LTB 388

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Lustiges Taschenbuch

Band 388

Schurken und Scherben
LTB 388 BV.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 31. März 2009
Chefredakteur: Peter Höpfner
Geschichtenanzahl: 8
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 4,70 €
A: 4,90 €
CH: sFr 8,90
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link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+388 LTB 388 Infos zu LTB 388 beim I.N.D.U.C.K.S.


Inhalt[Bearbeiten]

On The Road: Der Maharadscha von Dextropor[Bearbeiten]

D 2006-303

Die beiden abenteuerlustigen Kumpel Donald Duck und Micky Maus befinden sich zur Zeit auf dem asiatischen Subkontinent und reisen als fahrende Gaukler durch das bitterarme Konfusistan. Dabei verdingen sich Donald und Micky als Magier, Schlangenbeschwörer und Straßenmusikanten, um finanziell über die Runden zu kommen. Doch wie sich zeigt, haben die Einheimischen selbst kaum Geld und leiden unter der Knute des tyrannischen Emirs, der selbst am liebsten im Luxus schwelgt und ansonsten keinen Finger rührt. Auf dem Marktplatz werden Micky und Donald auf eine junge Tänzerin aufmerksam, die mit ihren geschmeidigen Bewegungen alle Blicke auf sich zieht. Allerdings entgeht dem cleveren Micky nicht, dass das schöne Mädchen die Finger nicht von den Wertsachen der Zuschauer lassen kann und sich als Taschendiebin ein Zubrot verdient. Als die brutalen Wachen des Emirs erscheinen, versuchen Micky und Donald, die sich beide in das Mädchen verguckt haben, zu entkommen.

(© Egmont Ehapa)

Nach dem Erscheinen des Emirs höchstpersönlich gibt es für die drei Ausreißer aber kein Entkommen mehr und so landen alle auf Befehl des Emirs in einem kargen Verließ. Dort wartet bereits ein greiser Asket, der eigentlich nur in Ruhe meditieren will und offensichtlich gar kein Interesse daran, den schrecklichen Ort wieder zu verlassen. Die junge Tänzerin hört auf den Namen Rani und plant, so schnell wie möglich nach Dextropor zu gelangen, wo in Kürze ein Fest am Hofe des steinreichen Maharadschas stattfinden soll. Um in Ranis Nähe bleiben zu können, schließen sich Micky und Donald dem Vorschlag kurzerhand an und können durch einen unterirdischen Fluchttunnel entkommen. Auf dem Weg nach Dextropor bekommen sich die Kumpels in die Haare, weil beide sich für den Besseren halten, um Rani für sich zu gewinnen. Dieser aber hat ihren eigenen Kopf und braucht keinen männlichen Beschützer.

In Dextropor angekommen schlagen sich die drei zum Palast des erhabenen Maharadschas vor, wo gerade dutzende Gaukler vorsprechen, um beim Fest auftreten zu dürfen. Der bärtige Maharadscha hat jedoch nur Augen für die bildhübsche Rani, die sich wiederum an dem Prunk und den Schätzen des Maharadschas nicht sattsehen kann. Dagegen sind Donald und Micky nur Ranis Begleitung im Hintergrund. Nicht ohne Stolz zeigt der Maharadscha seine Sammlung an beweglichen Automaten, die er zum Zeitvertreib sammelt. Bei dem großen Fest sollen Rani, Micky und Donald zu Ehren des Maharadschas auftreten.

Zu diesem feierlichen Anlass kehrt der arrogante Emir von Konfusistan in Dextropor ein, wo sein reicher Onkel als Maharadscha das Zepter fest in der Hand hat und sehr beliebt bei der Bevölkerung ist. Der verwegene Emir schenkt seinem Onkel einen beeindruckenden Automaten in Gestalt einer mehrarmigen Tänzerin. In der Nacht belauschen Donald und Micky ein Gespräch des bösen Emirs, der ein nächtliches Attentat auf den Maharadscha von Dextropor plant, um sich selbst zum legitimen Nachfolger aufzuschwingen. Während der weise Maharadscha in seinem gigantischen Bett ruht, erwacht die mechanische Tänzerin aus ihrem Schlaf und soll mit einem spitzen Dolch das Attentat ausführen. Angesichts dieses grausamen Plans begraben Micky und Donald ihre Fehde und verständigen Rani, die anstatt zu schlafen die kostbaren Antiquitäten aus dem Palast stehlen will.

