LTB 284

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Lustiges Taschenbuch

Band 284

Ein verrückte Pferderennen
LTB 284.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 27. März 2001
Chefredakteur: Harald Saalbach
Übersetzer: Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Dorothee Maack, Julia Heller
Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
Besonderheiten:
  • Aufmacher: „100 Jahre Walt Disney“
  • „100 Jahre Carl Barks“ – Teil 1
  • Barks-Fan-Card Motiv 1 von 4, „Terror auf dem Strom
  • Fehler im Bezug auf Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+284 LTB 284 Infos zu LTB 284 beim Inducks


Walt Disneys Lustiges Taschenbuch Nr. 284 erschien am 27. März 2001 unter dem Titel „Ein verrücktes Pferderennen“. In diesem Jahr wurde der 100. Geburtstag von Walt Disney gefeiert, was auf allen 13 Ausgaben anhand eines goldenen Logos erkennbar ist. Wie einem Hinweis im Vorwort dieses LTBs entnommen werden kann, wird zudem im gleichen Jahr der 100. Geburtstag von Carl Barks zelebriert, der am 27. März 2001 gewesen wäre. In diesem LTB gibt es daher „zu Ehren des ‚guten Zeichners‘“ die erste von insgesamt vier Barks-Fan-Cards sowie den ersten Teil von redaktionellen Texten zum Thema „100 Jahre Carl Barks“. Das Inhaltsverzeichnis dieses Bandes weist Fehler in Bezug auf die Seitenzahlen auf.


Inhalt[Bearbeiten]

Das Tal der Yetis[Bearbeiten]

D 96112

  • Originaltitel: Shangri-La
  • Story: Spectrum Associates
  • Zeichnungen: Roberto Ronchi
  • Erstveröffentlichung: 27.03.2001
  • Genre: Mystery; Reise
  • Figuren: Donald Duck
  • Seiten: 55
  • Anmerkung: Der sich in eine Handfläche eingebrannte Abdruck eines Amuletts, das als Schatzkarte fungiert, ist eine Anspielung auf den Indiana-Jones-Klassiker Jäger des verlorenen Schatzes. In den Geschichten Der verhängnisvolle Kronenkork von Carl Barks sowie Rückkehr nach Xanadu von Don Rosa wird ebenfalls die Legende von Shangri-La bzw. Xanadu thematisiert. Die Szene, in der Donald den wütenden Khan in dessen Badewanne stört und aus dem Fenster befördert, ist eine der wenigen Momente, in denen man eine Enten-Figur gänzlich unbekleidet sieht.

Donalds Grund und Boden soll einer Schnellstraße weichen. Er regt sich auf, dass er nicht verständigt wurde und versucht, Geld für ein Gerichtsverfahren für die Einstellung des Baus zusammenzubekommen. Mittellos wie eh und je, möchte er ein altes Kästchen seines Onkels Drugbert verkaufen. Es fällt ihm aber aus der Hand und zerbricht. Im Inneren findet er ein Amulett aus Kanitfastan, das zu einem Schatz führen soll – und nur Prof. Kolkoff kann es übersetzen. Doch der ist gerade auf dem Weg nach Kanitfastan, woraufhin sich Donald als blinder Passagier an Bord schleicht. In Lhas-Mandu, der Hauptstadt von Kanitfastan, herrscht der mächtige Raf-Zan-Khan mit roher Gewalt und äußerst harter Hand. Donalds Landung ist eher ungemütlich und er zieht sich unweigerlich Raf-Zan-Khans Zorn zu. Er findet aber auch den Professor, verpasst ihn im Hotel Himalaja aber wieder und macht sich zu Fuß auf den Weg. Schließlich findet er den Professor, der ihm das Amulett abkauft, da es weder von großem Wert siei noch zu einem Schatz führe.
Niedergeschlagen macht sich Donald auf den Rückweg und begegnet dem rachsüchtigen Herrscher, der einen Amulettabdruck in Donalds Hand sieht und ihn aufklärt, dass die Legende sehr wohl wahr ist. Durch einen Yeti kann Donald fliehen und findet den Professor jetzt in misslicher Lage. Er rettet ihn mithilfe eines Yetis, der den Professor in eine Höhle bringt. Diese Höhle ist der Zugang zu Shangri-La, einem wunderschönen Tal mit Gold und Edelsteinen, verborgen vor der Außenwelt und um ewige geheimhaltung bemüht.
Raf-Zan-Khan ist Donald und dem Professor gefolgt und bemächtigt sich einiger Kostbarkeiten. Er nimmt auch die beiden als Geisel und befiehlt, dass sie das Gold tragen müssen. Lhi-Berh-Mhan, der gemäßigte Bruder des Herrschers, sucht indes schon nach ihm. Khan stürztin den Fluss und ertrinkt, noch bevor Donald und der Professor etwas unternehmen können.
Tage später finden die Einwohner einen in Eis eingeschlossenen Yeti, den sie für die Touristen ausstellen möchten. Der Professor entfernt einen Ring vom Yeti, der das Ungetüm als Raf-Zan-Khan erkennen lässt. Die Legende besagt, dass jeder unglückliche Mensch, der das Gold berührt, zum Yeti wird.
Donald kehrt schließlich heim und findet anstatt der Schnellstraße nun ein weibliches Archäologenteam in seinem Vorgarten, welches das zerbrochene Kästchen gefunden haben und jetzt noch mehr Schätze vermuten.


