LTB 500

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 500

500 – Jubiläumsausgabe
LTB 500 vorne.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 7. November 2017
Chefredakteur: Peter Höpfner
Übersetzung: Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter
Geschichtenanzahl: 7
Seitenanzahl: 254
Preis: D: 6,50 €
A: 6,70 €
CH: sFr 12,50
Besonderheiten:
  • Wendecover
  • enthielt keine Vorschau aufs nächste LTB
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+500 LTB 500 Infos zu LTB 500 beim I.N.D.U.C.K.S.
LTB Collectors Edition
LTB 500 ist als LTB Collectors Edition Exklusiv auch im Hardcover erschienen.
LTB Collectors Edition Exklusiv.png
Mit Unterschrift von Andrea Freccero


Walt Disneys Lustiges Taschenbuch 500 (kurz einfach LTB 500) ist der 500. Band der Reihe Lustiges Taschenbuch, der am 7. November 2017 zum Preis von 6,50 € erschien. Es ist das erste LTB, das ein sogenanntes Wendecover besitzt und damit sowohl von vorne als auch von hinten gelesen werden kann. Es enthält keine Vorschau auf den nächsten Band, wie sonst eigentlich üblich, dafür aber einen 144 Seiten starken Koloss, an dem gleich mehrere italienische Zeichner mitgewirkt haben, und einen Comic von Romano Scarpa. Mit der Geschichtenauswahl (O.M.A., Scarpa-Geschichte, Mammutabenteuer, Kurzgeschichte (einmal mit den Ducks, einmal mit den Mäusen), Einseiter und typische Dagobert-Story) wollte der Verlag die Vielseitigkeit des LTB widerspiegeln. Dem LTB 500 war darüber hinaus eine Geschichte in der LTB Fan Edition 5 („Das Lustige Taschenbuch 500“) gewidmet.

Im LTB-Store in Berlin gab es für kurze Zeit eine streng limitierte blaue Ausgabe (1.000 Stück) des LTB 500 und eine dazu passende Plastiktragetasche zu erwerben. Diese Sonderausgabe erschien im Rahmen der LTB Collectors Edition-Reihe als „Zusatzausgabe“ und enthielt einen Sonderdruck, der von Andrea Freccero signiert war. Gebraucht kostet diese Ausgabe schnell einmal das Dreifache des ursprünglichen Preises und ist damit zu einem fragwürdigen Spekulationsobjekt geworden.


Cover des LTB 500 – Rückseite: (© Egmont Ehapa)

Inhalt[Bearbeiten]

Das große Rennen[Bearbeiten]

I TL 3110-1P

In Dagobert's Geldspeicher taucht ein kleines Wesen namens Tschinn auf, das behauptet, Der Glückszehner sei eine Anomalie, weshalb Tschinn ihn konfisziert. Er gibt jedoch Dagobert eine Chance: er und seine Freunde und Verwandten (Donald, Daisy, Tick, Trick und Track, Primus von Quack, Daniel Düsentrieb und Gustav Gans) müssen ein Autorennen gewinnen, das dieselbe Route wie der gerade stattfindende Große Preis von Entenhausen nimmt. Ihre Gegenspieler sind Gundel Gaukeley, Klaas Klever und Anwantzer, die Panzerknacker und Daniel Düsentrieb's verkörperte böse Seite Destruktor. Der Gewinner bekommt den Glückszehner.

Allerdings lässt Tschinn das Rennen nicht gewöhnlich verlaufen, denn er schickt die Konkurrenten auf ein Autorennen durch die Zeit. In der Vergangenheit machen sich alle Teilnehmer mithilfe verschiedener Karten auf die Suche nach der Münze: Gustav und Dussel suchen in der Bank, welche die Panzerknacker mit einem Überfall durchsuchen wollen. Dagobert, Daniel und Klaas Klever müssen sich gegen die alten Sicherheitssysteme des Geldspeichers wehren. Destruktor und Donald treffen auf den ursprünglichen Phantomias, Lord Quackett, der sich nicht erklären kann, warum Donald so viel über ihn weiß. Tick, Trick und Track suchen gemeinsam mit Primus in einem Museum, wo sich auch Gundel aufhält. Anstatt des Zehners finden sie alle nur ein Gerät, durch das ihnen Tschinn mitteilt, dass die Schatzsuche nur eine Ablenkung gewesen sei, um den Verlauf des ersten Rennens des Großen Preises in dieser Zeit nicht zu stören.

