LTB 206

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Lustiges Taschenbuch

Band 206

Im Indianerland
Ltb206.jpg
(© Egmont Ehapa)

LTB 206 neu.jpg
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 7. März 1995
Chefredakteur: Peter Schlecht
Übersetzung: Gerlinde Schurr, Alexandra Ardelt, Gudrun Penndorf
Geschichtenanzahl: 7
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
A: öS 52
CH: sFr 7,50
Besonderheiten:
  • Der Schriftzug „Walt Disneys“ wurde oben am Cover vergessen abzudrucken.
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+206 LTB 206 Infos zu LTB 206 beim I.N.D.U.C.K.S.


Inhalt[Bearbeiten]

Das Super-Spray[Bearbeiten]

I TL 2009-4

Die Stadt Entenhausen hat die Verwendung von herkömmlichen Spraydosen untersagt, da das klimaschädliche Gas Ozon möglichst eingespart werden soll. Gegen diese Regelung will sich Onkel Dagobert unbedingt zur Wahr setzen und hat dazu den bärtigen Professor Doktor Ozonis Causa enagiert. Dieser hat in seinen Bart eine komplizierte Formel geschrieben, welche die städtischen Wissenschaftler nunmehr prüfen müssen. Die Forscher stellen jedoch fest, dass sie die beantragte Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht ausstellen können. Onkel Dagobert ist am Boden zerstört und benötigt Beistand seiner Familie und Butler Baptist. Er stellt klar, dass es nicht um das Triebmittel geht, sondern um die Inhalte der Spraydosen.

Einige Tage später stellt Onkel Dagobert zahlreiche Experten verschiedenster Wissensgebiete ein, um sich dessen geistiger Fähigkeiten zu bemächtigen. Mit einer großen Maschine lässt er das Wissen absaugen und dieses in handliche Spraydosen pressen, die bei den Kunden reißenden Absatz finden. Dadurch werden die Entenhausener Bürger immer bequemer und fauler und nutzen die Dosen zu jedem Zeitpunkt. Als das Wissen der Experten aufgebraucht ist, lässt sich der reichste Mann der Welt selbst an die Maschine anschließen und trumpft mit seinem umfassenden Wissen auf. Allerdings provoziert er damit bedauerlicherweise Nebenwirkungen in seinem Geldspeicher: Onkel Dagoberts Geld wird bei Berührung des Fantastiiliadärs schlagartig extrem warm. Donald dagegen bleibt überraschenderweise von dieser Behandlung verschont. Ein herbeigerufener Arzt bescheinigt, dass sich Dagoberts Geld gegen ihn zur Wehr setzt und sich benachteiligt fühlt. Einzige Lösung ist, die vielen Talerscheine und Münzen gründlich zu waschen, was vor allem an Donald hängen bleibt.

Es war einmal in Amerika Teil 2: Im Indianerland[Bearbeiten]

I TL 2015-1

Mick, der Sohn des Stoffhändlers, ist voller Tatendrang. Er träumt davon, an einer Expedition teilzunehmen und bekommt sogar die Chance. Sein Abenteuer beginnt und die Expedition verläuft anfänglich sehr gut, bis er verloren geht und fast ertrinkt. Von nun an schlägt er sich alleine durch die Wildnis, bis er auf den Trapper Jacques de Goof trifft. Dieser lehrt ihn, im Einklang mit der Natur zu leben und gibt ihm sein geballtes Wissen weiter. Auch den Indianerstämmen kommt er auf diese Weise näher und verliebt sich in die Squaw „Die-mit-den-Augen-strahlt“. Allerdings bekommt Mick es auch noch mit hinterlistigen Händlern zu tun, die ihr eigenes Spiel spielen.

