LTB 9

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Lustiges Taschenbuch

Band 9

Micky ist der Größte
Lutabu009.jpg
(© Egmont Ehapa)

Die Piraten des gelben Meeres
LTB-AK-300-009.jpg
(Die Neuauflage. © Egmont Ehapa)
Erscheinungsdatum: Oktober 1969
Chefredakteur: Dr. Erika Fuchs
Übersetzung:

Gudrun Penndorf

Geschichtenanzahl: 4
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 2,80
A: öS 19
CH: sFr 3,10
Weiterführendes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=https://inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+++9 LTB 9 Infos zu LTB 9 beim I.N.D.U.C.K.S.


Original[Bearbeiten]

Die ersten LTBs waren noch Nachdrucke der italienischen Reihe I Classici di Walt Disney. LTB 9 ist ein Nachdruck des Bandes Arcitopolino I Classici di Walt Disney (prima serie) # 18.

Inhalt[Bearbeiten]

Vor- und Rahmengeschichte[Bearbeiten]

I CWD 18-A

Während eines gründlichen Frühjahrsputzes erhält Micky Maus einen Brief von seiner Tante Linda, die ihm darin schreibt, dass sie die Jungs Mack und Muck für ein paar Tage zu sich aufs Land einlädt. Über die Einladung ist Micky so erfreut, dass er für Tante Linda eine Flasche mit einem Schlummertrunk als Geschenk bereithält. Doch zunächst gilt es, die eifersüchtige Minni davon zu überzeugen, dass es sich bei Tante Linda um eine gute Verwandte und keine Verehrerin handelt. Auf der Fahrt auf der Landstraße bemerkt Micky, dass Mack und Muck heimlich die Flasche leergetrunken haben und in einen tiefen Schlaf gefallen sind. Mickys Auto wird plötzlich von einem stehenden Fahrzeug angehalten, in dem sich niemand anderes als der fiese Kater Karlo befindet. Im Zweikampf mit Karlo wird Micky von dessen Kumpanen von hinten niedergeschlagen. Während Karlo und sein Kumpel mit Mickys Wagen, in dem immer noch Mack und Muck schlafen, davonfahren, steigt Micky nach seiner Ohnmacht in das Auto der Diebe. Damit gerät er prompt in eine Polizeikontrolle und wird von zwei dämlichen Polizisten verhaftet, die ihn sofort ins Gefängnis von Sugar Village werfen. Zum Glück kann er mithilfe seines treuen Freundes Pluto entkommen. Über Umwege landet der entlaufene Sträfling Micky im Entenhausener Wäldchen und legt sich mit Gevatter Bär und Ede Wolf in einer zwielichtigen Bar an. Nach einem Handgemenge kann Micky dank der Hilfe von Wölfchen fliehen. Der clevere Wölfchen erzählt Micky, dass sich Kater Karlo und sein Kumpan Harry in dem alten Haus von Gevatter Fuchs verstecken. Mit vereinten Kräften können sie die Entführer, die durch einen unterirdischen Geheimtunnel fliehen wollen, dingfest machen und der Polizei in Entenhausen übergeben, wo Kommissar Hunter Mickys Unschuld beweisen kann. Wieder zurück in Entenhausen helfen Mack und Muck dabei, den Garten mit einem Schlauch zu gießen, treffen dabei aber immer wieder ihren verärgerten Onkel Micky.

Micky Maus und die Irokesenkette[Bearbeiten]

I TL 230-AP

Organisierte Kriminalität im Entenhausener Untergrund (© Egmont Ehapa)

Auf einer Baustelle wird Micky plötzlich schwindelig und er bricht zusammen. Atömchen bringt ihn zu Mickys Tante Linda. Während des Essens spricht Micky sie auf ein altes Bild an, auf dem sie eine Kette trägt, doch sie scheint darüber nicht sprechen zu wollen. In der Nacht hört Micky eine Geheimbotschaft von Kommissar Hunter. Die ständigen Diebstähle in Entenhausen, die offenbar von einer organisierten Bande ausgehen, bringen die Polizei an den Rand des Zusammenbruchs und Micky soll helfen. Micky verdächtigt zunächst Karlo und will diesen verhören, doch Karlo hat Besuch von Trudi. Micky und Atömchen verfolgen Trudi bis zu einer Baracke, wo diese plötzlich verschwindet. Micky wird ohnmächtig.

