LTB 289

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Partitur 4.jpg Siehe auch die Rezension dieses Bandes!


Lustiges Taschenbuch

Band 289

Vertauschte Rollen
LTB289.jpg
(© Egmont Ehapa)

Erscheinungsdatum: 14. August 2001
Chefredakteur: Harald Saalbach
Übersetzer: Peter Daibenzeiher, Eckart Sackmann, Susanne Walter, Julia Heller
Geschichtenanzahl: 9
Seitenanzahl: 254
Preis: D: DM 6,80
Besonderheiten:
Weiterführendes
Rezension dieses Bandes
Liste aller Lustigen Taschenbücher
Covergalerie
link=http://coa.inducks.org/issue.php?c=de%2fLTB+289 LTB 289 Infos zu LTB 289 beim Inducks


Walt Disneys Lustiges Taschenbuch Nr. 289 erschien am 14. August 2001 unter dem Titel „Vertauschte Rollen“. In diesem Jahr wurde der 100. Geburtstag von Walt Disney gefeiert, was auf allen 13 Ausgaben anhand eines goldenen Logos erkennbar ist. Außerdem sind in diesem Band 16 Seiten mit klassischen Comicstrips von Bob Karp und Al Taliaferro abgedruckt.

Inhalt[Bearbeiten]

Vom Fan zum Star[Bearbeiten]

D 98318

Donald ist ein begeisterter Fan von Seifenopern, die auch in Entenhausen täglich im Flimmerkasten zu sehen sind. Als in seiner Lieblingsserie „Hechelnde Herzen“ Werbung für eine Rolle als Statist gemacht wird, wittert Donald seine Chance und fährt zu Tinnef-TV, dem produzierenden Sender. Nach einigen Tagen und noch mehr Anfällen bekommt Donald per Post die Bestätigung, dass er die Rolle bekommen hat. Ein Traum wird wahr, doch als er in den Studios ist, kann er die Wirklichkeit nicht mehr von der des Films unterscheiden: Als er am Set seine Lieblingsfigur Manni Milbenbein sieht, ist er begeistert, doch als ihm kurz darauf dessen Filmschwester Milba begegnet, die in der Seifenoper der Kopf einer fiesen Giftmischerbande ist, vermutet er eine echte Verschwörung. Er will Manni warnen und in sein Zimmer schleichen, wird aber von einem Kellner überrascht und behauptet daraufhin, Mannis Vorkoster zu sein. Als Manni Donald erblickt, ist er erst wütend, macht sich dann aber Donalds Fürsorge zu Nutze. Er erklärt ihn zu seinem Assistenten und hält Donald ab sofort am Set wie einen Sklaven. Als Donald einige Tage später ein Drehbuch liest, merkt er, dass die Rolle seines Helden immer kleiner wird. Manni macht Donald daraufhin zu einem der Autoren der Seifenoper, um dies zu verhindern. Das versucht Donald auch, doch das restliche Autorenteam versteht eine von Donalds Ideen falsch. Diese eigentlich falsche Idee sieht vor, dass Mannis Rolle neu besetzt werden muss – der Chef des Autorenteams ist begeistert und will die Lorbeeren selbst einheimsen. Als er sich mit dem Produzenten darüber unterhält, hört Manni mit, so dass eine wilde Prügelei zwischen Manni und dem Chefautor entsteht, worauf beide zur Putzbrigade degradiert werden. Donald hingegen steigt weiter zum Chefautor auf. Durch seine Genialität zieht er den Neid der anderen auf sich, doch eine Verschwörung gegen ihn schlägt fehl, stattdessen wird Donald zum Schauspieler befördert. Bald sieht man, dass Donald Talent hat – das müssen auch Tick, Trick und Track einsehen, die Donalds Arbeit nicht zugeneigt waren. Donalds Erfolg zieht wieder Neider auf sich – diesmal will man Donalds Aufnahmen vermasseln: Mit umstürzenden Kulissen, fehlenden Requisiten und klemmenden Türen. Doch auch diese Hürde nimmt Donald: Geht beim Dreh etwas schief, improvisiert er einfach. Nun soll Donald sogar den Filmpreis „Oswald“ verleihen – doch ausgerechnet seinen ersten Live-Auftritt verpatzt er und wird von allen ausgelacht, die Folge ist die Kündigung. Die ersten Wochen nach dieser Pleite versinkt Donald in Trauer – doch dann kommt er auf die Idee, seine eigene Seifenoper zu erfinden und ist wieder obenauf – was man von seinen Neffen nicht behaupten kann.


