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LTB 513

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Lustiges Taschenbuch

Band 513

90 Jahre Micky
LTB 513.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 6. November 2018
Global Creative Director: Peter Höpfner
Redaktion:

Stephanie Bens

Übersetzer: Manuela Buchholz, Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter
Geschichtenanzahl: 7
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 6,50 €

A: 6,70 €
CH: 12,50 SFR

Besonderheiten:

Ausgabe zu Mickys 90. Geburtstag

Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Ind.PNG Infos zu LTB 513 beim Inducks
LTB Collectors Edition
LTB 513 ist als LTB Collectors Edition 8 auch im Hardcover erschienen.
LTB Collectors Edition 8.png
Mit Unterschrift von Casty


Geschichten[Bearbeiten]

Geburtstagsparty mit Hindernissen[Bearbeiten]

Micky soll nur die Regenrinne putzen… (© Egmont Ehapa)

Blitze zucken durch den düsteren Himmel, der Donner grollt durch die stürmische Nacht. Da klopft es an Donalds Tür. Das Schicksal? Nein. Aber fast... Tatsächlich handelt es sich um den Wächter eines Tempels in Porto Gordo, der eine gewisse Statue von Donald haben will. Ja, Donald erinnert sich noch gut... Damals war er mit Micky in dem Küstenort. Auf der Flucht vor zwei fiesen Matrosen gelangten die beiden in einen geheimnisvollen Tempel, wo sie eine Statue fanden, die sie als Andenken mitnahmen. Doch der Wächter meint, seitdem würde in Porto Gordo dürre herrschen und will die Statue zurückhaben. Natürlich will Donald kein Unmensch sein und so geht er zu Micky, um mit sie mit dem zurückzubringen. Micky, der am nächsten Tag Geburtstag hat, denkt, es handele sich um eine Geburtstagsüberraschung und willigt ein. So fliegen die beiden nach Porto Gordo. Doch ein schwarzes Flugzeug folgt ihnen und der Wächter offenbart seine wahre Identität: Er ist das Schwarze Phantom und mithilfe der Statue, die es ermöglicht, Gedanken zu materialisieren, will er die Welt erobern! Nur muss sie erst einmal zurück zum Tempel, weshalb er Donald austricksen musste. Mittlerweile sind Micky und Donald in dem Ort, doch im Tempel geraten sie in die Falle. Die Statue wird ihnen entwendet und erst jetzt versteht Micky, dass es sich doch nicht um eine Geburtstagsüberraschung handelt, sondern um die harte Realität... Die beiden können sich zwar befreien, doch mittlerweile hat das Phantom mithilfe des Stabs zahlreiche Monster erschaffen und so müssen sie fliehen. Nach einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd befinden sie sich am Meer. Die Schlacht scheint verloren, doch mithilfe eines Hafenkrans schafft Donald es, den Stab dem Phantom aus der Hand zu schlagen – direkt zu Micky! Und schon ist das Blatt gedreht! Doch trotzdem schafft das Phantom es, zu entkommen. Dumm nur, dass er kurz darauf von den zwei fiesen Matrosen aufgefischt wird, für die er ein halbes Jahr Deck schrubben muss... Am nächsten Tag lädt Micky Donald zu seiner Geburtstagsparty ein, von der er sicher ist, dass Minnie sie für ihn geplant hat. Doch Fehlanzeige! Minnie will nur, dass Micky die Regenrinne putzt... Oder doch nicht?


Was gestern geschah…[Bearbeiten]

Micky trifft Micky (© Egmont Ehapa)

