LTB 2

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Lustiges Taschenbuch

Band 2

Hallo... hier Micky!
Lutabu002.jpg
(© Egmont Ehapa)

Das ewige Feuer
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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: November 1967
Chefredakteur: Dr. Erika Fuchs
Übersetzer: Dr. Erika Fuchs
Geschichtenanzahl: 4
Seitenanzahl: 254
Preis: DM 2,50

öS 18,50
sFr 2,80

Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
Ind.PNG Infos zu LTB 2 beim Inducks


Walt Disneys Lustige Taschenbücher nº2 (in der Neuauflage einfach Lustiges Taschenbuch 2) ist der zweite Band der Reihe Lustiges Taschenbuch, der unter anderem den Klassiker Das ewige Feuer der Königin Kalhoa von Romano Scarpa enthält und erstmals am 1. Oktober 1967 erschien. Da es sich um den zweiten Band einer überaus erfolgreichen Reihe handelt, schätzt der Comicguide den Preis für einen Band der Erstauflage im erstklassigen Zustand auf 330 €.[1]

Original[Bearbeiten]

Die ersten LTBs waren noch Nachdrucke der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. LTB 2 ist ein Nachdruck des Bandes Pronto… Topolino?, I Classici di Walt Disney (Prima Serie) No. 24.

Inhalt[Bearbeiten]

Vorgeschichte[Bearbeiten]

I CWD 24-A

Micky und Minni sehen auf einem Spaziergang ein Werbeplakat für eine Seereise nach Hawaii. Micky sucht eine Ausrede: zu kalt, zu teuer, Kater Karlo ist ausgebrochen. Minni ist beleidigt und fährt in ihrem Auto davon. Micky geht nach Haus und liest in einem Buch die Geschichte der Königin Kalhoa.

Das ewige Feuer der Königin Kalhoa[Bearbeiten]

I TL 303-AP

Micky sitzt gemütlich vor dem flackernden Kaminfeuer und liest in einem Maya-Sagenbuch die 2000 Jahre alte Geschichte der grausamen Königin Kalhoa, die damals von ihrem Volk auf eine einsame Insel verbannt wurde. Als das Volk später die Schätze der Königin wieder holen wollte, fanden sie nur noch ein brennende Feuersäule vor. Nach dem Lesen wird Micky langweilig und beschliesst, Untermieter zu suchen. Auf hoher See treiben die schiffbrüchigen Leichtmatrosen Bill und Bull, die schließlich auf der Insel mit der Feuersäule landen. Die beiden gutmütigen Raufbolde bauen dort ein Floß, von dem sie wenig später Kapitän Ganovolos auf sein Schiff aufnimmt. Er belauscht Bill und Bull im Gespräch über die Insel, deren Schätze er schon lange sucht. Ganovolos bringt beide nach Entenhausen, wo er sie beschattet. Bill und Bull mieten sich bei Micky ein.

Micky lernt bald die ungestüme Art der beiden „schätzen“. Er besucht ein klassisches Konzert, in das Bill und Bull mit frischer Beatmusik Stimmung bringen. Zuhause angekommen, stellen die beiden fest, dass ihr Zimmer verwüstet wurde und eine Flaschenpost von Kalhoas Geist deponiert wurde. Micky als Käpt'n und die beiden Matrosen beschliessen, die Insel mit der Feuersäule zu suchen. Sie mieten ein Schiff und stechen in See. Ganovolos mietet sich ein U-Boot und folgt ihnen.

Unseren Abenteurern stellen sich einige Hindernisse in den Weg, bei denen ihnen Ganovolos von seinem U-Boot aus als unerkannter „guter Engel“ hilft: Seetang verfängt sich in der Schiffsschraube, dem er mit einem Besen zu Leibe rückt und die naiven Angelversuche werden mit Stockfisch belohnt. Gleichzeitig wäre das Schiff vom Autopiloten fast auf das Teufelsriff gelenkt worden, hätte Ganovolos das Schiff nicht rechtzeitig umgelenkt. Dann geraten sie in einen Sturm und versuchen sich mit Ballastabwurf zu retten; auch hier zieht sie das U-Boot heimlich und kraftvoll aus der Gefahrenzone. Leider hatten sie auch ihre Lebensmittel und das Trinkwasser als Ballast über Bord geworfen und steuern deshalb die ihne unbekannte Insel Pankuam an, um Wasser und Proviant aufzunehmen. Ganovolos sieht das und erkennt entsetzt die von Menschenfressern bewohnte Insel.