Zickige Zuchtziegel[Bearbeiten]

I TL 2322-5

Onkel Dagoberts Unternehmen gehen nach seinem Ermessen in Kürze pleite, da die Einnahmen um 0.0001 % gesunken sind. Eine geniale Idee muss her und durch einen Zufall und die Hilfe von Daniel Düsentrieb wird diese geboren: Duck´sche Zuchtziegel lassen, nur durch das betröpfeln mit Wasser, Gebäude jeder erdenklichen Art wachsen. Auch Donald stürzt sich in Unkosten, um einen solchen Stein zu erwerben und schwebtangesichts seines schmucken Einfamilienhäuschens im siebten Himmel - genau wie Onkel Dagobert, der nicht weiß, wohin mit dem Geld. Natürlich ist Klaas Klever der Sache nicht ganz so angetan und so schickt er zwei trottelige Spione, die herausfinden sollen, ob die Wunderziegelsteine eine Schwachstelle haben. Währenddessen entwickelt Daniel Düsentrieb die Ziegelsteine immer weiter. Vom Kürbishaus bis zu Baumhäusern für Groß- und Mehrfamilien ist nun alles möglich. Nun, da alles perfekt scheint, taucht der Haken an der Sache auf: Die Ziegelsteinhäuser wachsen weiter. Überall sprießt das Unkraut und ganze Bäume wachsen in den Räumen. Dagobert sieht aus wie der Besiegte, doch stattdessen schlägt er aus dem Problem Kapital, indem er einen selbstwachsenden Vergnügungspark errichtet.


Aufreibende Autogrammjagd[Bearbeiten]

I TL 2340-1

Donald begleitet Daisy zu einem ihrer Damenkränzchen und ist schon nach wenigen Minuten genervt. Als die Damen ihre wertvollsten Erinnerungsstücke präsentieren, fällt das Gespräch auf die Schauspielerin Pamela Pellworm, von der noch nie jemand ein Autogramm bekommen hat. Um dem Damenkränzchen zu entfliehen, behauptet Donald, dass es für ihn kein Problem sei, dieses Autogramm zu besorgen. Als er von Tick, Trick und Track aufgeklärt wird, wie schwierig es ist, von Pamela Pellworm ein Autogramm zu bekommen, will er aufgeben. Doch er erfährt, dass die Schauspielerin gerade in der Nähe einen Film dreht und versucht sein Glück. Im Blumenstrauß versteckt gelangt er in die Studios, wo er sich als Stuntman verkleidet und so in die Nähe von Pamela Pellworm kommt. Er wird als Double des männlichen Hauptdarstellers Harrison Cord engagiert. Plötzlich verschwindet der Schoßhund von Pamela Pellworm, kurz darauf wird ein Erpresserbrief gefunden. Donald sieht seine Chance, doch noch an das Autogramm zu kommen und beschließt, den Hund zu finden. Er schafft es tatsächlich, den Übeltäter zu fassen, doch dieser, hat den Hund gar nicht gestohlen, sondern wollte nur aus seinem Verschwinden Kapital schlagen. Als Donald geknickt zu Hause ankommt, findet er den Hund bei Tick, Trick und Track, denen er zugelaufen war. Als Belohnung für das Wiederbringen des Hundes bekommt Donald tatsächlich ein Autogramm von Pamela Pellworm - nur hat jetzt jeder eines, da die Schauspielerin ihre Meinung geändert hat und sie nun tonnenweise aus einem Flugzeug werfen lässt.


Alarm! Alarm![Bearbeiten]

I TL 2340-4

Onkel Dagobert befürchtet, dass sein Sicherheitssystem den Angriffen von Einbrechern nicht mehr standhalten könnte. Daniel Düsentrieb behauptet das Gegenteil und beschließt, für eine Woche auf einen Erfinderkongress zu fahren. Onkel Dagobert hat fürchterliche Angst um seine Schätze und als Baptist ihm auch noch das soeben erschienene Buch „100 Wege zum Duck’schen Geldspeicher“ zeigt, bricht bei ihm völliges Chaos aus. Die Angriffe lassen nicht lange auf sich warten: Einbrecher versuchen, mit Saugnäpfen die Geldspeicherwände empor zu klettern, mit Hubschraubern oder aus einem Flugzeug mit Fallschirmen auf dem Dach zu landen. Doch alle Angriffe werden erfolgreich abgewehrt. Als Daniel Düsentrieb nach einer Woche zurückkehrt, verrät er, dass er das Buch selbst verfasst hat, um die Unüberwindbarkeit des von ihm erfundenen Sicherheitssystem zu beweisen.