Seltsame Spannung liegt über Entenhausen... Das merkt auch eine zwielichtige Gestalt, die daher zu einem Traumexperten geht, um etwas gegen ihre nervenden Träume zu unternehmen. Doch etwas läuft schief und statt der Träume sieht der Experte die Vergangenheit. Und was er da sieht, ist ganz und gar nicht witzig: Sein Patient versucht, die Welt zu erobern – und um ein Haar hätte er es geschafft. Doch der Patient lacht nur – endlich kann er sich wieder daran erinnern! Und dieses Mal soll es nicht misslingen... Kurz darauf steht er bei Minnie und entführt sie. Micky ist gerade bei Goofy, der sich recht seltsam verhält. Er meint, er müsse sich an irgendwelche Anweisungen halten, unter anderem solle er Micky ein bestimmtes Video zeigen. In diesem sieht man den jungen Goofy, wie er Micky bittet, herzukommen – also in das Jahr 1928. Nur – da gab es noch eine Handys! Doch Micky hat keine Zeit, darüber nachzudenken, denn da erreicht ihn ein Anruf von Kater Karlo: Er hat gerade Minnie entführt. Micky soll zum alten Leuchtturm kommen. Der lässt sich das natürlich nicht zwei Mal sagen, denn offenbar ist Minnie in Gefahr! Als er da ist, hängt Minnie über einer Klippe und Karlo erzählt: Er habe vor exakt 90 Jahren er einen perfekten Plan gehabt, um sich die Welt untertan zu machen, nur sei Micky irgendwie aus der Zukunft hergekommen und habe ihn daran gehindert. Deshalb will er ihn nun hier festhalten und ihn daran hindern, in die Vergangenheit zu reisen, wie auch immer er das gemacht habe... Doch plötzlich taucht hinter ihnen Marlins und Zapoteks Zeitmaschine auf. Tatsächlich wird gerade der Museumskeller renoviert und die beiden haben beschlossen, sie am alten Leuchtturm zu verstecken! Sie bekommen alles mit und so schalten sie die Maschine auf 90 Jahre vorher. Micky springt rein und schon ist er in der Vergangenheit, um Karlos Pläne zu durchkreuzen! Doch bevor er den findet, trifft er erst einmal – sich selber! Zusammen mit Minnie. Und so beschließt er, mit seinem früheren Ich zusammenzuarbeiten. Doch der junge Micky ist gar nicht so leicht zu überzeugen, dass der alte tatsächlich aus der Zukunft kommt, denn aus irgendeinem Grund kann Micky sich an dieses Abenteuer nicht mehr erinnern, obwohl er es doch eigentlich bereits erlebt hat! Doch sie schließen sich trotzdem zusammen und finden den Schurken. Bloß scheint der tatsächlich einem ehrlichen Geschäft nachzugehen: Er verkauft Fernseher. Und alle vertrauen ihm! Doch es gibt noch einen weiteren mysteriösen Fall, der momentan für Aufmerksamkeit sorgt: Ein mysteriöser Hypnotisierschurke macht die Gegend unsicher. Seltsamerweise kann sich Micky auch daran nicht erinnern, daher schaut er sich mal um. Und schnell hat er es herausgefunden: Der Hypnotisierschurke ist Kater Karlo, der einen antiken Hypnotisierhandschuh gefunden hat. Und mit dem will er sich nun zum Herrn der Welt aufschwingen...

Kater Karl hat düstere Pläne(© Egmont Ehapa)

Doch erst einmal muss er Micky aus dem Weg räumen. So hypnotisiert er die Polizei und hetzt sie auf die zwei Mickys und Minnie. Doch die schaffen es zu fliehen und folgen Karlo unauffällig zum Leuchtturm, wo der einen Sendemast aufstellen lässt, um Fernsehsignale in die ganze Welt zu senden. Im Leuchtturm befindet sich ein Fernsehstudio. Die zwei Mickys und Minnie verkleiden sich als Clowns, um zu Karlo durchzukommen. Doch leider enttarnt der sie, nimmt sie gefangen und offenbart seine Pläne: Er will die Leute über das Fernsehen hypnotisieren! Das Fernsehen soll die Hypnotisierwellen des Handschuhs über das ganze Land verteilen! Doch da beginnt der Gegenangriff. Minnie und die Mickys schaffen es zu fliehen – und im Chaos hypnotisiert Kater Karlo sich selbst, indem er den Handschuh aus Versehen in einen Spiegel hält! Micky führt ihn ab und hat nun selber den Handschuh. Da bitten der junge Micky und Minnie ihn um einen Gefallen: Micky soll sie hypnotisieren, damit sie ihn vergessen und so nicht die Zukunft kennen. So lässt Micky sie den Tag vergessen. Daher konnte er sich auch nicht mehr an das Abenteuer erinnern! Da trifft er den jungen Goofy und nun weiß er, was er zu tun hat: Er lässt Goofy eine Botschaft in sein Handy sagen und gibt es ihm dann, damit er es Micky in 90 jähren gibt. So löst sich auch das Rätsel rund um die Handybotschaft! Dann gibt er ihm noch ein paar weitere Anweisungen, die er in 90 Jahren befolgen soll. Kurz darauf wird er wieder in die Gegenwart zurückgeholt. Als Karlo ihn zurückkommen sieht und merkt, dass Micky seine Pläne in der Vergangenheit wieder einmal durchkreuzt hat, kennt er kein Erbarmen und lässt Minnie die Klippe runterstürzen. Und Micky – springt mit! Die beiden landen auf einer sind au einer dicken Matte gelandet. Die hat Goofy dort hingebracht, denn das war eine der Anweisungen, die Micky ihm in der Vergangenheit gegeben hatte! Muss nur noch Kater Karlo mit dem Hypntisierhandschuh, den Micky noch immer hat, außer Gefecht gesetzt werden und schon ist die Welt gerettet! Nun muss nur noch Mickys Geburtstag gefeiert werden...