Tante Lindas Erzählung und Atömchens Gedächtnisstrahlen sorgen dafür, dass Micky endlich alles erfährt. Als kleines Kind wurde er von Karlo und Trudi entführt. Um ihn wieder zurückzubekommen, musste Tante Linda ihre Irokesenkette hergeben. Da Micky nun im Bild ist, spürt er auch keinen Schwindel mehr, als er wieder in der Baracke steht. Er findet heraus, dass sich unterhalb der Baracke das Hauptquartier der Bande befindet, die Entenhausen ausraubt. Trudi ist die Chefin, doch sie bekommt von Kater Karlo aus dem Gefängnis Anweisungen gegeben. Die Bande wird dingfest gemacht und Micky kann nun Tante Linda ihre Irokesenkette zurückgeben.

  • → Eine ausführlich beschriebene Handlung sowie Hintergrundinformationen siehe im Hauptartikel Die Irokesenkette.

Micky und die Erbschaft von Goofy Goofinger[Bearbeiten]

I TL 269-BP

Goofy hat einen wichtigen Termin auf dem Notariat: Nach der Verlautbarung seines verstorbenen Onkels Goofy Goofinger voll dessen Testament eröffnet werden. Ebenfalls bei Notar Dr. Reich ist Goofys Freund Micky Maus. Wie sich herausstellt, hatte Goofy seinem Onkel vor einiger Zeit einen Brief mit einem Foto übersandt, welches Goofy, Micky, Gamma und Fips zeigt. Demzufolge sollen alle zusammenarbeiten, um das Erbe antreten zu können – doch sehr zur Verwunderung von Micky und Goofy ist es ausgerechnet der Hund aus der Zukunft Fips, dem das Erbe zuteil werden soll. Das hatte Onkel Goofinger durch zufälligen Fingerzeig auf das Foto handschriftlich verfügt. Nun gilt es für Micky und Goofy, erst einmal Gamma und Fips zu finden, die irgendwo in einer der vielen Höhlen im Gebirge vor Entenhausen Zuflucht gesucht haben. Bei ihrer Suche machen sie es sich zunutze, dass Gamma allergisch gegen Geldscheine ist, und zum Glück hat Goofy einen 1000-Taler-Schein in seinem Schuh parat. Nachdem die vier Freunde wieder vereint sind und den Angriff eines hungrigen Bären überstanden haben, kehren sie ins Notariat zurück. Dort erläutert Dr. Reich, dass das Erbe nur ausgezahlt werden kann, wenn der Berechtigte eine der seltenen Pralinenschachteln der Marke „Zuckerli“ vorweisen kann. Da die Firma schon vor Jahrzehnten geschlossen wurde, dürft das Unterfangen gar nicht so einfach sein, um schlussendlich Onkel Goofingers Sammlung vervollständigen zu können.

Infolgedessen tüftelt Micky einen Plan nach dem anderen aus, um der historischen Fährte der Pralinenschachtel zu folgen. Nach einiger Zeit kann er die beiden ehemaligen Fabrikbesitzer, die Brüder Zuckerli, ausfindig machen. Diese haben aber wegen eines blöden Streits seit Jahren kein Wort mehr miteinander gesprochen. Ihr Zwist liegt darin begründet, dass sie sich uneinig darüber sind, ob am Ende eines bestimmten Films der Held oder der Löwe in Ohnmacht fällt. In eben jenem Film haben vor ewiger Zeit Micky und Goofy die Hauptrolle gespielt. Um die Brüder wieder zum Sprechen zu bringen, schlüpfen sie noch einmal in ihre historischen Klamotten und drehen den Film „Micky Maus und der Löwe“ noch einmal bis zum Schluss nach. An dessen Ende fallen sowohl Micky als auch der entlaufene Löwe aus dem Zoo in Ohnmacht, womit beide Brüder recht haben. Die alten Fabrikanten erzählen Micky nun von ihrem emsigen Buchhalter, der sicher noch Rechnungen darüber hat, an wen die letzten Pralinenschachteln Zuckerli verkauft worden sind. Doch bei dem Buchhalter kommt Micky wie schon zuvor ein mysteriöses Phantom mit einem schwarzen Umgang zuvor, welches die Rechnung stiehlt.

