LTB 235

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!



Lustiges Taschenbuch

Band 235

Der Schulbusfahrer
LTB235.jpg
(© Egmont Ehapa)

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(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: 3. Juni 1997
Chefredakteur: Harald Saalbach
Übersetzung:

Eckart Sackmann, Gerlinde Schurr, Michael Nagula

Geschichtenanzahl: 8
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
A: öS 54
CH: sFr 7,50
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+235 LTB 235 Infos zu LTB 235 beim I.N.D.U.C.K.S.


Inhalt[Bearbeiten]

Kampf um die Villa Rosa[Bearbeiten]

I TL 2129-1P

Rückblende

Nachdem Donald eines schönen Tages seine laut spielenden Neffen Tick, Trick und Track zur Ruhe ermahnt hat, schleppt sich ein niedergeschlagener Onkel Dagobert in Donalds Garten. Auf Donalds Nachfrage hin erzählt Onkel Dagobert, dass sein ewiger Konkurrent Klaas Klever bei einer Versteigerung der Stadt ein großes Gelände in Rosenhain erworben hat, auf dem sich noch immer die Überreste der Villa Rosa befinden. Obwohl sich Donald äußerlich gelassen und uninteressiert gegenüber Onkel Dagobert zeigt, ist er sogleich alarmiert und in höchster Aktionsbereitschaft. Dennoch weist Onkel Dagobert darauf hin, dass er sogar den maskierten Rächer Phantomias dabei unterstützen würde, um Klaas Klever eins auszuwischen – wenn nötig, sogar mit finanziellen Mitteln. Mit seiner hoch modernen Abhör-Ausrüstung begibt sich Donald zur Firmenzentrale von Klaas Klever und belauscht ein Gespräch zwischen Klever und dessen Managern.

Oberinspektor Berrig

Diese halten überhaupt nichts davon, ausgerechnet auf dem Gelände der Villa Rosa die zerstörte Ruine abzureißen und neu zu bebauen, da sie sich vor dem Zorn des Geistes von Phantomias fürchten. Klever hält dagegen und beraumt an, dass die Sitzung am nächsten Tag im großen Saal im Keller der Villa Rosa stattfinden soll. Insgeheim hat er jedoch auch Angst vor der Rache von Phantomias, gibt dies jedoch nicht zu und markiert den furchtlosen Unternehmer.

Der Geist von Phantomias lehrt Klaas Klever das Fürchten

Daraufhin fährt Donald zur Villa Rosa und erkundet das Gelände noch einmal ganz genau. Dabei stößt er auf ihm bislang verborgen gebliebene unterirdische Gänge und Kammern, die vom Ersten Phantomias angelegt worden sind und voller technischer Anlagen sind. Außerdem kann Donald ein weiteres Tagebuch des Urphantomias ausfindig machen und erhält daraus weitere wertvolle Informationen. Um die Maschinen der geheimen Kellergewölbe bis zum nächsten Tag wieder instand zu setzen, klingelt Donald den Diplomingenieur Daniel Düsentrieb aus dem Bett, der sich – noch etwas verschlafen – bereitwillig an die Arbeit macht. Um die Reparaturen finanzieren zu können, wird der pathetische Phantomias bei Onkel Dagobert vorstellig und erinnert ihn daran, dass er versprochen hat, Phantomias auch finanziell zu unterstützen. Schließlich stellt Onkel Dagobert 10.000 Taler zur Verfügung. Derweil ist der schlaue Oberinspektor Berrig neu in der Stadt und wird mit dem Auftrag betraut, in Rosenhain nach dem Rechten zu sehen. Er heftet sich sogleich an die Fersen von Phantomias, der mit seinem „X“ eine Straßensperre durchbrochen hat. Phantomias' Versuche, den hartnäckigen Oberinspektor auf seinem perfekt ausgestatteten Motorrad mit den üblichen Tricks abzuschütteln, schlagen fehl. Um zu entkommen, lässt Phantomias einen Roboter seiner selbst in eine Schlucht stürzen, um Berrig in die Irre zu führen. Am nächsten Tag wollen Klaas Klever und seine Manager ihre Besprechung im großen Saal abhalten, doch Phantomias sorgt mit einigen Spezialeffekten dafür, dass die Männer in wilder Panik das Weite suchen. Als der trickreiche Phantomias den Geist des Urphantomias auferstehen lässt, flüchtet auch der verängstigte Klaas Klever. Händereibend freut sich Onkel Dagobert, dass er nun ein gutes Geschäft gemacht habe. allerdings hat Phantomias längst erkannt, dass der reichste Mann der Welt ein doppeltes Spiel spielt und eigene Pläne verfolgt, da er die Villa Rosa ebenfalls erwerben und abreißen will. Dank der funktionstüchtigen beweglichen Wände fühlt sich Onkel Dagobert ertappt und wortwörtlich in die Enge getrieben, sodass er das Gelände an Phantomias überschreibt, der das Erbe des Ersten Phantomias bewahren soll. Am Ende gelingt es Phantomias, auch Oberinspektor Berrig erneut in die Irre zu führen, der einen unrühmlichen Abgang macht und auf Rache schwört. Nun ist Phantomias als legitimer Herr über die Villa Rosa und das Erbe des Ersten Phantomias bestätigt.