Der Turmbau zu Babelhausen[Bearbeiten]

I TL 1993-E

Im vierzigsten Jahr der Herrschaft des Königs Dagobelassar herrscht eine furchtbarre Dürre im Land von Babelhausen, weswegen der König und seine Berater sehr besorgt sind. Wegen der anhaltenden Trockenheit droht im schlimmsten Fall eine Hungersnot wegen mangelhafter Ernteerträge. Gemeine Ganoven wollen die verzwickte Situation des Königs ausnutzen und ihn mit einer angeblichen Wünschelruter übers Ohr hauen, doch der König ist schlau genug, dass er nicht auf den miesen Trick hereinfällt. Aus Angst vor einem Aufstand der Bürger fragt König Dagobelassar schließlich den Gelehrten Düsentriebor um Rat. Dieser schlägt nach reiflicher Überlegung vor, den weit entfernten Fluss Pigris mit einem künstlichen Damm umzuleiten und damit das Wasser in Richtung Babelhausen zu zwingen. Trotz der immensen Kosten sieht der König keine andere Wahl, als dem teuren und zeitaufwendigen Vorhaben zuzustimmen und reist kurz darauf mit einer Karawane zum Pigris. In der Zwischenzeit soll sein Neffe Donaldnezar die Amtsgeschäfte leiten und sich um das Wohl des Volkes kümmern.

Doch Donaldnezar ist naiv und leicht beeinflussbar, was Opa Knackadur und seine zwielichtige Bande aus Steinbrucharbeitern schamlos ausnutzen. Sie bringen den Stellverteter des Königs anhand einer hanebüchenden Geschichte dazu, einen gigantischen Turm bis zum Himmel zu errichten, um sich dem Käse des Mondes zu bemächtigen. Da die Schatzkammern leer sind, verspricht Donaldnezar, die Bande zu bezahlen, sobald der König zurück ist. Er schickt seine drei kleinen Neffen zu der Kanal-Baustelle, um Gold vom König zu holen. Währenddessen schreitet das Bauprojekt am Turm so weit voran, dass die Steine ausgehen. Daher tragen die Gauner des Nachts die Häuser der Bürger ab und nutzen sie für die Baustelle. Als die Bauarbeiter das nach einiger Zeit mitbekommen und ihnen noch immer der ausstehende Lohn nicht gezahlt wird, proben sie den Aufstand gegen Donaldnezar. Dieser gibt nunmehr vor, die Sprache der Leute nicht mehr zu versehen, was dazu führt, dass irgendwann alle nicht mehr richtig miteinander sprechen können. Als der echte König endlich zurück ist, durchschaut das Vorhaben von Opa Knackadur, schickt die Gauner in die Wüste und macht aus dem unfertigen Turm einen ersten Geldspeicher der Geschichte.

Zeitmaschinen-Geschichten: Einsteins Geheimnis[Bearbeiten]

I TL 1958-A

Beim Umgraben seines Gartens stößt Goofy auf eine kleine Tonscherbe und glaubt, einen sensationellen archäologischen Fund gemacht zu haben. Daraufhin fährt er über Umwege mit dem Bus zum Entenhausener Völkerkundemuseum, um die Gelehrten Zapotek und Marlin um Rat zu fragen. Die beiden Professoren befinden sich gerade in einer wortgewaltigen Auseinandersetzung um das Jahrhundertgenie Albert Einstein. Es wird deutlich, dass gerade Professor Marlin ein glühender Verehrer von Einstein ist und nicht einsehen will, dass sein großes Vorbild schlecht in der Schule gewesen sein soll. Aus diesem Grund soll eine weitere Reise mit der Zeitmaschine diese Frage klären. Da Micky zur Zeit nicht in Entenhausen ist, unternehmen Professor Marlin und Goofy die Zeitreise nach Ulm. Dort angekommen stellt es sich als nicht gerade einfach heraus, den kleinen Albert überhaupt zu erkennen und ausfindig zu machen. Ohne sein Wissen freundet sich ausgerechnet Goofy mit dem jungen Albert Einstein an, der lieber draußen Tiere und Naturphänomene beobachtet, als im Klassenzimmer bei seiner strengen Lehrerin zu sitzen. Bevor die beiden Zeitreisenden wieder zurück in die Gegenwart müssen, bereitet Professor Marlin im Physiksaal ein Experiment mit einer Batterie für Albert Einstein vor, um dessen Neugierde für die Physik zu erwecken. Seine Idee bewahrheitet sich, doch am Ende glaubt Albert, dass die Batterie von niemand anderem als Goofy stamme.