Noch nicht lange an Land, wurden Micky und die Matrosen von den Insulanern festgenommen und zusammengebunden in eine bewachte, mit Bambusstäben gesicherte Höhle gesperrt. Beim gemeinsamen Erkunden der Höhle entdecken sie Höhlenzeichnungen, die folgendes erzählen: Königin Kalhoa wirft ihre Schätze in ein Loch im Boden, daraus entspringt die Feuersäule. Kalhoa baut ein Floß, verlässt die Insel, erreicht das heutige Pankuam und wird von den dortigen Bewohnern als Königin verehrt. Die letzten Zeichnungen lassen klar werden, in welcher Gefahr sich die drei befinden: Die Königin lässt alle Ankommenden gefangen nehmen und in den Kochtopf stecken! Zeitgleich wird die Wache vor der Höhle mit einer Kokosnuss niedergestreckt und es werden ein Messer und eine Pistole in die Höhle geworfen. Mit dem Messer können sie die Fesseln durchschneiden, aus der Höhle ausbrechen und die heranstürmenden Insulaner mit Warnschüssen aus der Pistole vertreiben. Zu ihrer Überraschung finden sie, daß ihr Boot mit Früchten und Wasser reich bestückt wurde. Sie fahren auf ihrem Schiff weiter, wieder mit Ganovolos in ihrem Kielwasser.

Nach zwei Tagen erreichen sie die Insel mit der Feuersäule, auch Ganovolos erkennt das Feuer durch sein Periskop. Micky und die Matrosen landen, bestaunen die Feuersäule und entdecken die leeren Schatzkisten. Plötzlich taucht Ganovolos mit einer Maschinenpistole auf, wirft den dreien Schaufel und Pickel vor die Füße und zwingt sie, mit dem Graben zu beginnen. Bill und Bull erkennen Ganovolos und er gibt sich als der geheimnisvolle „gute Engel“ zu erkennen. Micky versucht vergeblich, ihn davon zu überzeugen, daß der Schatz nicht mehr existiert. Nach mehreren Stunden sinnlosen Grabens und Schaufelns entdeckt Micky tatsächlich einen Feuerstein, der Ganovolos nur noch stärker an die Existenz des Schatzes glauben lässt. Schließlich kommt Micky die rettende Idee: Bill und Bull inszenieren einen Streit, Ganovolos kommt zu ihnen, um sie zu trennen. Dabei können die beiden ihm zwei Schaufeln Dreck ins Gesicht schleudern, dann wird er überrumpelt und gefesselt.

Beim Betrachten des gefundenen Feuersteins erkennt Micky die Ursache der Feuersäule: Der Feuerstein hat mit einem Funken austretendes Erdgas entzündet, welches nun seit 2000 Jahren die Flamme nährt. Bill und Bull gehört nun ein umfangreiches Erdgas- und Erdöllager. Auf der Heimfahrt wird Ganovolos ausbruchssicher eingesperrt und Bill und Bull prügeln sich ein letztes Mal – um Micky ein Schreiben zu überreichen, worin steht, daß er ein Drittel des Öls abhaben soll.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Das ewige Feuer.

Der Fall XYZ[Bearbeiten]

I TL 358-AP

Gamma kündigte seinen Besuch bei Micky Maus an. Zuvor war er längere Zeit nicht mehr dort gewesen, weil er Professor am Raumfahrt-Zentrum ist und dort Vorlesungen über Astrophysik hält. Fips war aufgrund eines Nervenzusammenbruchs in der Klinik, daher reiste Gamma alleine an. Sein Koffer ist durch Gammas Erfindung – eine Diebstahlsicherung – nicht anzuheben. Er hat als Geschenk Rollschuhe für Mack und Muck und seine Erfindung „Super-Spezialbenzin“ für Micky (ein Liter reicht für 10.000 Kilometer) mit. „Mister X“ lässt Mickys Haus beschatten, um an Informationen über einen kosmischen Strahlenmotor zu gelangen, den Gamma entwickelt hatte. Zwei seiner Handlanger betäuben ihn mit Chloroform und entführten ihn. Daher bat Micky Maus Kommissar Hunter um Hilfe, auch der Direktor des Raumfahrt-Zentrums war kooperativ und gab Auskunft über Gammas derzeitige Projekte. Micky Maus erkannte in der Stadt einen Mann, der sich tags zuvor als Telefonarbeiter getarnt hatte und bei Micky gewesen war. Micky und Goofy folgten ihm in die Villa Urania und beobachteten dort, wie Gamma hypnotisiert wurde und vom geheimnisvollen Mister X ausgefragt wurde. Micky und Goofy wurden gefangen genommen, jedoch führte Goofys lautstarker Eingriff dazu, dass Gamma aus der Hypnose aufwachte und die Ganoven überwältigt werden konnten. Mister X konnte entkommen, jedoch hinterließ er im Schlamm vor dem Haus Fußabdrücke. Da die Schuhe Micky zugesandt wurden (mit Gamma als Absender, um ihn zu belasten), konnte aufgrund des Geruchssinns von Fips Professor Putzmann des Raumfahrtzentrums als Täter überführt werden.