Zu dritt gelingt es ihnen schließlich, die automatische Tötungsmaschine unschädlich zu machen und zu zerstören. So können sie beweisen, dass der schurkische Emir hinter der Intrige steckt und sein Land vor dem finanziellen Bankrott steht. Dafür wandert der Emir selbst für alle Zeiten ins Verließ. Der Maharadscha zeigt sich überaus dankbar und beschenkt Donald und Micky reich. Zudem will der Maharadscha die junge Rani zur Frau nehmen, die sich mit dem Gedanken, für immer in einem goldenen Palast zu leben und ihren Zweitberuf als Taschendiebin an den Nagel zu hängen, durchaus anfreunden kann. Am Ende verlassen Donald und Micky Dextropor und behaupten von sich, sowieso nichts von Mädchen gehalten zu haben.

Verleumdet![Bearbeiten]

D 2006-173

Ganz Entenhausen ist in Aufruhr, da gerade ein neues Enthüllungsbuch über Dagobert Duck auf den Markt gekommen ist. Der Autor M. Obber verspricht, die einzig korrekte Wahrheit über das Leben von Onkel Dagobert zu veröffentlichen. Die Jungs Tick, Trick und Track sind gespannt darauf zu erfahren, welche abenteuerlichen Anekdoten der bislang unbekannte Autor zusammengetragen hat. Jedoch wird in dem Buch behauptet, dass Onkel Dagobert als Kind mit Puppen gespielt hätte, was für die Drilling eindeutig zu viel ist. Vor Scham wollen sie die Stadt verlassen und am besten zum Mond fliegen. Donald dagegen glaubt nicht an den Unsinn und will Onkel Dagobert dazu bewegen, dem Spuk ein Ende zu bereiten. Dieser leidet bereits unter den Verunglimpfungen und will sich in einem Fernseh-Interview den Fragen des Moderators stellen. Dabei wird ein Bild der Öffentlichkeit bekannt gemacht, das Onkel Dagobert in einem Hasenkostüm durch seinen Geldspeicher hoppelnd zeigt. Leider gelingt es Onkel Dagobert nicht, alle zu überzeugen, dass das Bild nichts weiter als eine Fälschung sei, um ihn zum Gespött der Leute zu machen. Um seinen Ruf wiederherzustellen, verfällt Onkel Dagobert zusammen mit seinen Neffen auf einen Trick, um über den Lektor des Verlages an den wahren Urheber des Enthüllungsbuches zu kommen. Dagobert staunt nicht schlecht, wer hinter den Verleumdungen steckt und beschließt, den Übeltäter mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Virtuelle Kriminelle[Bearbeiten]

I PK 61-1

Der maskierte Superheld Phantomias wacht über die Stadt Entenhausen, während seine Bewohnerinnen und Bewohner ihren wohlverdienten Schlaf genießen können. Bekanntermaßen sorgt Phantomias mit seinen modernen Superwaffen für Recht und Ordnung, um die Gangster, Gauner und Ganoven zu überführen und der Polizei abzuliefern. Dabei ist der clevere Phantomias darauf angewiesen, am zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Der geheimnisvolle Superschurke Mister X ist nun auf der Bildfläche aufgetaucht und hat Phantomias den Kampf angesagt. Der geniale Tüftler Mister X hat eine Maschine mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet, die in einem virtuell erzeugten Raum genau vorausberechnet, wo und wann Phantomias erscheint. Die Erfindung ermöglicht es den Ganoven, durch das Tragen von futuristischen Brillen in die VR-Welt einzutauchen und lebensecht gegen Phantomias anzutreten. Die hartnäckigen Schurken trainieren solange, bis sie die KI ausgetrickst und Phantomias ein Schnippchen geschlagen haben.

