspüren. Mit der fremden Kultur und den religiösen Vorstellungen kommt vor allem Goofy nicht wirklich zurecht, doch schon bald stoßen die beiden Entenhausener auf einen einheimischen Führer, der sich ihnen bei der Suche nach Onkel Mortimer anbietet. Allerdings spielt der nie um einen Spruch des Propheten verlegene Fremdenführer din doppeltes Spiel und lockt Micky und Goofy in eine Falle. In einem unterirdischen Palast werden sie von dem großen Plunka gefangen genommen. Als Micky diesem verrückten Anfährer den Schleier vom Gesicht reißt, entdeckt er, dass niemand anderes als sein Onkel Mortimer sich zum Alleinherrscher aufgeschwungen hat. Nur unter Anstrengungen können Micky und Goofy fliehen, wollen aber den Professor nicht zurücklassen und suchen verzweifelt einen Ausweg.

Siehe auch[Bearbeiten]