Gefaxt und reingelegt[Bearbeiten]

I TL 1995-C

Auf der Entenhausener Messe herrscht ein reges Kommen und Gehen und vor allen Dingen die fieselschweiflinge Tick, Trick und Track sind sichtlich angetan von den vielen technischen Errungenschaften. Plötzlich begegnen die Jungs ihrem Großonkel Dagobert, der bei der Messe an einem Kongress teilnehmen und einen Vortrag halten will, weil er für die gleiche Zeit eine freundlich gemeinte Einladung von Gitta Gans in den Wind geschossen hat und ein gutes Alibi für seine Abwesenheit braucht. Besonders die vielen modernen Faxgeräte haben es den Ducks angetan. Als aus einem der Bürogeräte ein Telefax von einem gewissen Fatalos Morganas herauskommt, das ausgerechnet an Dagoberts Rivalen Klaas Klever adressiert ist, wittert Onkel Dagobert einen Vorteil. Das Fax stellt sich als Schatzkarte heraus, welche ins Tal des einsamen Büffels führt. Für den reichsten Mann der Welt gibt es kein Halten mehr und zusammen mit Tick, Trick und Track begibt er sich auf schatzsuche. Unterwegs werden die Ducks durch immer weitere Faxschreiben von Ort zu Ort gelotst. Schlussende ermitteln sie den Laden, von wo aus die Faxe versandt worden sind, und staunen nicht schlecht, als offensichtlich wird, dass Dagoberts Verehrerin Gitta Gans hinter der angeblichen Schatzkarte steckt.

Gefahr auf Bohrinsel 2[Bearbeiten]

I TL 2016-3

An einem verregneten Tag geht Micky Maus mit seinem Hund Pluto in der Nachbarschaft Gassi und bekommt mit, wie ein Polizeieinsatz im Haus seines guten Nachbarn Jan vonstattengeht. Vom ermittelnden Inspektor Issel erfährt Micky, dass Jans Haus von Einbrechern völlig auf den Kopf gestellt worden und er selbst spurlos verschwunden ist. Auch Jans Kumpel Bob, der den gleichen Arbeitsplatz hat, erzählt Micky so einiges über mysteriöse Zwischenfälle. Jan und Bob arbeiten nämlich auf der beeindruckend großen Bohrinsel 2, wo immer wieder Schiffe an- und ablegen. Bob, der als technischer Leiter auf der Bohrinsel eingesetzt ist, ist felsenfest davon überzeugt, dass Jans Verschwinden etwas mit den geschehnissen auf Bohrinsel 2 zutun haben muss. Aus diesem Grund nimmt Micky Maus nun ebenfalls eine Stelle auf der Plattform an, um heimlich zu ermitteln und nach Hinweisen auf Jans Aufenthaltsort zu suchen. Unterstützt wird er dabei vom weitsichtigen Bob, der Micky unter anderem davon berichtet, dass der Chef der Bohrinsel, Herr Ölrigg, die Plattform an den Präsidenten der Petrol Inc. namens Mister Drill verkaufen und sich aus dem Geschäft zurückziehen will.