Der mysteriöse Melonenmampfer[Bearbeiten]

D 98438

Micky und Minni machen Urlaub in Jukutan. Als sie in der Nähe einer alten Ruine überreife Melonen und kurz darauf ein seltsames Monster entdecken, das die Melonen frisst und sich dann blitzartig in Luft auflöst, ist Mickys Entdeckergeist geweckt. Kurz darauf tauchen Männer in Schwarz auf, die die restlichen Melonen einsammeln und mitnehmen. Sie beschwichtigen Micky und Minni, niemandem etwas über diesen Vorfall zu erzählen. Micky ist davon nicht begeistert und kann seine Gedanken nicht von dem mysteriösen Monster wenden. Als Micky und Minni wieder im Hotel sind, taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der mehr über die Sache zu wissen scheint. Dass der Mann dutzende Walnüsse mit sich herumträgt, ist nicht das einzig Sonderbare an ihm: Er gibt Micky den Auftrag, die „D-Akten“ zu zerstören und den „Mampfer“ zu retten, dann gibt er ihm noch einen Zettel mit seltsamen Zahlen. Schon am nächsten Morgen fahren Minni und Micky zu Melonenbauern, diese wiederum berichten von einem Melonendämon, der ihnen die Ernte wegfrisst. Als sie jedoch zum Plantagenbesitzer fahren, erfahren sie, dass nur wenige Melonen verschwunden seien, vielmehr hätte der Plantagenbesitzer den gesamten Ertrag an die Männer in Schwarz verkauft. Aus dem Internet erfahren sie, dass es auf der gesamten Welt nirgends mehr Melonen zu kaufen gibt. Als Micky am nächsten Tag grübelnd über einen Basar schlendert, begegnet ihm der geheimnisvolle Mann an einem Walnussstand. Er erklärt, dass die Zahlen auf dem Zettel für Längen- und Breitengrade stehen. Micky ist nicht mehr zu halten und fliegt mit Minni sofort zur angegebenen Stelle. Dort finden sie einen gewaltigen Melonenberg und auch das Monster ist wieder da. Doch plötzlich tauchen Hubschrauber der Männer in Schwarz auf, worauf alle drei fliehen. Das Monster verschwindet, dabei „beamt“ es Micky, der es an der Hand gehalten hatte, mit weg. Nur Minni gelingt die Flucht nicht. Weit weg von Minni und den Männern in Schwarz tauchen Micky und das Monster wieder auf. Als der geheimnisvolle Mann wieder auftaucht, verschwindet das Monster erneut. Micky stellt ihn zur Rede und erfährt, dass er und das Monster aus einer anderen Dimension kommen. Dann fährt Micky nach Entenhausen, wo er beim Labor der „Multi Media Union“ die D-Akten zerstören soll. Er dringt in das Labor ein und kann, kurz bevor die Männer in Schwarz ihn entdecken, die Akten zerstören. Micky lernt, dass das Labor ein Dimensionsportal entwickelt hatte, durch das vor einigen Wochen aus Versehen das Monster und der geheimnisvolle Mann gekommen waren, der in seiner Dimension ein Wildhüter ist. Ihnen gelang die Flucht, doch die Männer in Schwarz fanden heraus, dass das Monster überreife Melonen liebt und stellten ihm einige Fallen, um hinter das Geheimnis seiner Fähigkeit des Verschwindens zu kommen. Micky und Minni, die gefangen genommen worden war, müssen die Männer in Schwarz zum Südpol begleiten, wo ein gigantischer Melonenberg aufgehäuft wurde. Als das Monster auftaucht, soll Micky ihm eine Halskette umlegen, welche dem Monster seine Kraft nehmen soll. Doch stattdessen halten Micky und Minni es an den Händen und werden so mit dem Monster weggebeamt – direkt vor Mickys Haustür. Dort wartet schon der Wildhüter und nimmt es wieder mit zurück in seine Dimension.