Am Ende gelangen Micky und Goofy über Goofys alten Freund Karli doch noch an eine Zuckerli-Pralinenschachtel. Inzwischen hat Micky einen begründeten Verdacht, wer sich als Phantom verkleidet hat und bestimmte Gründe dagegen hegt, dass Fips das Erbe antreten darf. In der vererbten Truhe befinden sich aber weder Geld noch Diamanten, sondern die Leibspeise von Gamma.

Micky und die Piraten des gelben Meeres[Bearbeiten]

I TL 247-BP

Zu Besuch bei Minni Maus gibt sich Micky überaus miesepetrig und gelangweilt, da einfach kein richtiges Abenteuer mehr auf ihn wartet. Davon ist Minni genervt und erwidert, dass sie selbst zu gern einmal für längere Zeit verreisen würde und dazu Micky überhaupt nicht bräuchte. Im daraus resultierenden Streit schickt die wütende Minni Micky und Goofy davon und beschließt, die Koffer zu packen. Am nächsten Tag erhalten sowohl Goofy als auch Micky Briefe von Minni, die darin schreibt, dass sie allein zu einer Kreuzfahrt ins Gelbe Meer in Asien aufgebrochen sei. Im Radio hört Micky wenig später einen Bericht darüber, dass auf dem Gelben Meer seit kurzer Zeit furchtbare Flutwellen die Schifffahrt bedrohen, deren Ursache sich die Wissenschaftler nicht erklären können. Zudem sollen fiese Piraten ihr Unwesen in der Gegend treiben und Jagd auf Kreuzfahrtschiffe machen, um die Passagiere zu entführen. Völlig entsetzt beschließt Micky, zusammen mit Goofy die Koffer zu packen und Minni aus den Händen der Piraten zu befreien.

Währenddessen ist Minni tatsächlich den schurkischen Piraten in die Hände gefallen und kann als deren Boss ausgerechnet Kater Karlo identifizieren. Karlo ist sich sicher, dass er sich damit nur ein Problem an Land gezogen hat und bestimmt bald sein Rivale Micky Maus auftauchen wird, um Minni zu retten. Darum schickt er Minni von dannen und lässt sie in ein Flugzeug Richtung Entenhausen setzen. Zeitgleich kommen Micky und Goofy am Flugplatz an und holen sich Informationen bei der Polizei und dem Kommandanten der Marine. Sie kommen dahinter, dass die mysteriösen Flutwellen und die Überfälle der Piraten zusammenhängen müssen. Der listige Micky verfällt auf die Idee, den Piraten eine Falle zu stellen und sich mit Goofy als indischer Radscha samt Diener zu verkleiden, der viele Juwelen bei sich trägt. Tatsächlich wollen sich die Piraten diese Aussicht auf fette Beute nicht entgehen lassen und nehmen Goofy und Micky wenig später gefangen. Sogar Kater Karlo fällt auf die Maskerade rein und erkennt seine beiden Feinde nicht. In der Nacht, bevor Micky als Diener des Radschahs zurück geschickt werden soll, um das Lösegeld zu besorgen, setzt Micky einige Holzwürmer auf der Holzdschunke der Piraten aus. Dieses fliegt an gefüllten Ballons über einer Bucht und ist unter der dichten Bewaldung aus der Ferne nicht auszumachen.