Micky kommt das alles Spanisch vor, weswegen er im wahrsten sinne des Wortes immer tiefer bohrt. Das gefällt dem undurchsichtigen Ölrigg überhaupt nicht, der daraufhin zwei seiner auf der Bohrinsel beschäftigten Schergen auf Micky hetzt. Nur durch Zufall und übermäßige Reaktionsschnelligkeit kann Micky die beiden Gorillas in den Glauben versetzen, umgekommen zu sein. Doch im Verlauf seiner geheimen Ermittlungen wird er schließlich doch gefasst und zu Jan gesperrt, der sich noch immer auf Bohrinsel 2 befindet. Jan hat herausgefunden, dass das Ölvorkommen frühzeitig erschöpft ist und Herr Ölrigg mit einem betrügerischen Trick versucht, diese ökonomische Pleite um verschleiern, in dem er durch zusätzliche Tanker Öl in das Bohrloch pumpen lässt. Nun sind die Schurken auf der Suche nach Jans Videoaufnahme, die er gut auf der Bohrinsel versteckt hat. In der Folge werden Micky und Jan von ihrem angeblichen Freund Bob, der nur ans Geld denkt, verraten und beinahe brutal ermordet. In letzter Sekunde gelingt es Detektiv Maus, sich und Jan zu retten, das Videoband zu finden und Mister Drill zu warnen. Der Fluchtversuch von Ölrigg scheitert erneut dank Mickys Einsatz, der erstmal genug von Bohrinseln hat.

Schlechter Rat kann teuer sein[Bearbeiten]

I TL 2013-5

Bei einem seiner täglichen Spaziergänge im Entenhausener Stadtpark begegnet Onkel Dagobert seinem alten Milliardärskollegen Herrn Zaster. Der befreundete Großunternehmer schwärmt in den höchsten Tönen von der Unternehmensberatungsfirma „GPS“, der „Gesellschaft für Produktivirätssteigerung“. Davon angestachelt lädt Onkel Dagobert die beiden spindelbürren Unternehmensberater zu sich in den Geldspeicher ein, die sogleich Optimierungspotenzial sehen. Jedoch bringen sie Onkel Dagobert dazu, einen Vertrag zu unterschreiben, der im Falle des Scheiterns bzw. der einseitigen Aufkündigung durch Onkel Dagobert eine Summe von einer Million Talern festsetzt.

Der Berater weist zuerst die freundliche Sekretärin Rita Rührig zurecht, die zu ihrem Chef seit jahrzeznten ein gutes Verhältnis pflegt. Doch nun sei für privaten Plausch keine Zeit mehr und überhaupt sei ihr Chef nur noch mit „Doktor Duck“ anzusprechen, obwohl dieser gar keinen Doktortitel besitzt. Der Unternehmensberater folgt Onkel Dagobert den ganzen Tag über auf Schritt und Tritt und erteilt ihm immer wieder mir harschen Worten Verbote. Er untersagt Dagobert sogar, im Park Tauben zu füttern, sich über eine alte Zeitung zu freuen oder sich nach einem Kreuzer zu bücken. Mit den ewigen Streitereien zwischen ihm und Klaas Klever im Milliardärsklub sei nun ebenfalls Schluss. Als der Berater auch noch Gitta Gans zutiefst beleidigt, weil sie ihrem Bertel mit Freude einen leckeren Kuchen bäckt und er sich auf diese kostenlose Nascherei nur allzugern einlässt, platzt Onkel Dagobert der Kragen. Doch bei der Erinnerung an die Vertragsstrafe wird er wieder kleinlaut.

Die beiden Berater verbieten Onkel Dagobert sogar den Umgang mit Donald Duck, der ein schönes Kindheitsfoto gefunden hat, und Oma Dorette Duck, die ihren Bruder zu einem Picknick auf den Hof einladen wollte. Als die gesamte Familie Duck und sogar Gitta Gans und die Hexe Gundel Gaukeley zusammenlegen und zweihundertsechs Taler (Anmerkung: entspricht der Nummer des LTBs) zusammenkratzen, um sich an der Vertragsstrafe zu beteiligen, weil sie ihren alten Dagobert zurückhaben wollen, kommt dieser zur Besinnung. Er jagt die Unternehmensberater von dannen und wirft ihnen Geldsäcke an den Kopf. Am Ende sind alle froh, dass sich Onkel Dagobert neben seinen Geschäften doch noch Zeit für seine Familie und Freunde nimmt und mit allen ein großes Picknick auf Oma Ducks Hof veranstaltet.

Siehe auch[Bearbeiten]