Das Autorennen wird in die Zukunft verlegt, wo Destruktor Tschinn's Zeitsteuerung stehlen kann. Er, Tschinn und Dagobert landen vor Donald's Haus, das inzwischen zum Donald/Phantomias-Museum geworden ist, wobei die Tatsache, dass es ein- und dieselbe Person war, lediglich als Theorie verlacht wird. Ihr Auftauchen aktiviert einen Phantomias-Roboter, der sie angreift. Währenddessen sehen sich Tick, Trick, Track und Primus, genau wie die Panzerknacker, in einem ehemaligen Gefängnis um, wo die Neffen und Primus Unterstützung durch das Hologramm eines früheren Häftlings bekommen. Gundel sowie Daisy und Donald suchen den Zehner in einer Opernaufführung, während Dussel und Gustav in einem Museum suchen, wo Klaas Klever feststellen muss, dass ihn die Nachwelt nur als ewige Nummer Zwei neben Dagobert in Erinnerung behalten wird, weshalb er den Glückszehner nun umso mehr will, um diese Zukunft zu ändern. Dagobert ringt mit Destruktor um die Zeitsteuerung, welche kaputt geht, wodurch sich die Münze an jedem Ort, wo sie gesucht wird, gleichzeitig materialisiert.

Plötzlich steht die Zeit still, die Münzen verschwinden wieder. Alle Zeitreisenden landen an einem Ort unendlicher Leere, wo sie der Hüter der Zeit erwartet. Tschinn ist in Wahrheit nur einer von vielen identischen Dienern, die (fast) auch alle Tschinn heißen. Tschinn hatte in den Unterlagen seines Meisters über den Zehner gelesen, ihn für eine Anomalie gehalten und wollte seinem Meister beweisen, dass er mehr ist als nur ein weiterer Tschinn. Sein Herr hatte jedoch in den Aufzeichnungen eigentlich gemeint, dass der Zehner Stimmungen und den Charakter beeinflusst und hat sich nur aus Neugierde dafür interessiert, nicht, weil er gefährlich sei. Leider hat Tschinn mit seinem Rennen durch die Zeit Unmengen Zeitenergie aufgebraucht, sodass die Fahrer eine lange Zeit in seinem Reich verbringen müssten. Allerdings haben Daniel und sein böses Ich Destruktor inzwischen ihre Autos umgebaut, sodass sie beim Fahren Zeitenergie produzieren. Der Wächter stimmt zu, das Rennen fortzuführen, um die Zeit neu aufzuladen. Die Voraussetzung, dass der Sieger den Glückszehner bekommt, zählt immer noch.

Im letzten Teil des Rennens tun sich Gundel, die Panzerknacker und Destruktor zusammen, um die übrigen Teams durch Mogeln aufzuhalten, was aber nur teilweise gelingt. Schließlich sind nur noch zwei Wagen im Rennen: Gundel und Nimmermehr gegen Dagobert und Daniel im zweiten Wagen. Obwohl die Zeitenergie schon aufgefüllt ist, will Tschinn's Meister das Rennen zu Ende sehen, weil es ihm, wie er später zugibt, großen Spaß macht. Dagobert schafft es über die Ziellinie und gewinnt damit dem Glückszehner zurück.

Nachdem Tschinn die Rennfahrer ohne Erinnerung an die Ereignisse wieder in die Gegenwart gebracht hat, verlangt sein Meister als "Strafe", dass Tschinn von nun alle Großen Preise von Entenhausen kommentiert.