Mithilfe der kriminellen Führung durch Mister X erlebt die Entenhausener Unterwelt einen wahrhaftigen Schub. Obwohl Phantomias sein Bestes gibt, scheinen die Diebe ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Schnell wird der angesehene Superheld in den Medien der Lächerlichkeit preisgegeben. Auch Onkel Dagobert ist sauer, weil der Held nicht mehr in der Lage ist, den Geldspeicher kostenfrei zu bewachen. Irgendwann bemerkt Phantomias, das er mit seinen herkömmlichen Mitteln nicht mehr zum Ziel kommt. Durch einen mit ihm verbündeten Hehler erfährt er, dass ein Superschurke namens Mister X die Fäden im Hintergrund zieht und einen spektakulären Einbruch auf die Nationalbank plant. Um dieses Mal den Bösewichtern zuvor zu kommen, greift Phantomias auf unkonventionelle Waffen in Form von Spielzeugen von Tick, Trick und Track zurück. Von Daniel Düsentrieb, der ebenfalls mit an der heiklen Mission teilnimmt, bekommt Phantomias ein superschnelles Heldenfahrzeug. Am Ende können Herr Düsentrieb und Phantomias den Einbruch zwar vereiteln und die Handlanger des Oberschurken hinter Gitter bringen, aber Mister X gelingt in letzter Sekunde die Flucht. Das kriminelle Genie schwört, dass er eines Tages zurückkehren und Phantomias zur Strecke bringen wird.

Pirat ohne Schiff[Bearbeiten]

I TL 2638-2

In seinem Geldspeicher will der völlig gestresste Onkel Dagobert mal wieder voreilig mit dem Kopf durch die Wand – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Er scheint schlicht und ergreifend vergessen zu haben, wie man eine Tür öffnet und holt sich eine dicke Beule. Nachdem Butler Baptist die Neffen Donald sowie Tick, Trick und Track informiert hat, wird ein Doktor herbeigerufen, der Onkel Dagobert eine Luftveränderung und am besten einen langen Urlaub verschreibt. Kurzerhand beschließt Onkel Dagobert, zusammen mit seiner Familie eine Reise mit seinem Kreuzfahrtschiff Holiday in die Karibik zu machen und sich von seinem Arbeitsalltag zu erholen. Auf dem luxuriösen Schiff lernen die Ducks den fröhlichen Puppenspieler Wladimir kennen, der mit seinen fantasievollen Geschichten vor allem die Kinder an Bord in ihren Bann zieht. Er erzählt Onkel Dagobert bei einem Gespräch über die Legende des alten Piraten „Ohne Schiff“, der angeblich nie ein echtes Piratenschiff besessen habe, dafür aber immer reiche Beute gemacht habe. Sogleich ist Onkel Dagobert Feuer und Flamme und informiert seine Verwandten, dass er sich mit ihnen in eine neue Schatzsuche stürzen wird.

An Land machen sich die Ducks auf die Suche nach Hinweisen zum Schatz. Das stellt sich allerdings als gar nicht so einfach heraus, da es so gut wie keine Informationen über den Piratenkapitän gibt. Daher befiehlt Onkel Dagobert, dass an dutzenden Orten der Insel wahllos Löcher gegraben werden, um den Schatz durch Zufall zu finden. Obwohl Onkel Dagobert nur hoch gelegene Orte auswählt, die einen strategischen Vorteilversprechen, findet sein Neffe Donald nicht eine einzige Goldmünze. Entschlossen fahren Onkel Dagobert, Donald, die Neffen und Baptist mit dem gemieteten Schiff Goldfisch zur Insel der Hundertjährigen, um dort den weisen Dorfältesten namens Dukato um Rat zu fragen. Dieser lässt sich für seine knappe Antwort fürstlich von Onkel Dagobert bezahlen und lässt erkennen, dass der Piratenkapitän angeblich doch ein vollkommen grünes Schiff gehabt haben soll, von dem aus er andere Piraten überfallen hat. Mehr oder weniger durch Zufall landet Onkel Dagobert nach einem Sturm auf einer völlig überwucherten, paradiesischen Insel und entdeckt dort eine vormals bewohnte Höhle und ein Logbuch. Damit kann er das Geheimnis des Piraten ohne Schiffs lüften, doch einen Schatz gibt es dennoch nicht. Um seine Ausgaben für die Schatzsuche wieder zu decken, beschließt Onkel Dagobert, auf der grünen Insel ein Kongresszentrum errichten zu lassen.