Einige Tage später begannen Micky Maus, Minni Maus, Gamma und Goofy eine Kreuzfahrt auf der M. S. Stella. Das Kreuzfahrtschiff wurde auf hoher See von Piraten gekapert, die zuvor als Touristen getarnt gewesen waren. Gamma versuchte den als Kellner getarnten Piraten abzulenken, indem er einen Ball aus Plumbumran – einem sehr schweren Element – auf den Boden warf, dadurch konnten Minni Maus und Gamma ihm entkommen. Minni kam in die Kapitänskajüte und stellte fest, dass Kater Karlo der Piratenboss ist. Micky Maus schaffte es, den Funkraum zu erreichen und die Polizei zu alarmieren, bevor die Antenne zerstört wurde. Später baute Gamma aus verschiedenen Dingen, die er in seiner Hose immer mitführt, ein kleines Funkgerät. Als das Schiff der Seeräuber auftauchte, um die gestohlenen Gegenstände zu übernehmen, tauchten zwei Polizeiboote auf, die die Seeräuber verhafteten.

Danach fuhren Micky, Goofy und Gamma ins Gebirge zum Angeln. Gamma nutzte beim Angeln eine seiner Erfindungen, das vollelektronische Fanggerät. Am nächsten Tag war der See ausgetrocknet. Micky sucht daher den Bürgermeister auf, der erklärt, dass das in diesem Jahr das vierte Mal ist: der See trocknet aus und füllt sich in den darauffolgenden Tagen wieder langsam. Micky, Gamma und Goofy wollten das Geheimnis erforschen und tauchten daher in eine Unterwasserhöhle – dem einzigen Abfluss des Sees. Sie wurden von Otto gefangen genommen und seinem Chef Professor Zorbius (auch Z genannt) vorgeführt. Er ist der Erfinder des Zorbioparamethylhydroturbopropylpulsobenzoe-Phenyloferrosulnaphtalins (auch Z genannt), ein Flüssiggas, das Einatmende gefügig macht. Er führte die Behandlung mit Zorbioparamethylhydroturbopropylpulsobenzoe-Phenyloferrosulnaphtalin anfänglich mit Goofy durch – und es klappt. Goofy nahm daraufhin Micky gefangen, auch ihm wurde Zorbioparamethylhydroturbopropylpulsobenzoe-Phenyloferrosulnaphtalin zugefügt. Gemeinsam nahmen sie Gamma fest, auch er wurde behandelt. Doch Gamma tat nur so, als wäre er hypnotisiert – da er kein Nervensystem hat und Zorbioparamethylhydroturbopropylpulsobenzoe-Phenyloferrosulnaphtalin aus Naphtalin, Gammas Lieblingsspeise, besteht, gelang Zorbius ihm die Hypnose nicht. In der Zypressenvilla wurde Zorbius schlussendlich verhaftet.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Der Fall XYZ.