Vertauschte Rollen[Bearbeiten]

I TL 2312-1

Statt Onkel Dagobert findet diesmal sein Neffe Donald eine Schatzkarte. Das Problem: Wer soll die Schatzjagd finanzieren? So kommt doch wieder Onkel Dagobert ins Spiel, der sich aber zunächst weigert, als er erfährt, dass er diesmal den Laufburschen spielen soll. Doch da er die von Donald angebotenen 10 Taler Lohn nicht ausschlagen kann, stimmt er zu. Zu Donalds Glück übernimmt Primus von Quack die Reisekosten, so dass er nicht auf ein gemietetes Boot von Onkel Dagobert angewiesen ist. Eine chaotische Schiffsreise beginnt, wobei sie von den Panzerknackern verfolgt werden, die fette Beute wittern. Auf der Schatzinsel angekommen begegnen sie den Eingeborenen, die den Schatz ebenfalls suchen. Später stellt sich heraus, das es den Einheimischen nie um den Schatz selbst gegangen war, sondern nur um die Truhe. Als die Ducks das Gold von der Insel schaffen wollen, werden sie von den Panzerknackern gefangen genommen. Bevor diese allerdings mit dem Gold fliehen können, werden sie von den Eingeborenen überwältigt. Mit den mittlerweile gut verschnürten Panzerknackern treten die Abenteurer die Heimreise an. Leichtsinnigerweise schenkt Donald seinem Onkel Dagobert die Schatzkarte, woraufhin sich herausstellt, das der Fundort der Karte das Beutelager der Panzerknacker war. Sie hatten dort das Diebesgut aus einem Coup auf den Geldspeicher verstaut. Demnach gehörte Onkel Dagobert die Karte – und damit der Schatz.


Das fünfblättrige Kleeblatt[Bearbeiten]

I TL 2293-4

Donald regt sich mal wieder fürchterlich über Gustavs Glück auf. Deshalb beschließt er, dem Glückspilz zusammen mit Dussel eine Lektion zu erteilen. Sie verkleiden sich und verkaufen Gustav ein auf alt getrimmtes Märchenbuch über Glücksbringer. Dussel bastelt nun ein 5-blättriges Kleeblatt und jubelt es Gustav unter, denn in dem Buch wird behauptet, dass 5-blättrige Kleeblätter Unglück bringen sollen. Natürlich ist Gustav ganz verzweifelt, als er von Donald und Dussel ausgelegte leere Brieftaschen sowie Nieten in der Lotterie und nur wertlosen Modeschmuck findet. Zufällig findet Gustav auf dem Flohmarkt ein Buch, in dem beschrieben wird, dass man den Fluch des Kleeblatts nur bannen kann, wenn man es bei Vollmond in einen See taucht und wartet, bis das Kleeblatt fest friert. Danach hat Gustav noch mehr Glück und Donald ist zornig, als Dussel ihm gesteht, dass er Gustav ein echtes 5-blättriges Kleeblatt untergejubelt hatte um sich Arbeit zu ersparen.


Jedem seine Hütte[Bearbeiten]

I TL 2303-02

Pluto sieht eine Schnecke und eine Schildkröte an seiner Hundehütte vorbei kriechen und beschließt, dass er (wie die beiden) ebenfalls eine „Hütte“ benötigt.


Fantastische Gewinne[Bearbeiten]

D 96109

Donald nimmt an jedem Gewinnspiel teil, damit er wie sein Nachbar tolle Preise abstauben kann. Nach Wochen verzweifelten Hoffens erhält er einen Brief mit der Mitteilung, dass er und seine Neffen Tick, Trick und Track einen Urlaub im Hotel „Paradies“ gewonnen haben. Vor Ort stellt sich allerdings heraus, dass dasselbe lediglich eine Ansammlung halb kaputter Hütten ist. Donald will trotzdem bleiben, doch anstatt eines unvergesslichen Urlaubs voller Leckereien bekommen die vier tiefgefrorenen Fisch und schreckliche Musik vorgesetzt. Selbst das Baden ist wegen eines riesigen Hais unmöglich. Donald versucht, den Hai mit allen Mitteln zu fangen. Erst als Tick, Trick und Track ihn mit ekligen Riegeln – Donalds zweitem Gewinn – füttern, wird das Tier zahm. Der Hai wird daraufhin zur Hauptattraktion des Hotels.


Beilagen[Bearbeiten]

Die Ausgabe enthält innerhalb der 16 Extraseiten „Die Dailies 1955“ von Bob Karp und Al Taliaferro aus dem Zeitraum des 23. Februar 1955 bis 21. März 1955.

100 Jahre Walt Disney – Teil 1[Bearbeiten]

Die Ausgabe enthält einen vierseitigen redaktionellen Teil zum Jubiläum „100 Jahre Walt Disney“, der von Wolfgang J. Fuchs verfasst wurde.

Trivia[Bearbeiten]

Ein ähnlich klingendes LTB erschien 2007 mit LTB 371 unter dem Titel „Rollentausch“.


Siehe auch[Bearbeiten]