Die Papageienplage[Bearbeiten]

I TL 2685-5

Zur Zeit ist Donald mal wieder ohne Job und könnte den ein oder anderen Taler in der Tasche gut gebrauchen. Da kommt es ihm gerade nicht ungelegen, dass Vetter Dussel Duck auf eine Zeitarbeitsfirma aufmerksam geworden ist und von einer gehobenen Position mit guten Aufstiegschancen träumt. Das hört sich auch in Donalds Ohren gut an und so beschließen die beiden engagierten Vettern, zusammen bei der Firma von Herrn Kummerlohn vorstellig zu werden. Der gerissene Unternehmer hat auch tatsächlich eine geeignete Tätigkeit für Donald und Dussel in Aussicht und erteilt ihnen sofort einen brandaktuellen Auftrag. Wie sich zeigt, sollen Donald und Dussel als Glasreiniger die Fassade eines riesigen Wolkenkratzers putzen und mit einer schaukelnden Gondel eine Fensterfront nach der anderen reinigen. Dabei geht so einiges schief, doch der eigentliche Clou kommt erst im Verlauf des Tages: Donald und Dussel werden Zeuge zweier Diebe, die einen seltenen Papagei aus einem Appartement stehlen.

Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landen die Fensterputzer im Lieferwagen der Schurken und gelangen so zum Versteck der kriminellen Bande. Dabei raubt der ewig quasselnde Papagei dem armen Donald den letzten Nerv. Als Donald von den Gaunern entdeckt und ebenfalls gefangen genommen wird, ist es an Dussel, so schnell wie möglich die Polizei zu verständigen. Am Ende landen die Ganoven zwar hinter Gittern, aber für Donald und Dussel wartet bereits der nächste verhängnisvolle Auftrag der Zeitarbeitsfirma Kummerlohn.

Ein Strand voller Schurken[Bearbeiten]

I TL 2700-6

Mitten zur Ferienzeit finden sich die Panzerknacker auf der Anklagebank des Gerichtssaals wieder. Der vorsitzende Richter würde angesichts der sommerlichen Hitze zu gern in den Urlaub starten und seine Ferien am Strand genießen. Doch zwischen ihm und dem Strandurlaub steht die Verhandlung gegen die Panzerknacker. Diese sollen sich ein Grundstück am Strand widerrechtlich angeeignet und für kriminelle Zwecke missbraucht haben. Der kleingewachsene Verteidiger schwört auf die Unschuld der Panzerknacker und hält ein leidenschaftliches Plädoyer. Der kernige Staatsanwalt erhält vom Richter eine Rüge und muss sich erst einmal mit der Verlesung der Anklageschrift zurückhalten. Wie die Panzerknacker wahrheitsgemäß berichten, sind sie durch glückliche Umstände rechtmäßige Eigentümer des Strandgrundstückes geworden, das ihnen der schwerreiche Millionär Herr Steinöl aus Dankbarkeit überschrieben hat.

Als Zeuge wird Herr Dagobert Duck in den Saal gerufen, der das besagte Grundstück eigentlich von Herrn Steinöl käuflich erwerben wollte. Er vermutet, dass die Panzerknacker etwas im Schilde führen und liefert einige Indizien. Sehr zur Überraschung aller Prozessteilnehmer nimmt die Verhandlung einige Wendungen, sodass am Ende wider aller Erwartungen ein Freispruch für die Panzerknacker steht. Doch damit ist die Angelegenheit noch lange nicht zuende, denn der wachsame Baptist verhilft nach Verlassen des Gerichtsgebäude der Wahrheit zum Sieg.

Das böse Helferlein[Bearbeiten]

D 2005-336

Das stadtbekannte Erfindergenie Daniel Düsentrieb hat alle Hände voll damit zu tun, die Wünsche seiner anspruchsvollen Kunden umzusetzen und ihnen den Alltag zu erleichtern. In seiner eigenen Werkstatt geht ihm zum Glück das aufgeweckte Helferlein zur Hand, das nicht nur für Ordnung sorgt, sondern auch viele kleine Dinge selbst erledigt und häufig mit cleveren Ideen aufwartet. Der Diplom-Ingenieur hat zwar gerade keine Zeit für das Anliegen von Donald Duck, aber Helferlein kümmert sich schon um den Stammkunden von Herrn Düsentrieb. Schließlich will Daniel Düsentrieb nicht zu spät zu einem Wissenschaftskongress kommen, an dem er unbedingt teilnehmen möchte. Damit sein Helferlein die Vertretung übernehmen und es ohne Daniels Abwesenheit aushält, baut Herr Düsentrieb im Handumdrehen ein Helferlein 2 zusammen und verpasst diesem eine kraftvolle Batterie als Energiespender.