Die unheimliche Insekten-Invasion[Bearbeiten]

I TL 2128-1

Mitten in einem kolossalen Stau stehend werden Micky Maus und viele andere Autofahrer Zeuge davon, wie ein Schwarm roboterartiger Mücken über die Autokolonnen zieht, auf den Motorhauben landet und mit den spitzen Rüsseln das Benzin aus den Tanks saugt. Die Bürgerinnen und Bürger sind entsetzt über die zunehmenden Attacken der unheimlichen Robo-Mücken, sodass Kommissar Hunter die Ermittlungen aufnimmt und Detektiv Micky Maus um Hilfe bittet. Nachdem ein Drohbrief des selbst ernannten Verbrechergenies namens der „Schwarze Skarabäus“ auftaucht, ist Eile geboten, da nun auch Angriffe von futuristischen Heuschrecken zu erwarten sind. Diese lassen nicht lange auf sich warten und kappen mit ihren Scheren wichtige Stromleitungen, was in Entenhausen zu einem Blackout führt. Bei seinen Ermittlungen stößt Micky Maus auf zwei geniale Erfinder, die beide an winzigen Elektronenhirnen arbeiten, welche für die Herstellung von Hightech-Robotern verwendet werden. Da Kommissar Hunter keinen Durchsuchungsbeschluss für das Laboratorium eines Tüftlers erhält, bricht Micky nachts dort ein und wird bei seiner Spurensuche bewusstlos geschlagen. Jedoch kann er von Kommissar Hunter in letzter Sekunde gerettet werden. Infolgedessen ist die Reihe an Indizien erdrückend, doch Micky glaubt nicht so recht an die einfache Lösung des Falls und stellt weitere Recherchen an, die schließlich zur Überführung des Täters führen.

Der Schulbus-Fahrer[Bearbeiten]

I TL 2131-1

Der Direktor einer Grundschule ist verzweifelt, weil er trotz mehrerer Ausschreibungen partout niemanden findet, der den Schulbus fahren will. Da kommt ihm der eintretende Donald Duck gerade recht, der Interesse an der Stelle zeigt und vom Fleck weg eingestellt wird. Bei der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages ahnt Donald noch nicht, dass er am nächsten Morgen in aller Herrgottsfrühe mit dem klapprigen Schulbus zwei Stunden nach Miesberg fahren soll, um die eine Gruppe ungehobelter Jugendlicher abzuholen. Die hinterhältigen Schüler erweisen sich als wahre Satansbraten und stellen Donald einen Streich nach dem anderen. Dennoch zeigt sich Donald zunächst gelassen und bemüht sich, eine Autorität darzustellen, da er seinen Arbeitsvertrag nicht so einfach kündigen kann, ohne eine saftige Vertragsstrafe zu zahlen. Als bei einem heftigen Unwetter die Straße unpassierbar ist, suchen Donald und die Kinder in einer nahegelegenen Höhle Unterschlupf. In Folge eines Erdrutsches wird der Eingang der Höhle allerdings verschüttet, sodass der mutige Donald allein einen zweiten Ausgang sucht und eine Rettungsmission startet. Nachdem die Rettung geglückt ist, wird Donald als Held gefeiert und von den Kindern als Schulbusfahrer respektiert. Der Direktor der Schule betraut Donald daher gleich mit einer weiteren Klasse.