Viel mehr als nur ein Mixer[Bearbeiten]

I TL 2994-3

Daisy vertraut beim Kochen auf ihren guten, alten Mixer. Leider püriert dieser ganz und gar nicht mehr so, wie er eigentlich soll. Also konsultiert Daisy Duck Diplomingenieur Daniel Düsentrieb. Der stadtbekannte Erfinder tut sein Bestes – aber ob das Daisy am Ende auch gefällt?

Der Kiesel der Weisen[Bearbeiten]

I TL 3127-2

Wieder einmal hat Onkel Dagobert die Hexe Gundel Gaukeley erfolgreich in die Flucht geschlagen! Beim Aufschwingen auf ihren Hexenbesen hat Dagoberts Rivalin eine Zeitung namens „Sirenen Echo“ verloren. Darin wird unter anderem über den Alchemisten Zausel Zinnober berichtet, dem es tatsächlich gelungen sei, mithilfe seines „Kiesel der Weisen“ aus unedlen Metallen Gold herzustellen! Von seiner unendlichen Liebe zum Gold angetrieben reist Onkel Dagobert in den furchteinflößenden Harpyienhain, um dort beim Treffen der Zauberwesen den Kiesel der Weisen aufzutreiben. Unterstützung bekommt er hierbei von Lieblingsneffe Donald, der sich aufgrund der üblichen Argumente schnell überreden lässt, Dagobert in den finsteren Forst zu begleiten. Doch auch Gundel hat sich unter die Schaulustigen gesellt und wird zunehmend misstrauisch...

Hund und Igel[Bearbeiten]

I TL 3026-4

  • Originaltitel: Pluto e la passeggiata spinosa
  • Story & Zeichnungen: Blasco Pisapia
  • Erstveröffentlichung: 26.11.2013
  • Genre: Kurzgeschichte; Gagstory
  • Figuren: Micky Maus, Minni Maus, Pluto
  • Seiten: 6

Pluto vertreibt sich die Zeit mit einem stacheligen Igel und macht dabei keine gute Figur.

O.M.A.: Außerirdische Andenkensammler[Bearbeiten]

D 2016-287

Donald hat einen neuen Job: Als Stadtführer erkundet er mit ausländischen Touristen seine Heimatstadt Entenhausen und berichtet allerlei Interessantes hierzu. Großes Talent legt er jedoch nicht an den Tag, denn bei dem heißen Wetter sind die rüden Touristen wenig auf Kultur aus. Da kommt es Donald gerade recht, dass sein Vetter Dussel vorbeischaut und von einem neuen, gefährlichen Auftrag der O.M.A. berichtet. Als „gefährlich“ stellt sich die Mission vor der Hand allerdings nicht heraus: Donald und Dussel sollen drei harmlose Außerirdische bei ihrer Erd-Besichtigung begleiten. Unter anderem geht es zu den Pyramiden in Ägypten. Zunächst freut sich Donald über das leicht verdiente Geld. Doch als die glibbrig-grünen Wesen die Sphinx verschwinden lassen, ist das Chaos vorprogrammiert.

Gundel – Wie verhext: Irritiert dirigiert[Bearbeiten]

I TL 3180-01

Gundel Gaukeley hat versehentlich ihren Zauberstab vertauscht. Wer wohl den echten bei sich trägt?

Der Super-Papagei[Bearbeiten]

I TL 347-B

Nachdem Goofy eines Nachts einen mysteriösen Anruf bekommen hat, beschließt er, eine Papageien-Schule zu eröffnen. Schließlich sollen diese intelligenten Tiere besonders schlau sein! Überraschend groß ist dann der Andrang bei der Eröffnung. Mysteriöserweise geschehen daraufhin in Entenhausen seltsame Einbrüche: Entwendet werden aber ausschließlich Papageien. Auch bei Goofy schlagen die Gangster zu! Inspektor Issel und Kommissar Hunter sind sichtlich überfordert. Kann Goofys Freund Micky Maus Licht ins Dunkle bringen und den Täter überführen?

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]