Zunächst sieht es danach aus, als würde Helferlein 2 gute Dienste leisten. Aber schnell wird klar, dass der Mini-Roboter ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat und einen üblen Charakter besitzt. Es ist überhaupt nicht hilfsbereit und freundlich, sondern intrigant und voller böser Absichten. So täuscht Helferlein 2 durch ein umgestürztes Bücherregal seinen eigenen „Tod“ vor, um unbemerkt im Hintergrund zu agieren. Als Herr Düsentrieb zurückkehrt, findet er das Helferlein 2 zerstört vor und sucht fieberhaft nach seinem richtigen Helferlein. Der gutmütige Daniel kann nicht wissen, dass das böse Helferlein 2 das echte Helferlein gekidnappt und versteckt hat. Als Donald sich ins Geschehen einmischt, wird es für Helferlein 2 eng. Auch Herr Düsentrieb bemerkt nun, dass irgendetwas mit seinem treuen Freund nicht stimmen kann. Schlussendlich tritt das echte Helferlein als Retter in der Not auf und schafft es, seinen dämonischen Doppelgänger loszuwerden. Daniel Düsentrieb erkennt, dass sein Helferlein einfach unersetzbar ist und nimmt sich vor, nie wieder an ihm zu zweifeln.

Krumme Geschäfte[Bearbeiten]

I TL 166-B

Dem ewig klammen Donald Duck steht das Wasser mal wieder bis zum Hals. Überall im Haus türmen sich ungeöffnete Briefe voller Mahnungen und unbezahlter Rechnungen. Dennoch hält es Donald entgegen des klugen Vorschlages seiner Neffen Tick, Trick und Track nicht für nötig, sich eine Arbeit zu suchen und seine Schulden sukzessive zu bezahlen. Stattdessen zieht sich Donald in sein Zimmer zurück und ersinnt eine in seinen Augen glorreiche Idee, um ohne viel Mühe an Geld zu kommen. Am nächsten Tag entdecken Donald sowie Tick, Trick und Track ein Plakat an einer Hauswand, dass zur Sparwoche in Entenhausen aufruft. Der vorbeikommende Onkel Dagobert ist sich sicher, dass außer ihm niemand so gut sparen kann. Schließlich sei er nicht ohne Grund der reichste Mann der Welt geworden. Nun behauptet Donald, dass er einen Weg gefunden habe, um schnell reich zu werden. Wie Donald verrät, will er gebrauchte Umschläge in großen Mengen billig aufkaufen, die Briefmarken ablösen und diese wieder weiterverkaufen. Obwohl Onkel Dagobert die Idee zuerst als lächerlich mit Spott überzieht, ist sein Interesse geweckt. Er bemerkt, dass Donald nicht schlau genug ist, um daran zu denken, dass seine Geschäftspraktiken gegen die guten Sitten verstoßen und damit ein Fall für die Justiz werden könnten.

Am nächsten Tag erklärt Onkel Dagobert seinen Neffen im Geldspeicher, wie er die Dummheit der Menschen ausnutzen will, um ihnen jeweils einen Taler aus der Tasche zu locken. Ausgerechnet Donald ist bereitwillig mit von der Partie und nimmt den verwegenen Plan, genau wie von Onkel Dagobert beabsichtigt, auf seine eigene Kappe. Die beiden gierigen Erpel schalten eine Annonce in der Zeitung und behaupten, wer einen Taler an die Adresse von Donald Duck schickt, erhält einen kostenlosen Rat, wie man schnell zu Reichtum gelangt. Die grundehrlichen Jungs Tick, Trick und Track sind von Anfang an gegen diese Betrügerei, müssen sich gegenüber ihrer Onkel aber geschlagen geben. Über eine glückliche Fügung und dem Zutun von Gustav Gans kommen Tick, Trick und Track in den Besitz einer Detektivausrüstung für Kinder. Mit dieser sichern sie eifrig Beweise für die Untaten von Onkel Dagobert und dem einfältigen Donald. Als ein Kommissar von der Polizei erscheint und Donald wegen Verdachts auf Betrugs festnehmen will, greifen Tick, Trick und Track ein, um zu beweisen, dass ihr Onkel Donald selbst nur ein naives Opfer eines wahrhaftigen Betrügers gewesen ist.

Siehe auch[Bearbeiten]