Aufgrund ihrer enormen Beliebtheit bei den Fans wurde Casty gebeten, eine Fortsetzung zu dieser Geschichte zu schreiben. So entstand Was morgen passiert…, die in Deutschland in LTB 526 abgedruckt wurde.


100 % Dagobert: Wenn zwei sich streiten …[Bearbeiten]

Donald und Dussel streiten sich um einen Zehn-Taler-Schein. Da kommt Dagobert vorbei. Wenn sich zwei streiten, freut sich der Dritte...


Die schlechtere Hälfte[Bearbeiten]

© Egmont Ehapa

Donald ist genervt. Ihn mag niemand. Er ist unzuverlässig, faul, nervig. Aber Phantomias – den mögen alle! Er ist der Held! Das kann Donald nicht länger ertragen. Und so beschließt er: Donald muss weg. Ab sofort will er nur noch als Phantomias leben. Am Anfang scheinen tatsächlich alle begeistert zu sein und niemand vermisst Donald. Doch das ändert sich schnell und so begreift der, dass er vielleicht doch nicht so unbeliebt und unnötig ist, wie er dachte... Vielleicht sollte Donald ja doch lieber zurückkommen?


Das Schachspiel des Lebens[Bearbeiten]

Entenhausen 1837. Emil Erpel eröffnet den neuen Stadtpark. Dort soll es unter anderem ein öffentliches Schachspiel geben, in Erinnerung an Winfried Windbruch, einen alten Hassgefährten aus Emils Zeiten als Goldgräber. Anfangs ist das Spiel äußerst beliebt, doch nach und nach gerät es in Vergessenheit... 120 Jahre später geht Dagobert durch den Park. Um seinen Speicher nicht aus den Augen zu verlieren, geht er mal einen anderen Weg als sonst. Und dabei entdeckt er das Schachspiel – bei dem seltsamerweise irgendjemand bereits den ersten Zug gemacht hat. Dagobert kann der Versuchung nicht widerstehen und zieht ebenfalls. Wenig später trifft er den Milliardär Bill Bimbes. Die beiden verstehen sich prächtig und erleben zusammen zahlreiche Abenteuer. Und auch Dagoberts Schachpartie entwickelt sich: Der unbekannte Gegner zieht regelmäßig, wenngleich es manchmal sehr lange dauert. Währenddessen geht das Leben in Entenhausen weiter, Jahre vergehen, die Partnerschaft zwischen Bill und Dagobert wird immer tiefer, Dagobert befreit ihn aus dem Eis der Antarktis und er hilft Dagobert, die Panzerkacker zu vertreiben. Eines Tages dann der große Schock für Dagobert: Sein Gegner bietet ihm Schach! Doch Dagobert findet noch einen Ausweg. Auch im Klub der Milliardäre läuft es schlecht, denn Klaas Klever ist kurz davpr, Dagobert auszubooten – doch der trickst ihn noch rechtzeitig aus. Bill ist davon sichtlich beeindruckt: „Sie finden wohl dann noch einen Ausweg, wenn man Ihnen Schach bietet, wie?“ Da kommt Dagobert eine Idee: Könnte Bill nicht der unbekannt Gegner sein? Doch bevor er fragt, will er das Spiel zu Ende spielen...Kurz darauf ist es so weit: Dagobert hat das Spiel gedreht und setzt Schachmatt! Nun will er zu Bill und ihm für das gute Spiel gratulieren. Doch da stellt sich heraus: Bill war gar nicht der Gegner! Er kennt noch nicht einmal die Regeln... Wer ist es dann? Das wird Dagobert wohl nie erfahren... Kurz darauf. Opa Knack steht am Brett. „Na gut... Ich gebe mich geschlagen! Auch wenn ich meinen Gegner nie kennengelernt habe... es war ein schönes Spiel! Wir wären sicher gute Freunde geworden...“