April, April![Bearbeiten]

I TL 2314-2

Jedes Jahr spielen sich auch in Entenhausen am 1. April die meisten Leute Streiche, so auch im Klub der Milliardäre. Doch bislang ist ihnen immer einer davon gekommen und konnte sich erfolgreich vor Streichen und damit dem Festessen drücken: Dagobert Duck.
Der Hereingefallene muss nämlich alle Klubmitglieder zu einem Festmahl einladen und bislang hat Dagobert alle Streiche durchschaut. Doch dieses Jahr wird scharf geschossen von beiden Seiten. Anfangs scheinen sie ihm noch nicht gewachsen zu sein, doch schlussendlich schaffen sie es doch und können ihm einen der Aprilfische auf das Jackett heften. Die Freude ist groß, dass Dagobert nun das Essen bezahlen muss, doch dieser hat sich diesmal freiwillig in den April schicken lassen und serviert beim Festessen extra knusprige Aprilfische.


Der erfundene Erfinder[Bearbeiten]

I TL 2235-1

Daniel Düsentrieb nimmt am Erfinderwettbewerb teil und hinterlässt ein Chaos zu Hause, welches Helferlein beseitigen muss. Dazu baut er sich aus verschiedenen Teilen und älteren Erfindungen einen Putzroboter, der das ganze Haus fegt.
Als Daniel niedergeschlagen zurückkommt, zeigt ihm Helferlein voller Stolz seinen Putzroboter. Daniel verfrachtet daraufhin Helferlein und den Roboter zum Erfinderwettbewerb. Dort wird Daniel Düsentrieb der 1. Preis verliehen: Jedoch nicht für Helferleins Erfindung, sondern für Helferlein selbst, da es die eigene Arbeit von Daniel erleichtert.


Hilfe, ein Monster![Bearbeiten]

D 99012

Micky kommt mit einem Picknickkorb zu Minni, die ihm aber erklärt, dass sie heute mit ihrer Nichte Mandy und deren Freundinnen zum Wandern in die Berge fahren will. Doch Mandy macht einen Scherz mit Micky, woraufhin der auf Minnis Fuß springt und es aus ist mit dem Wandertrip für Minni. Stattdessen muss Micky mit und sie finden – wieder durch einen Streich von Mandy – eine Höhle mit einem Steinriesen, der zwei Fläschchen (rot und grün) in Händen hält. Mandy klettert hoch und nimmt die grüne Flasche, lässt sie dann aber fallen und erwischt Micky, dessen Augen etwas abbekommen. Von nun an hat Micky Maus einen Röntgenblick wie Superman, doch es wird noch schlimmer, er kann nach einiger Zeit gar nichts mehr sehen.
Erneut durch ein Missgeschick Mandys landet er auf der Restmülldeponie kopfüber in einem Bleitresor. Solange er den Tresor über dem Kopf trägt, kann er alles normal sehen. Micky baut seinen „Helm“ um und lernt, seine Fähigkeit gezielt einzusetzen. Doch alle erschrecken nur vor ihm. Mandy kommt die Idee, dass die andere Flasche alles wieder richten könnte und will sich das rote Fläschchen schnappen. Sie muss auf dem Weg zur Höhle mit einem Bären kämpfen, kann aber von Micky gerettet werden. Die rote Flasche zerbricht während des Kampfes und Micky kann von nun an wieder normal sehen.