Inzwischen ist Kater Karlo ein Licht aufgegangen und er nimmt Goofy dessen Verkleidung ab. Entsetzt schlägt Kater Karlo Alarm und will am nächsten Morgen mit seinen chinesischen Piraten fliehen. Doch Micky hat längst die Küstenwache als Verstärkung gerufen, die die Bösewichter aus dem Meer fischt. Die Holzdschunke ist mittlerweile total durchlöchert und sinkt. Zurück in Entenhausen sind Micky und Goofy überglücklich, dass Kater Karlo die Wahrheit gesagt und Minni freigelassen hat. Diese hofft, dass Micky so schnell nicht wieder in Langeweile verfällt und erstmal zuhause bleibt.

Micky und das Hypnotisier-Niespulver[Bearbeiten]

I TL 236-BP

Eines Tages besucht die hübsche Irma den Entenhausener Juwelierladen von Rudolf Edelstein und gibt sich als eine Prinzessin aus. Sie kauft eine sehr große Menge an teuren Juwelen, doch als Herr Edelstein dabei ist, die Rechnung dafür zu erstellen, muss er aufgrund des Puders aus der Puderdose der Kundin lautstark niesen. Die angebliche Prinzessin schafft es mit einigen wenigen worten, den Verkäufer zu einem Nachlas von 100 Prozent zu überreden. Danach bittet sie Herr Edelstein, die Quittung gut aufzubewahren und verlässt den Laden. Als Herr Edelstein eine Stunde später diese Quittung auf seinem Tisch sieht, wundert er sich darüber, wie er sich von der Frau dermaßen betrügen lassen konnte und ruft sofort die Polizei an. Kommissar Hunter nimmt den Anruf aber nicht ernst. Als sich später ähnliche Anzeigen bei der Entenhausener Polizei häufen, ist Kommissar Hunter ratlos. Nachdem auch ein Bankdirektor bereitwillig seinen Tresor geöffnet und einem zwielichtigen Kunden zehn Millionen Taler in Bar ausgezahlt hat, ist die Polizei alarmiert. Kommissar Hunter beauftragt nun Micky Maus damit, das Rätsel zu lösen.

Das wiederum versetzt die Gaunerbande um Professor X, dessen Tochter Irma und den üblen Kater Karlo in Aufruhe. Die Gangster wollen sich außer Landes absetzen und nach Amerika fliehen. Doch zuvor wollen sie einen großen Coup im Entenhausener Patentamt landen und einige Erfindungen stehlen. Dazu hypnotisieren sie den Nachtwächter, der sich einfach vor die Straße setzt und von Micky entdeckt wird. Nun verständigt Micky die Polizei und lässt das gesamte Gebäude umstellen. Allerdings haben die Gauner ihr Hypnotisier-Niespulver dabei und zwingen damit in kürzester Zeit der versammelten Polizei und auch Micky ihren Willen auf. Die Kriminellen wollen nun Goofy dafür ausnutzen, dass dieser ihnen gefälschte Pässe besorgt und von Kommissar Hunter abzeichnen lässt. Sie schaffen es, beide Freunde von Micky zu hypnotisieren, was diesem höchstverdächtig vorkommt. Über Umwege kann Micky seinen Kumpel Goofy verfolgen, der ihn direkt zum Unterschlupf der Schurken führt. Dort angekommen trinkt Micky durstig aus einer Flasche, die zufälligerweise das Gegenmittel gegen das Niespulver enthält. Micky durchschaut den Plan der Gauner, die fliehen können und ein Flugzeug besteigen. Mithilfe des Hypnotisier-Niespulvers kann Micky den Navigator im Tower des Flughafens dazu überreden, dass das besagte Flugzeug zurück nach Entenhausen umkehren soll. Hier wirkt das Niespulver von Professor X nicht mehr, da alle Polizisten mit dem Gegenmittel versorgt worden. So werden alle Bösewichter verhaftet und Kater Karlo schwört wieder einmal Rache.

Siehe auch[Bearbeiten]