Die Lokomotive des Kaukasus[Bearbeiten]

Die Lokomotive des Kaukasus (© Egmont Ehapa)

Donald und Dussel sollen mal wieder einen tollen Artikel für den Entenhausener Kurier verfassen. Über die „Lokomotive des Kaukasus“, wie Dagobert meint. Sofort machen die beiden sich auf in den Kaukasus, um die Recherchen zu beginnen. Sie lernen, dass die Lokomotive der Legende nach von Igor dem Schrecklichen verwendet wurde, um massenweise geklautes Gold aus dem Land zu schmuggeln... Doch sie soll mitten im Gebirge verschwunden sein! Natürlich geben die beiden sich damit nicht zufrieden, und so finden sie eine Spur, die sie nach Dalekobirsk führt. Doch sie werden verfolgt. Tatsächlich suchen zwei verschiedene Gruppen seit Ewigkeiten nach der Lokomotive – und heften sich nun an Donalds und Dussels Fersen. Die haben durch ihre Genialität schnell einen weiteren Hinweis gefunden und begeben sich zum armen Bergarbeiterdorf Zapatok. Der Bürgermeister scheint einiges zu wissen, will aber nichts verraten. Doch als die beiden anderen Gruppen hereinstürmen und drohen, die Infos durch Gewalt aus ihm herauszupressen, gibt er klein bei und erzählt: Als das Dorf hörte, dass Ivan es passieren wolle, um sein Gold zu verstecken, sperrten die Bewohner die Gleise. Doch als der Zug ankam, enthielt er nur Steine! Da beschlossen sie, den Zug zu verstecken, denn sonst würde alle Welt glauben, sie hätten das Gold gegen Steine ausgetauscht. Und so fuhren sie den Zug in einen Berg. Als die zwei Gruppen, deren Anführer übrigens Cousins sind (beides Enkel von Igor dem Schrecklichen), die sich seit Jahren wegen der Lok streiten, beschließen sie, die Suche aufzugeben,. Sich zusammenzuschließen und Bauern zu werden. Doch Donald und Dussel geben nicht auf und besichtigen den Stollen, in dem sich die Lok befinden soll. Und da entdecken sie das Undenkbare: das Lok ist nicht auf der Lok – die Lok ist aus dem Gold! Igor machte die Lok aus Gold und übermalte es dann, um es zu verstecken! Das gibt einen tollen Artikel... Trotzdem ist Dagobert erst einmal nicht sehr begeistert. Tatsächlich sollten Donald und Dussel nicht nach dieser Lokomotive des Kaukasus suchen, die am Ende der Welt liegt und für die die Recherchen daher eine Menge Geld gekostet haben, sondern lediglich einen Radprofi interviewen, der so genannt wird. Und das Interview hat sich nun Klaas Klever untere den Nagel gerissen! Doch Dagoberts Wut verebbt schnell, denn tatsächlich verkauft ich der Artikel über die Lok deutlich besser als der über den Radprofi. Daher verspricht er, Donald und Dussel reich zu entlohnen. Sie bekommen – Geld!? Gold!? Nein! Eine Spielzeuglokomotive...


Mausopolis[Bearbeiten]

Mausopolis (© Egmont Ehapa)

Mausopolis. Eine riesige, leuchtende und pulsierende Metropole. Betrieben wird sie von einer Maschine, dessen Chef der junge Mick ist. Doch als der entdeckt, wie viele Menschen ausgebeutet werden, um die Maschine am Laufen zu halten, kommen ihm Zweifel am System und er schließt sich der jungen Lehrerin Minny an, die die Arbeiter zum friedlichen Aufstand bewegen will. Doch das durchkreuzt Kater Karloffs Pläne, der die Maschine unbedingt am Laufen halten will. So entführt die beiden Minny. Mithilfe einer Erfindung des Genies Schwarzwang wird ein Roboter erschaffen, der exakt wie Minny aussieht und die Arbeiterbewegung zum Untergang führen soll. Doch zum Glück bemerkt Mick das und mithilfe seines neuen Freundes 22422, einem Arbeiter aus der Maschine, schafft er es, die Schurken aufzuhalten und daraufhin Mausopolis zu einer wirklich gerechten Stadt zu machen, in der die Maschine dem Wohl aller dient...

Bei dieser Geschichte handelt es sich selbstverständlich um eine Adaptation des legendären Films Metropolis von Fritz Lang.