Picknick wider Willen[Bearbeiten]

I TL 2266-5

Dagobert trifft Gitta im Park, die ihn überraschen wollte, als er gerade eine zurückgelassene Zeitung liest. Rüde wie immer weist er sie zurück und geht. Gitta liest nun selbst in der Zeitung und glaubt den Grund zu wissen, warum ihr Bertel so übellaunig war: Die erfolgreiche Unternehmerin Verena Färber kommt in die Stadt, um mit Dagobert wegen der Fusion der Farbenfabriken zu verhandeln.
Beim Heimweg „rettet“ Gitta eine Dame vor einem herunterfallenden Blumentopf und wird selbst hart getroffen. Sie erwacht im Hotelzimmer von Verena Färber aus der Ohnmacht und die beiden plaudern ein klein wenig über Dagobert.
Gitta wird schließlich die Sekretärin von Frau Färber und kann Dagobert damit nahe sein. Sie hat aßerdem die Vollmacht für den Vertragsabschluss, sodass Dagobert zähneknirschend besser freundlich zu Gitta ist. Er lässt ein Picknick, einen Besuch bei einem Bauern samt Kindern sowie eine Burgbesichtigung samt Juwelenraub über sich ergehen und muss Gitta auch noch aus den Händen des Juwelendiebes befreien.
Danach fragt er nach dem Vertrag, den er prompt erhält. Wie sich offenbart, hatte Frau Färber diesen schon vorher unterzeichnet, da Gitta ihren Dagobert in den höchsten Tönen gelobt hat. Vom Tag mit Gitta ist Onkel Dagoberts sichtlich erschöpft.


Etwas seifig...[Bearbeiten]

D 92245

Donald kommt total durstig heim und sieht, wie die Kinder gerade eine Schüssel mit frisch blubbernde Limonade zubereitet haben und trinkt diese prompt aus. Doch stattdessen handelte es sich um Seifenwasser zum Seifenblasenmachen.


Duck’scher Geheimdienst: Die Schlacht des Schläfers[Bearbeiten]

I TL 2314-5

Donald und Dussel sind wieder als Agenten des DGD unterwegs und testen gerade eine neue Erfindung von Daniel Düsentrieb (einen Transmitter) und haben eine unerfreuliche Begegnung mit einem LKW, als sie von A nach B gebeamt werden.
Als sie dann im Geheimlabor eintreffen, erklärt ihnen Onkel Dagobert, worin der neue Auftrag besteht. Er hat von Herrn Düsentrieb einen riesigen Roboter zur Abwehr von Einbrechern bauen lassen, der jetzt in einem geheimen Hangar schlummert. Der Roboter lässt sich mittels Fernbediendung steuern, die Onkel Dagobert aber gestohlen wurde – ausgerechnet von der MOB, er mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt.
Donald und Dussel sollen sich an deren Fersen heften und ihnen die Fernbedienung wieder abnehmen. Doch die beiden kommen zu spät und können zwar die Fernbedienung bekommen, doch der Roboter wurde bereits aktiviert. Da sie aber nicht wissen, wie sie den Roboter stoppen bzw. welchen Knopf sie dafür drücken müssen, zerstören sie eine ganze Kleinstadt durch das Durchtesten aller Knöpfe. Der vorletzte Knopf feuert noch eine Rakete ab und dann steht der Roboter auch schon still.
Welches Ziel die Rakete hatte, sehen sie erst, als die zurück nach Entenhausen kommen und der Geldspeicher in Schutt und Asche liegt. Sie drehen sofort um und flüchten zu den Yetis in den Himalaja.