Elementare, Paperoga: Ein Mann sieht rot![Bearbeiten]

I TL 2129-5

Hubert Bogart und Dussel Duck treffen erstmalig aufeinander

Der mittellose Detektiv Hubert Bogart hat nach einer dreitägigen Observation ein Honorar in Höhe von zehn Talern von seinem Auftraggeber Dagobert Duck erhalten. Zuerst ist Hubert sich unsicher, wie er das Geld ausgeben will, entscheidet sich aber kurzerhand davor, sein abgeranztes Büro neu streichen zu lassen. Dazu sucht er einen sehr preiswerten Anstreicher und begegnet erstmalig Dussel Duck, der seine Dienste als Maler feilbietet. Hubert Bogart engagiert Dussel, der begeistert ist, für einen echten Detektiv arbeiten zu dürfen und fortan selbst ein Ermittler sein möchte. In der Abwesenheit von Hubert Bogart wird in der Detektei eine junge Frau vorstellig, die Dussel prompt mit Hubert Bogart verwechselt und einen großen Eimer rote Farbe dabei hat. Dussel nutzt die Farbe daraufhin, um das gesamte Büro knallrot zu streichen. Zuerst glaubt Hubert Bogart Dussel nicht, als dieser von der Begegnung mit der Blondine berichtet, doch als diese erneut in der Tür steht und sich als Irina Von Paperov vorstellt, ist Hubert Bogart überzeugt.

Obwohl sich Hubert Bogart wie ein ungehobelter Chauvinist verhält und von Irina sogar eine Ohrfeige erhält, unterstützt die Frau beide Ermittler bei der Suche nach ihrem entführten Onkel Urs von Zurs, dem genialen Wissenschaftler. Mit der tatkräftigen Hilfe von Irina können sie das Entführungsopfer aus der Hand einiger zwielichtiger Agenten befreien. Doch als der Wissenschaftler erläutert, dass die von ihm erfundene Wandfarbe zwar im Dunkeln leuchtet, aber nach dem Trocken unerwartet in explodiert, ist es bereits zu spät: Das Detektivbüro Bogart ist wegen Dussels Tatendrang als Anstreicher bereits in die Luft geflogen.

Auf die harte Tour[Bearbeiten]

I TL 2100-2

Der Polizeipräsident von Entenhausen ist ein großer Fan einer amerikanischen TV-Serie, in welcher muskelbepackte Polizisten die tollkühnsten Kunststücke vollführen und sich in ihren Streifenwagen spektakuläre Verfolgungsjagden liefern. Daraufhin ruft er ein neues Trainingsprogramm ins Leben, an dem auch Kommissar Hunter und Inspektor Issel teilnehmen müssen und dabei sichtlich ins Schwitzen kommen. Auch die Medien greifen die Polizeitraining auf, woraufhin auch Trudi ihren Freund Kater Karlo anstachelt, endlich die überflüssigen Pfunde loszuwerden und deutlich fitter zu werden. Wie sich am Ende herausstellt, treffen Kommissar Hunter und Kater Karlo eine geheime Absprache miteinander, um den Polizeichef sowie Trudi zum Umdenken zu bewegen.

Ausgetrickst[Bearbeiten]

D 96026

Tick, Trick und Track wollen nicht zur Schule gehen und simulieren ihren Onkel Donald gegenüber ein steigendes Fieber. Donald hat den Trick jedoch durchschaut und wird ebenfalls erfinderisch, um seine Neffen aus der Reserve zu locken.