Das fidele Gefängnis[Bearbeiten]

I TL 279-BP

Micky Maus und Goofy besuchten einen Vortrag von Minni Maus im Damenklub. Auf dem Nachhauseweg wurden sie von zwei Gefängnisausbrechern, die die gleiche Statur als Micky und Goofy haben, überfallen und die Ausbrecher wechselten die Kleidung mit Micky und Goofy. Sie wurden vom Wachtmeister eingesperrt und von Kommissar Hunter freigelassen. Von ihm erfuhren sie, dass es in diesem Monat bereits 15 Ausbrüche gegeben hatte. Da Plattnase der erste Ausbrecher gewesen war, vermuteten sie, dass er an den restlichen Ausbrüchen schuld gewesen war. Micky fiel auf, dass jeder Ausbrecher zuvor ein Paket mit Wäsche erhalten hatte – Hemden, Strümpfe und Wollhandschuhe. Nach dem Ausbruch hatte ein ein Wollhandschuh gefehlt. Wie sich herausstellte, war Minni die Überbringerin der Wäsche, die der Damenklub von einem unbekannten „Wohltäter“ erhielt. Um der Sache auf den Grund zu gehen, ließ Micky sich einsperren und erhielt tatsächlich nach drei Tagen eine Nachricht – gegen eine Bezahlung von 1.000 Talern wäre er frei. Nach dem Ausbruch trafen sie auf Plattnase, der jedoch ebenfalls das Angebot des Unbekannten angenommen hatte. Kater Kuno, der Cousin von Kater Karlo, stellte sich als Täter heraus. Er hatte mithilfe eines falschen Bartes eine Stelle als Gefängniswärter erhalten und so die Ausbrüche organisiert. Das Geräusch seines Holzbeines verriet ihn an Goofy.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Das fidele Gefängnis.

Südseezauber[Bearbeiten]

I TL 293-BP

Micky Maus und Minnie Maus fuhren endlich in den lange von Minnie gewünschten Hawaiiurlaub. Als ein Flugzeug ein Paket abwarf, glaubte Pluto, dies sei ein Knochen, den Micky für ihn hatte kommen lassen. Doch in einem anderen Boot warteten Eddy, Tuan und der Eingeborene Bongobang und ein weiterer Mann auf dieses Paket, da es Schmuggelware war, die der Pilot Max zu früh abgeworfen hatte. Bongobang sollte nach dem Paket tauchen und erschrak, weil er Pluto, der das Paket erreicht hatte, für einen bösen Geist hielt. Die Schmuggler luchsten Micky und Minnie das Paket, das haselnussgroße Perlen enthielt, wieder ab. Daraufhin rief Micky Maus Kommissar Hunter zur Hilfe, er schickte Goofy mit einem Flugzeug nach Hawaii. Goofy, Micky und Pluto verfolgen mit ihrem Flugzeug die Schmuggler auf die Insel Laka-Laka. Als Goofy landen wollte, versuchte Kilby, ein weiterer Gauner, sie abzuschießen. Da sie mit dem Fallschirm landen konnten, verlangte Poko-Poko, der eingeborene Herrscher der Insel, sie zu ihm bringen zu lassen. Der Wächter Koso-Koso führte dies durch. Das Känguru Siki-Siki ist der Leibächter von Poko-Poko. Man erfährt, dass Poko-Pokos Vater Kopo-Kopo und sein Großvater Toko-Toko hießen. Am nächsten Tag fand ein Fest zu Ehren der Göttin Lulu-Lulu statt. Micky meldete sich für den „Großen Sprung“,[2] bei dem der Teilnehmer von einem großen Holzturm springen muss und die Liane, an der er gebunden ist, endet, wenn der Springer knapp über dem Boden ist. Doch ein Pfeil durchtrennte das Seil, doch Siki-Siki fing Micky auf. Es stellte sich heraus, dass der Pfeil einem Kiba-Kiba gehört – die Kiba-Kibas sind Feinde der Bewohner von Laka-Laka. Pluto und Siki-Siki durchkämmten die Insel und fanden den Kiba-Kiba, der den Pfeil geschossen hatte. Bei seinem Verhör gab er an, von Kilby bezahlt geworden zu waren, wenn er den Pfeil abschießen würde. Durch Gibbons, die alles nachmachen, was man tut, konnten sie die Gauner mit Kokosnüssen bewerfen. Sie kontaktierten Kommissar Hunter, der sofort anreiste, um Kater Kuno und seine Verbündeten zu verhaften.

→ Eine detailliertere Inhaltsangabe sowie weitere Informationen gibt es im Hauptartikel Südseezauber.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. LTB 2 im ComicGuide
  2. Dieses Brauchtum gibt es tatsächlich (auf Vanuatu): Siehe Lianenspringer von Pentecost auf der Online-Enzyklopädie Wikipedia.