Erzieherische Eingriffe[Bearbeiten]

I TL 2051-1

Tick, Trick und Track bitten Onkel Donald um Geld, der es ihnen verweigert, da sie es sich selbst verdienen sollen. Die Jungs wollen es sich am Kiosk des alten Oskar verdienen, indem sie ihm helfen und den beliebten Zeitungskiosk für einen Tag betreuen. Donald will eine erzieherische Maßnahme umsetzen und schickt Oskar für den einen Tag auf Urlaub, sodass die Kinder ganz alleine den Kiosk führen können.
Anstatt aufzupassen, dass alles glatt läuft, spielt er den Kindern Streiche und verkleidet sich als äußerst lästige Kundschaft. Er möchte ihnen damit zeigen, dass Geld verdienen doch nicht so einfach zu verdienen sei – jedoch bleiben die Kinder bleiben stets freundlich und hilfsbereit. Sie schaffen es sogar in den „Kurier“ in der Sparte „Kiosktest“, da sie immer sehr zuvorkommend zu den Kunden waren.
Zu Hause geben die Kinder Onkel Donald ein kleines Geschenk zum Onkeltag, für das sie das Geld benötigt haben. Donald ist sichtlich gerührt und hat auch ein schlechtes Gewissen, dass er den Kindern dafür das Leben schwer gemacht hat.


Ein verrücktes Pferderennen[Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

D 99082

Es ist wieder Jahrmarkt in Entenhausen und wie jedes Jahr gibt es unterschiedliche Veranstaltungen, beispielsweise das Pferderennen, den Kuchenwettbewerb oder den Schweinewettbewerb. Onkel Dagobert ist diesmal der Vorsitzende des Jahrmarktes und macht natürlich gekonnt Eigenwerbung.
Donald meldet sich für das Pferderennen an und will Gustav um jeden Preis schlagen. Oma Duck macht beim Kuchenwettbewerb mit und hat diesmal auch Konkurrenz. Währenddessen treten Tick, Trick und Track gegen die Kohlmeisen beim Wettbewerb um das schönste und klügste Schweinchen mit.
Auch die Panzerknacker möchten ganz groß absahnen, da die Prämie des Pferderennens im Tresor bei Onkel Dagobert ist und sie sich das Geld holen wollen. Auf dem Fluchtweg planen sie noch ein, dass sie die Torten von Oma Duck mitnehmen. Doch Franz macht ihnen hier einen Strich durch die Rechnung und beginnt eine Tortenschlacht. Auch das Schwein vom Fähnlein Fieselschweif wittert die Gefahr und bringt die Truppe zur Tortenschlacht.
Während ein heilloses Durcheinander ausbricht, kommen die Gauner auch noch beim Pferderennen vorbei, wo sich mit Ausnahme von Gustav Gans alsbald alle Teilnehmer auf die Panzerknacker stürzen. Diese werden „festgenommen“ und müssen sich jetzt als Ziel für das Tortenwerfen bereitstellen.


100 Jahre Carl Barks – Teil 1[Bearbeiten]

Der erste Abschnitt des redaktionellen Teils anlässlich von Carl Barks 100. Geburtstag wurde von Wolfgang J. Fuchs verfasst und findet sich im LTB auf den Seiten 2 bzw. 3 sowie auf Seite 256 (damit direkt im Einband). Teil 1 steht unter der Überschrift „Der Weg nach Entenhausen“ und beschäftigt sich einerseits kurz mit der Verortung, andererseits mit der Namensgebung der Stadt Entenhausen in der historischen Entwicklung der Disney-Comics. Dabei wird erläutert, weshalb Entenhausen zu Beginn häufig in der Nähe von Burbanks und damit den bei Hollywood gelegenen Walt Disney Studios verortet wurde. Im Anschluss geht Fuchs auf die ersten Verwendungen des Namens „Duckburg“ in den Comics von Carl Barks sowie die Bedeutung der von Dr. Erika Fuchs geschaffenen Übersetzung „Entenhausen“ ein.

Barks-Fan-Card[Bearbeiten]

Auf einer kartonierten Seite etwa in der Mitte des LTBs befindet sich die Barks-Fan-Card mit Motiv 1 von 4. Dieses wurde von Marco Rota in Anlehnung an Carl Barks umgesetzt. Die erste Karte zum Ausschneiden und Sammeln widmet sich der Geschichte Terror auf dem Strom. Auf der Rückseite finden sich neben dem Entstehungszeitpunkt und den deutschen Veröffentlichungen Informationen zum lebendigen Splashpanel, das eine Seeschlange zeigt.

Siehe auch[Bearbeiten]