Das war knapp![Bearbeiten]

(© Egmont Ehapa)

I TL 2131-4

Nach einem weiteren abgewehrten Angriff von Gundel Gaukeley auf den Geldspeicher ist Onkel Dagobert sichtlich erschöpft, da er sich nicht mehr in der Lage fühlt, der umtriebigen Hexe jedes Mal einen Schritt voraus zu sein. Im Stadtpark klagt er dem Universalgelehrten Primus von Quack sein Leid und berichtet Primus von der damals ersten Begegnung mit Gundel, die bereits über eine umfangreiche Sammlung an ersten Münzen mächtiger Männer verfügt. Daraufhin erläutert Primus seinen Plan, dass Dagobert doch einfach den Spieß umdrehen solle und die anderen Münzen von Gundel Gaukeley stehlen sollte, um selbst die Münzen im Krater des Vesuvs einzuschmelzen und das magische Amulett daraus zu schmieden. Dagobert ist nicht wohl bei dem Gedanken, die Münzen von Gundel wie ein gemeiner Dieb zu stehlen und auch Tick, Trick und Track halten diese ungerechte Gemeinheit für unehrlich und eines Dagobert Ducks unwürdig. Doch Primus kann Onkel Dagobert schließlich noch umstimmen und begleitet diesen sowie Donald und die Jungs zum Vesuv. Da Gundel nicht zuhause ist, haben die Ducks leichtes Spiel. Allerdings kommen die skeptischen Neffen Tick, Trick und Track dahinter, dass es sich bei Primus von Quack um die verzauberte Gundel Gaukeley handelt. Gundel will im entscheidenden Moment einschreiten und das Amulett doch selbst herstellen. In letzter Sekunde können Tick, Trick und Track ihre Onkel aus der Gefahrensituation retten und es entbrennt eine wilde Jagd um den Glückszehner und die anderen Münzen. Am Ende ist der Status Quo wieder hergestellt und Onkel Dagobert sieht ein, dass er die restlichen Münzen an Gundel ehrlicherweise zurückgeben muss.

Die Wächter aus der Zukunft[Bearbeiten]

I TL 2130-1

Der Großunternehmer Dagobert Duck hat von seinen Luftfahrtingenieuren ein völlig neuartiges Flugzeug entwickeln lassen, doch kein Pilot ist bereit, den riesigen Multiwing mit mehreren Tragflächen für einen Testflug zu steuern. Da ein solcher allerdings notwendig ist, um eine gültige Lizenz zu erhalten, spannt Onkel Dagobert kurzerhand den unfreiwilligen Donald ein, der sich als Co-Pilot an der Seite seines reichen Onkels nicht mehr aus der Kanzel befreien kann. Jedoch ist das Seitenruder des Multiwings zu klein, der sich dadurch nur bedingt steuern lässt und der nur geradeausfliegen kann. Dagobert und Donald langen nach einer Notlandung auf einer abgelegenen Insel an, die von dem freundlichen Einsiedler Alf bewohnt ist. Alf ist ein begnadeter Tüftler und baut aus den Resten des Multiwings ein Fluggerät, welches dank Antigravitation fliegt. Inzugedessen erklärt Alf den verdutzten Ducks, dass er aus der Zukunft stamme und mit seiner ungetesteten Zeitmaschine in der Vergangenheit gestrandet ist. Onkel Dagobert und Alf schmieden einen Pakt, damit Ersterer die Antigravitations-Fluggeräte selber herstellen und Alf im Gegenzug zurück in seine Zeit kommen kann, wozu er einiges an Material benötigt. Allerdings stiehlt der windige Klaas Klever die Pläne und vermarktet die Antigravitation nunmehr selbst. Klever hat die Rechnung jedoch ohne die echte Zeitpolizei gemacht, die bereits Ermittlungen eingeleitet hat und Alf am Ende zurück in ihre Zeit schickt. Durch eine weitere Zeitreise wird das Abenteuer ungeschehen gemacht.

Extra[Bearbeiten]

In den LTBs 230–266 wurden in etlichen Ausgaben Comicstrips von Bob Karp und Al Taliaferro abgedruckt. In diesem LTB sind es die aus der Zeit vom 26.06.1941 bis 31.07.1941. Detaillierte Informationen finden sich hier.

Siehe auch[Bearbeiten]